Berliner Studentin vermietet Handtaschen

Neben Schuhen scheinen auch Handtaschen eine besonders starke Faszination auf Frauen auszuüben. Vor allem die Luxusausführungen von Louis Vuitton, Gucci oder Fendi haben es den Damen angetan, allein der Geldbeutel spielt da meist nicht ganz mit. Dies brachte die Berliner BWL-Studentin Maike Senger auf die glorreiche Idee, die meist unerschwinglichen Exponate gegen Gebühr an willige Trägerinnen zu vermieten. Auf ihrem Internetportal Luxusbabe.de bietet die 26-Jährige nun diverse, preislich abgestufte Abo-Modelle an, die zwischen 29 Euro und 79 Euro pro Monat liegen. Das „Babe“-Abo ist schon für 29 Euro zu haben, für die Kategorie „Glamourbabe“ müssen bereits 49 Euro berappt werden und wer es besonders wertvoll und selten mag, muss sich für 79 Euro pro Monat das „Luxusbabe“-Abonnement sichern. In der jeweiligen Kategorie hat die geneigte Kundin dann freie Auswahl unter den angebotenen Designerstücken. „ Wir sind genauso taschenverrückt wie Ihr!“ heißt es auf der Internetseite. „Und wir haben einfach nicht verstehen können, warum Stars sich Designer-Handtaschen zu jedem x-beliebigen Anlass leihen können und alle anderen taschenverrückten Frauen nicht.“ Kein Wunder also, dass sich das anfangs von manchen belächelte Geschäftsmodell mittlerweile zu einem kleinen Erfolgsmodell entwickelt hat. Gerade die teuerste Rubrik ist die gefragteste, weil man nur mit ihr den vollen Zugriff auf sämtliche Exponate hat und diese beliebig oft austauschen kann. Für ängstlichere Charaktere wird sogar ein Versicherungsschutz angeboten. So ist es sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis ganze Heerscharen modebewusster Minijobberinnen mit Luxushandtäschchen durch die Straßen laufen und manch leerem Designer-Geschäft charmant den Mittelfinger zeigen. Ein fast schon sozialistischer Ansatz für eine BWL-Studentin wie Maike Senger.

www.luxusbabe.de
22.8.2006

 

Crumpler und Osaka neu in Berlins Mitte

Das Münchner Modelabel Oska, sowie das australische Taschenlabel Crumpler haben in unmittelbarer Nähe zum beliebten Hackeschen Markt neue Ladenflächen gemietet. Dies teilte das Immobilien-Unternehmen Kemper's mit. Oska wurde demnach in der Oranienburger Straße 84 fündig und präsentiert zukünftig auf einer Fläche von circa 150 Quadratmetern seine eigene Herrenmodelinie. Crumpler hat hingegen einen neuen Shop in der Berliner Trendlage Rochstraße 17 angemietet. Auf einer Fläche von circa 90 Quadratmetern bietet das Unterneh­men hier seine kultigen Taschen in verschie­denen Variationen an. Die Preise liegen hier zwischen 50 und 130 Euro pro Tasche. Osaka sieht sich hingegen in der mittleren Preiskategorie „zwischen H&M und Escada“ angesiedelt und will jährlich zwei neue Kollektionen in seinem neuen Berliner Store anbieten.

www.kempers.net
21.8.2006

 

Handtaschen-Unikate als neues Must-Have

Topmodel Kate Moss hat sie bereits zu ihren neuen Lieblingen erklärt, und die gesamte weibliche Hollywood-Prominenz ist aus dem Häuschen. Alle sind scharf auf die Handtaschen-Unikate der Designerin Zufi Alexander, die zurzeit in einigen Luxusshops in Dubai und London angeboten werden. Die kleinen Kostbarkeiten tragen so catchy Namen wie „Kiss Me“ oder „Come With Me“ und sollen sich durch ihre Individualität von anderen Luxusmarken wie Hermès oder Gucci abheben. Und die ambitionierte Designerin hat noch einiges vor: Eine Schuh- und Modekollektion soll schon bald folgen, die Marke „Zufi“ soll bald gleichwertig neben Prada und Louis Viutton existieren können.

26.6.2006

 

