Zeitz im PPR Vorstand
Der Vorstandsvorsitzende des Herzogenauracher Sportartikelkonzerns Puma ist in den Vorstand des französischen Luxusgüterkonzerns und neuen Puma-Mehrheitseigner Pinault-Printemps Redoute SA (PPR) gewählt worden. Zugleich wurde der Topmanager auch in das Board of Directors des Konzerns berufen, wenn auch ohne Stimmrecht ausgestattet.
Neben dem Verwaltungsratsvorsitzenden und CEO von PPR, Francois-Henri Pinault, sind die Vorstandsvorsitzenden der Tochtergesellschaften, zu der auch Puma gehört und die Senior Managers von PPR Mitglieder des Executive Committee. Dieses ist für die strategische Planung der PPR-Gruppe, für den Austausch der markenübergreifenden Initiativen und für die Steuerung und Kontrolle von funktionsübergreifenden Projekten verantwortlich.
Zeitz, der sich zu Beginn des Jahres sehr für die Übernahme des ehemaligen Dassler-Betriebes durch PPR stark gemacht hatte, zeigte sich über seine neue Aufgabe begeistert und sieht in seinem neuen Arbeitgeber große Chancen für die künftige Entwicklung von Puma: „Ich freue mich über die Berufung in das Executive Committee und das Board of Directors von PPR, weil es Pumas Position innerhalb der PPR-Gruppe stärkt“ so der 44-Jährige anlässlich der Verkündigung seiner eigenen Personalie. „Die Unterstützung durch das PPR Executive Committee wird es uns ermöglichen, unsere Position als eines der begehrtesten Sportlifestyle Unternehmen nicht nur zu festigen, sondern weiter auszubauen.“
Auch François-Henri Pinault, Verwaltungsratsvorsitzender und CEO von PPR sowie Aufsichtsratvorsitzender von Puma ist voll des Lobes über Zeitz: „Wir freuen uns über die Berufung von Jochen Zeitz in das Executive Committee und in das Board of Directors von PPR. Dieser Schritt ermöglicht die weitere Ausschöpfung der qualitativen Synergien zwischen den PPR-Marken und Puma und damit die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Puma und der PPR-Gruppe.”
Die Firmengruppe PPR, zu der u.a. die Luxusmarken Gucci, Yves Saint Laurent, Stella McCartney, Alexander McQueen, Bottega Veneta und Sergio Rossi gehören, ist erst in diesem Jahr bei dem Herzogenauracher Sportartikler Puma eingestiegen und hat dort die Mehrheit der Aktien übernommen. Das Unternehmen verspricht sich so einen ertragreichen Einstieg in das lukrative Sportartikel- und Streetwear-Geschäft, das im bisherigen Markenportfolio der Franzosen noch nicht abgedeckt war.
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04.09.2007
PPR mit Top-Ergebnis
Der französische Luxuskonzern Pinault-Printemps Redoute SA (PPR) konnte sein Betriebsergebnis im ersten Halbjahr 2007 signifikant in die Höhe schrauben. Die Firmengruppe, zu der u.a. die Luxusmarken Gucci, Yves Saint Laurent, Stella McCartney, Alexander McQueen, Bottega Veneta und Sergio Rossi gehören, ist erst in diesem Jahr bei dem Herzogenauracher Sportartikler Puma eingestiegen. Wie PPR mitteilte, konnten die Umsätze zwischen Januar und Juni um 11,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, flächenbereinigt liegt der Zuwachs bei 5,6 Prozent. In diese Angaben seien die Umsätze des Neuerwerbs Puma seit April 2007 eingerechnet, so PPR. Ohne den Puma-Beitrag stiegen die Umsätze um 5,6 Prozent.
Noch mehr glänzten die Augen des PPR-Managements jedoch bei der Präsentation der Betriebsgewinne. Hier legte das Unternehmen nämlich um geradezu sagenhafte 40 Prozent auf 630 Millionen Euro zu, beim Nettogewinn sogar um 53,5 Prozent. Nach Abzug von Steuern und Abgaben blieben PPR 290 Millionen Euro Gewinn übrig, zwölf davon erwirtschaftete Puma.
François-Henri Pinault, Vorstandsvorsitzender von Pinault-Printemps Redoute konnte bei der Präsentation der Halbjahresergebnisse seine Freude kaum verbergen: „Diese exzellenten operativen und finanziellen Ergebnisse bestätigen die Starke unserer Marken und Firmen ebenso, wie die Zuverlässigkeit unserer Strategie, Wachstum und Ertragskraft nachhaltig zu stärken. Das erste Halbjahr wurde außerdem durch die erfolgreiche Übernahme von Puma geprägt, ein Schritt, der einen wesentlichen Teil unserer Strategie darstellt. Unser starker Auftritt bestärkt uns in unserem Beschluss die Betriebsergebnisse auch zukünftig weiter zu steigern und den Wertschöpfungsprozess noch mehr zu verbessern.“
Für das Gesamtjahr 2007 erwartet PPR ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis. Die Geschäftszahlen der Monate Juli und August ließen auf eine Fortsetzung der positiven Halbjahrestrends in den kommenden Monaten schließen, so das Management.
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03.09.2007
PPR verlängert Angebotsfrist
Der französische Luxusgüter- und Handelskonzern PPR will den Aktionären des Sportartikelherstellers Puma nun doch mehr Zeit geben, um über das bestehende Kaufangebot nachzudenken.
Wie PPR am Mittwoch mitteilte, wird es vom 28. Juni bis zum 11. Juli eine zweite Angebotsfrist geben, in der die Anteilseigner ihre Puma-Aktien für 330 Euro pro Stück an den Konzern verkaufen können. Eine erste Frist war am Mittwoch vergangener Woche abgelaufen. PPR gab bekannt, das der Konzern inzwischen 33,2 Prozent der Puma-Anteile hält. Von der eigentlich geplanten Übernahme des Herzogenauracher Lifestyle-Unternehmens sind die Franzosen damit nach wie vor weit entfernt.
François-Henry Pinault, Chairman und CEO von PPR sowie Vorsitzender des Aufsichtsrates von Puma, kommentierte die Entwicklung so: „Wir sind mit dem Ergebnis, das unsere Kontrollposition bei Puma stärkt, zufrieden. PPR bekräftigt sein langfristiges Engagement für das Unternehmen.“
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27.06.2007
PPR: Luxusgüter bescheren hohes Wachstum
Der französische Einzelhandels- und Luxusgüterkonzern Pinault Printemps Redoute (PPR) konnte im Geschäftsjahr 2006 Zuwächse bei Umsatz und Gewinn verzeichnen. Vor allem das Luxusgütersegment entwickelte sich überaus erfolgreich. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
Demnach erreichte der Konzernumsatz im vergangenen Jahr eine Höhe von 17,931 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 5,9 Prozent im Vergleich zu 2005, als ein Jahresumsatz von 16,938 Milliarden Euro erzielt worden war. Der operative Gewinn aus fortgeführten Geschäften legte im Jahresvergleich um 19,9 Prozent zu und lag bei 1,275 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte er 1,063 Milliarden Euro betragen. Zur Steigerung trug vor allem der Luxusgüterbereich, zu dem unter anderem die Gucci-Gruppe gehört, bei. In diesem Segment wuchs der operative Gewinn aus fortgeführten Geschäften im Vergleich zum Vorjahr um 44,2 Prozent auf 565 Millionen Euro (2005: 392 Millionen Euro). Die Einzelhandelssparte von PPR legte hier um 4,1 Prozent auf 759 Millionen Euro zu (2005: 729 Millionen Euro). Der um Sondereffekte bereinigte Nettogewinn aus weitergeführten Geschäften nach Minderheitenanteilen stieg um 31,5 Prozent auf 698 Millionen Euro.
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09.03.2007
PPR: Starkes Wachstum im Luxussegment
Der französische Luxusgüter- und Handelskonzern Pinault Printemps Redoute (PPR) konnte im Geschäftsjahr 2006 seine Umsätze aus fortgeführten Geschäften um fast 6 Prozent steigern. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Zum Wachstum trug insbesondere das Luxusgütersegment bei. Demnach stieg der Gesamtumsatz des PPR-Konzerns im Jahr 2006 auf 17,931 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Wachstum um 5,9 Prozent, auf bereinigter Basis um 4,8 Prozent.
In der Einzelhandelssparte, zu der unter anderem die Warenhauskette FNAC gehört, erzielte das Unternehmen Umsätze in Höhe von 14,365 Milliarden Euro. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Plus von 3,3 Prozent (bereinigt 2,0 Prozent). Auch PPR profitierte im vergangenen Jahr vom E-Commerce-Boom im Einzelhandel: Hier stiegen die Umsätze um 23 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro.