Picasso für unterwegs

Wer bisher ein kunsthistorisches Statement abgeben oder seine Vorliebe für ein bestimmtes Gemälde zeigen wollte, musste zwangsläufig mit einem dicken Ausstellungskatalog unterm Arm durch die Welt laufen oder lautstark auf sich aufmerksam machen. Nun gibt es die Motive berühmter Maler endlich auch als Tasche. Die Modedesignerin Lena Ott entwirft in Zusammenarbeit mit dem Online-Kunsthändler Kunstkopie.de entsprechende Taschen in ihrem Atelier in Harvestehude bei Hamburg. Derzeit umfasst die Kollektion bereits 100 Taschenvarianten, die in unterschiedlichen Schnitten zu haben sind und "Venus Shopper", "MakeUp Amore" oder "CityBag Summer Eve" heißen. Ihre Motivation erklärt sich die Designerin mit ihrer Vorliebe für klassische Gemälde und funktionale Tragehilfen: "Alles beginnt mit stundenlangem Stöbern durch unzählige Kunstmotive. Mir gefällt besonders die Entstehung und Einzigartigkeit einer jeden Tasche - die Kombination aus Kunst und Funktion. Ich habe mich in die Idee verliebt durch meine Taschen die Möglichkeit entstehen zu lassen das eigene Lieblingsgemälde als ständigen Begleiter bei sich zu tragen." Die aktuelle Kollektion umfasst die drei Taschenformen "City Bag", "Shopper" und " Col lege Bag". Ergänzt werden die Bags von jeweils passenden "Make Up"-Taschen. Alle Modelle werden in limitierter Auflage von maximal 100 Stück angefertigt und sind online unter www.kunstkopie.de erhältlich.

27.4.2006

 

Neue Designer-Taschen aus Brasilien

Die junge, aber bereits sehr renommierte brasilianische Marke Atelier Urbano stellte unlängst seine Sommerkollektion 2006 vor. Moderne Taschen aus hochwertigem Material sowie Details in Handarbeit wie z. B. mit exotischen Ledern abgestimmtes Makramee, Kombinationen aus Leder, Knitterstoffen und Kork, Accessoires aus brasilianischem Stroh, Metall und Steinen sollen uns das lockere Lebensgefühl der Südsee näher bringen und die tägliche Routine vergessen lassen. Allerdings sind die Taschen nur in einem eigenen Atelier Urbano Shop im Niederländischen Laren erhältlich. Da fragt man sich, ob man nicht doch lieber gleich nach Brasilien fährt, da gibt's das Lebensgefühl zur Tasche live, frei Haus und in Farbe.

7.4.2006

 

Die Tasche, die ein Ball war

Für alle, die noch ein passendes Accessoire für den kommenden Sommer – der bekanntlich im Zeichen des Fußballs stehen dürfte – suchen, gibt es nun etwas Passendes: „Bombolsa“, die Handtasche, die mal ein Retro-Fußball im 50er-Jahre-Look war. Schöpfer des Objekts ist der 30-jährige Münsteraner Jonas Povel, dessen Familie schon seit Generationen in der Textilbranche tätig ist. „Die Idee, eine Tasche für Männer und Frauen mit Ballgefühl zu entwickeln, hatte ich bereits vor Jahren“, erklärte er. „Es ist schon lange mein Traum, mit einer eigenen Marke in die Fußstapfen meiner Ahnen zu treten. Und nachdem entschieden war, dass die WM 2006 in Deutschland stattfinden wird, habe ich mich auf die Suche nach jemandem gemacht, der meine Idee auch umsetzen kann.“ Schließlich ging es nicht einfach nur um Fußball: „Zwischen dem Ball und der Tasche liegen zwar nur ein paar Nadelstiche, aber irgendwie doch Welten“, so Povel.

Und die aus hochwertigem Rindsleder gefertigte „Bombolsa“-Tasche soll für ihn nur der Anfang gewesen sein: Povel plant, mit einem eigenen Label an die Familientradition anzuknüpfen und künftig Lederwaren-Accessoires und auch Kleidung zu entwerfen. Die Tasche „Bombolsa“ ist im ausgewählten Einzelhandel erhältlich. Ihre Stückzahl ist auf 1.111 Exemplare weltweit limitiert. Auf Wunsch sind auch Spezialanfertigungen möglich.

www.jonaspovel.de
28.3.2006

 

 

Schlepp, die Tasche

Manche Label-Namen sind einfach, einprägsam und machen Sinn. Dazu gehört auf jeden Fall die Taschenfirma Schlepp – vorausgesetzt natürlich, man ist des Deutschen mächtig. Aber selbst interessierten japanische Modetouristen wird es jetzt noch einfacher gemacht, sich die Vokabel zu merken: Das Berliner Taschenlabel hat im Oktober in der Rosa-Luxemburg-Straße in Berlin-Mitte seinen ersten eigenen Laden eröffnet. Neben eigenen Taschen und einer Accessoires-Kollektion werden dort Hosen der Berliner Designerin Betty Bund sowie T-Shirts der Berliner Anja Ammon, Form.Berlin und What Ever angeboten. Turnschuhe von Zeha, der ehemaligen DDR-Olympia-Sportmarke, sind ebenfalls im Sortiment. Im Ladenkonzept sollen sich die Gegensätze Berlins widerspiegeln: Modernes Design wird mit Trash- und Recycling-Interieur kombiniert.