Deutlich höher lagen die Steigerungsraten im Luxusgütersegment: Hier lag der Jahresumsatz bei 3,568 Milliarden Euro und damit um 17,6 Prozent (bereinigt 18,1 Prozent) über dem Vorjahresniveau. Fast alle Luxusmarken des Konzerns trugen mit zweistelligen Zuwächsen zu dieser Entwicklung bei: So konnte Gucci mit einem Jahresumsatz von 2,101 Milliarden Euro im Jahresvergleich um 16,3 Prozent (bereinigt 16,8 Prozent) zulegen, Bottega Veneta erzielte bei einem Umsatz von 267 Millionen Euro ein Plus von 67,2 Prozent (bereinigt 68,7 Prozent), Yves Saint Laurent wuchs um 19,5 Prozent (bereinigt 19,1 Prozent) auf 193,6 Millionen Euro. Auch die kleineren Luxusmarken des PPR-Konzerns, darunter Alexander McQueen, Balenciaga und Stella McCartney, konnten nach Angaben des Unternehmens jeweils deutlich zulegen. Dementsprechend stieg der Jahresumsatz des Segments „Andere Marken“, in dem diese zusammengefasst werden, um 29,3 Prozent (bereinigt 30,3 Prozent) auf 380,5 Millionen Euro.
Niedriger fiel das Wachstum lediglich im Segment YSL Beauté aus: Der Jahresumsatz von 626 Millionen Euro lag hier um 2,4 Prozent (bereinigt 3,0 Prozent) über dem Vorjahreswert.
Die starken Zuwächse im Gesamtjahr, die PPR-Chef François-Henri Pinault voll und ganz zufrieden stellten, sollten jedoch nicht verschleiern, dass der Konzern im vierten Quartal 2006 die Erwartungen der Analysten verfehlte. In diesem Zeitraum stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres um 3,2 Prozent (bereinigt 2,2 Prozent) auf 5,374 Milliarden Euro. Das Einzelhandelssegment erzielte Umsätze in Höhe von 4,336 Milliarden Euro und lag damit um 0,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Auf bereinigter Basis musste PPR hier einen Rückgang um 0,5 Prozent hinnehmen. Der Umsatz im Luxusgüterbereich wuchs im vierten Quartal 2006 um 15,3 Prozent (bereinigt 15,7 Prozent) auf 1,038 Milliarden Euro.
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25.01.2007
PPR meldet Umsatzwachstum
Der französische Luxusgüterkonzern Pinault Printemps Redoute (PPR) konnte auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres seinen Wachstumskurs fortsetzen. Wie das Unternehmen mitteilte, stiegen die Umsätze aus weitergeführten Geschäften im Berichtszeitraum, der am 30. September endete, nominal um 5,8 Prozent und auf vergleichbarer Basis um 4,8 Prozent auf 4,262 Milliarden Euro. Davon entfielen 3,357 Milliarden Euro auf die Einzelhandelssparte des Konzerns, der damit gegenüber dem dritten Quartal 2005 um nominal 3,4 Prozent (auf bereinigter Basis 1,9 Prozent) zulegen konnte. Die Luxusgütermarken steigerten ihre Umsätze sogar um nominal 15,6 Prozent (auf bereinigter Basis 17,1 Prozent) auf insgesamt 907 Millionen Euro.
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres lag der Umsatz aus weitergeführten Geschäften damit bei 12,556 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Wachstum um nominal 7,0 Prozent (auf bereinigter Basis 6,0 Prozent) gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im Einzelhandelssegment stiegen die Umsätze auf 10,028 Milliarden Euro (nominal +4,5 Prozent, bereinigt +3,1 Prozent gegenüber den ersten neun Monaten 2005). Die Umsätze der Luxusgütermarken wuchsen nominal um 18,5 Prozent und auf bereinigter Basis um 19,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 2,530 Milliarden Euro.
François-Henri Pinault, Chairman und Chief Executive Officer von PPR, zeigte sich mit den vorgelegten Zahlen insgesamt zufrieden. Die Einzelhandelsmarken hätten durch Zukäufe ihre Marktposition stärken können, während die Luxuslabel exzellente Ergebnisse erzielten. Er kündigte an, dass PPR seine internationale Wachstumsstrategie fortsetzen werde.
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01.11.2006
PPR steigert Umsatz und operativen Gewinn
Der französische Luxuskonzern Pinault Printemps Redoute (PPR) konnte im ersten Halbjahr 2006, das am 30. Juni endete, seinen Umsatz und den operativen Gewinn deutlich steigern. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Demnach stieg der Konzernumsatz im Berichtszeitraum auf 8,294 Milliarden Euro. Gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres, in dem ein Umsatz in Höhe von 7,701 Milliarden erzielt worden war, bedeutet dies ein Wachstum um 7,7 Prozent.
Der operative Gewinn aus weitergeführten Geschäften stieg im selben Zeitraum sogar um 27 Prozent. Hatte er im ersten Halbjahr 2005 noch bei 355 Millionen Euro gelegen, so erreichte er nun eine Höhe von 450 Millionen Euro. Zu dieser positiven Entwicklung trug insbesondere das Segment Luxusgüter bei: In diesem Bereich stieg der operative Gewinn aus weitergeführten Geschäften auf 185 Millionen Euro, ein Plus von 69,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres, als er bei 109 Millionen Euro gelegen hatte. Neben den gestiegenen Umsatzerlösen war auch eine Verbesserung der Profitabilität für das deutliche Wachstum in diesem Segment verantwortlich.
Im Segment Einzelhandel stieg der operative Gewinn aus weitergeführten Geschäften um 5,1 Prozent auf 287 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2005 hatte er hier eine Höhe von 273 Millionen Euro erreicht.
Einen Rückgang musste PPR hingegen beim ausgewiesenen Nettogewinn hinnehmen. Dieser sank gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 11,9 Prozent auf 134 Millionen Euro (Erstes Halbjahr 2005: 153 Millionen Euro). Hierfür verantwortlich waren nach Angaben des Unternehmens jedoch ausschließlich einmalige Sondereffekte im Zusammenhang mit nicht weitergeführten Geschäftsaktivitäten. Bereinigt um diese Sondereffekte stieg der Nettogewinn aus weitergeführten Geschäften hingegen um 42,1 Prozent auf 196,4 Millionen Euro (Erstes Halbjahr 2005: 138,2 Millionen Euro).
François-Henri Pinault, der Vorstandsvorsitzende und CEO von PPR, zeigte sich mit den vorgelegten Ergebnissen zufrieden. Er betonte, dass das Unternehmen seine Strategie, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, beibehalten wolle und verwies in diesem Zusammenhang auf den Verkauf der von PPR gehaltenen Anteile am französischen Einzelhandelsunternehmen Printemps. PPR werde weiterhin auf organisches Wachstum setzen, zumal alle Geschäftsaktivitäten noch deutliches Entwicklungspotential besäßen.
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08.09.2006
PPR verkauft France Printemps
Der französische Luxus-Riese PPR will die Marke France Printemps für 1,75 Milliarden Euro verkaufen. Wie der Konzern mitteilte, soll die Highfashion Marke an die Investmentgruppe RREEF, einem Tochterunternehmen der Deutschen Bank, sowie an die italienische Borletti Gruppe. RREEF, das bereits in die Rinascente department store group investiert hatte, kauft damit einen Konkurenten vom Markt und sichert sich nun mit Borletti den großen Kuchen im Geschäft mit den gefragten Luxusartikeln. Trotz sicherlich stattfindender Optimierungen in den Verwaltungen von France Printemps und Rinascente sollen die 5000 Arbeitsplätze bei Printemps bestehen bleiben. Das Unternehmen machte im vergangenen Geschäftsjahr rund 750 Millionen Euro Umsatz und fuhr einen Gewinn in Höhe von 26 Millionen Euro ein.
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23.06.2006
Gerüchte um Printemps-Verkauf
Wird der französische Luxuskonzern Pinault Printemps Redoute (PPR) seine Einzelhandelskette Printemps in Kürze verkaufen? Ohne Angaben von Quellen berichtete die französische Tageszeitung „Le Monde“, dass der Konzern sich für einen Kaufpreis von 800 Millionen bis 1 Milliarde Euro von Printemps trennen wolle. Auch wenn diese Meldungen noch nicht bestätigt sind, stehen Presseberichten zufolge kaufwillige Interessenten bereits Schlange: Neben diversen Investment- und Immobilienunternehmen – darunter auch die Immobilientochter der Deutschen Bank – wurde auch der Printemps-Mitbewerber Galeries Lafayette als möglicher Teilnehmer am angeblich bevorstehenden Bieterverfahren genannt.