In den hinteren Räumen des Ladens sollen demnächst das Atelier und der Showroom von Schlepp eröffnet werden.

www.schlepp-berlin.com
24.10.2005

 

Taschen aus einer ganz besonderen Plane

Dass Plastikplane ein überaus geeignetes Ausgangsmaterial für Kurier-Umhängetaschen ist, wissen wir seit in den 90er Jahren die Firma „Freitag“ begann, nicht nur Fahrradkuriere, sondern auch Modefreaks auszustatten. Besonders begehrt sind die Taschen, wenn sie aus gebrauchten und bedruckten Planen gefertigt werden. Auch in Berlin gibt es eine Firma, die auf einer Fabriketage in Kreuzberg praktische Taschen herstellt: Bagjack. In Zusammenarbeit mit b_utop b:uro d.es_senses, dem digitalen Stilbüro Berlin, entstand jetzt die Taschenkollektion Ltd No/01 aus einer ganz besondern Plane. Die Außenhülle der Tasche ist die Bauschutzplane, die bei der Restaurierung des Mosaiks 'Unser Leben' am 'Haus des Lehrers' am Berliner Alexanderplatz von

2002 bis 2004 am Gebäude befestigt war. Das ‚Haus des Lehrers' mit seinem berühmten Fries ist ein Berliner Wahrzeichen nahe dem Fernsehturm am Alexanderplatz in Berlin Mitte. Das 125 Meter lange und 7 Meter hohe Mosaik 'Unser Leben', 1962/63 von Walter Womacka entworfen, stellt die Entwicklung der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik in idealistischer Manier dar.

Spezielle Details und die Besonderheit der verwendeten Plane ergeben circa 250 Taschen - handgefertigt in Berlin. Die Kollektion besteht aus vier verschiedenen Modellen – von der kleinen Einkaufs- bis zur großen Umhängetasche. Die Produkte werden in ausgewählten Geschäften weltweit und online verkauft. Ltd No/01 soll aber nur der Beginn einer Serie von Kollaborationen sein. B_utop will in Zukunft noch mehr saisonal unabhängige und langlebige Produkte in limitierten Auflagen gestalten.

www.ltd-no.net
23.8.2005

 

Apfelsina bringt Perry Rhodan in Mode

Apfelsina heißt die Marke, die den Weltall-Helden Perry Rhodan jetzt auch modisch groß herausbringen will. Auf Umhängetaschen, T-Shirts und Kosmetiktäschchen finden sich die Zeichnungen, mit denen die Perry-Rhodan-Hefte illustriert sind.

Für die neue Perry-Rhodan-Kollektion hat Apfelsina-Designerin Ina Kerkhoff verschiedene Ausschnitte aus Originalzeichnungen der Serie verwendet. In auffälligen Farbkombinationen gestaltet und auf Planen gedruckt ergeben sie die Motive für Taschen und Gürtel, die so klangvolle Namen tragen wie "Sternenfenster", "Kristallimperium" oder "Mächtigkeitsballung".

Dass Apfelsina mit den Motiven Mode machen kann, ist einer exklusiven Lizenzvereinbarung mit dem Pabel-Moewig-Verlag zu verdanken, bei dem "Perry Rhodan" erscheint. "Ich bin sehr froh und auch ein wenig stolz", sagt Ina Kerkhoff, "dass der Verlag uns soviel Vertrauen schenkt und wir diese tollen Motive verwenden dürfen."

Die rund 135.000 Leser der wöchentlich erscheinenden Heftserie seien nämlich durchaus kritisch, weiß Perry-Rhodan-Sprecherin Miriam Hofheinz: "Die meisten Perry-Rhodan-Fans begleiten uns seit vielen Jahren, viele sind von Beginn an dabei und haben alle Hefte gelesen - und das sind bisher mehr als 2.200." Seit Anfang März ist die Kollektion in ausgewählten Läden und über die Website www.apfelsina.de erhältlich.

www.apfelsina.de
22.3.2005

 

Taschen wirden lässig und groß

Bei Taschen bleibt im kommenden Herbst und Winter 2003/2004 der 'Gebraucht-Look' der wichtigste Trend. Taschen müssen aber nicht nur lässig sein, sondern auch möglichst groß, berichtet die Zeitschrift Textilwirtschaft. Für den so genannten Used-Look werde die Oberfläche geschliffen, verkratzt, patiniert oder gewachst.

Häufig zu sehen seien Pony- oder Kuhfell, oft in bedruckten Versionen. Eine wichtige Rolle spielten vor allem die Details: Vortaschen setzten sportliche Akzente. "Blasebalg-Taschen" zitierten beispielsweise den Cargo-Trend, Nieten und Ösen erinnerten an die achtziger Jahre. Blüten-Applikationen und Folklore-Stickereien stehen laut der Zeitschrift für den Ethno-Trend. Bei den Farben herrschten im kommenden Herbst und Winter Brauntöne vor: Die Palette reiche von Kitt über Schlamm und Rost bis Mokka.
<Quelle: pipeline>

6. März 2003