PPR auf Wachstumskurs
Der Französische Luxusartikel-Riese Pinault-Printemps-Redoute (PPR) verbucht im ersten Quartal 2006 kräftige Umsatzzuwächse. Das Unternehmen, zu dem unter anderem die Marken Gucci, Yves Saint Laurent, Bottega Veneta, Alexander McQueen, Stella McCartney und Boucheron, sowie die Warenhaus-Ketten Fnac, Printemps und Redcats gehören, konnte nach eigenen Angaben vor allem im Bereich der Luxusgüter überproportional zulegen. Hier verbucht PPR ein Umsatzwachstum von satten 19 Prozent, immerhin 18,4 Prozent mehr, als im vergleichbaren Zeitraum, dem ersten Quartal 2005. Im Retail-Geschäft fiel das Ergebnis zwar nicht ganz so üppig aus, kann sich aber mit einem Plus von 5,6 Prozent (4,2 Prozent mehr, als im ersten Quartal 2005) trotzdem sehen lassen. Auch das allgemein stark zunehmende Online-Geschäft wird für PPR langsam zu einer festen Größe im Konzernergebnis, hier konnte das Unternehmen um 31,2 Prozent zulegen und verteidigt so nach eigenen Angaben seine Führungsposition auf diesem Sektor. Insgesamt bescheren die guten Zahlen dem Konzern einen Quartalsumsatz von 4,4 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 7,9 Prozent entspricht und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 6,6 Prozent ausmacht. PPR Chef François-Henri Pinault sieht sein Unternehmen daher auf einem guten Weg: „Die Performance, die das Unternehmen im ersten Quartal 2006 hingelegt hat, bestätigt unsere Wachstumsabsichten voll und ganz“.
3.5.2006
PPR verkauft eigene Aktien
Wie der französische Luxusgüterkonzern Pinault-Printemps-Redoute
(PPR) am 29. Juni bekannt gab, hat das Unternehmen insgesamt 2 668 132 Aktien
aus eigenen Beständen verkauft. Dabei habe man im Mai und Juni insgesamt
1 108 132 Anteile zu einem durchschnittlichen Preis von 81,058 Euro durch einen
unabhängigen internationalen Dienstleister verkaufen lassen. Darüber
hinaus wurden weiter 1 560 000 Aktien am 27. Juni in einem Over-the-Counter-Geschäft
veräußert. Der Preis pro Aktie lag hier bei 83,70 Euro. Am 6. April
dieses Jahres hatte das Unternehmen bekannt gegeben, sich weit gehend von den
selbst gehaltenen eigenen Aktien zu trennen. Dieses Vorhaben wurde nun umgesetzt.
6.7.2005
Neues Vorstandsmitglied bei PPR
Der französische Luxuskonzern Pinault-Printemps-Redoute (PPR), zu dem
Marken wie Gucci und Yves Saint Laurent gehören, hat die Position des Executive
Vice President für Finanzen neu geschaffen. Wie das Unternehmen am vergangenen
Mittwoch mitteilte, wird Ross McInnes diese Stelle am ersten Juli einnehmen.
McInnes soll für alle Finanz-Bereiche sowie für Unternehmensentwicklung-
und Strategie verantwortlich sein. Bevor er zu PPR wechselte, war er bei der
Thales-Gruppe als Finanzchef und Senior Vice President beschäftigt war.
Der 51-Jährige studierte in Oxford und besitzt sowohl die französische
als auch die australische Nationalität.
23.4.2005
PPR mit Gewinnsprung
PPR gewinnt durch Konzentration: Der Luxusgüter- und Handelskonzern Pinault-Printemps-Redoute (PPR) mit Sitz in Paris konnte seinen Nettogewinn im Geschäftsjahr 2004, das am 31. Dezember endete, um 45,9 Prozent auf 940,6 Millionen Euro steigern. Darin sind allerdings außergewöhnliche Einnahmen erhalten. Ohne diese kletterte der Nettogewinn um 9,9 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern erhöhte sich auf 1,47 Milliarden Euro, im vergangenen Jahr waren es noch 1,3 Milliarden Euro gewesen. Davon wurden 1,08 Milliarden Euro im wichtigsten Geschäftsbereich Luxus und Einzelhandel erwirtschaftet, hier stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 19,4 Prozent. Die Umsatzsteigerung fiel nicht ganz so hoch aus: Die PPR-Gruppe nahm im vergangenen Jahr 24,2 Milliarden Euro ein, im Kerngeschäft, zu dem die Gucci-Group gehört, waren es mit 17,2 Milliarden Euro - 6,4 Prozent mehr als im Geschäftsjahr zuvor.
Der Vorstandschef Serge Weinberg kommentierte das abgeschlossene Geschäftsjahr
so: "2004 markiert für PPR den erfolgreichen Abschluss des Konzernsumbaus.
Wir übernahmen die volle Kontrolle über die Gucci-Group und verkauften
alle für uns nicht wichtigen Geschäftsbereiche. PPR präsentiert
sich heute fokussierter, mit stärkerem organischen Wachstum und höherer
Rentabilität. Die guten Umsätze und die verbesserte Profitabilität
zeigen, dass PPR ein neues Kapitel in seiner Geschichte aufschlägt."
Serge Weinberg hat in dieser Woche sein Amt als Vorstandsvorsitzender an François-Henri
Pinault übergeben.
22.3.2005
PPR vor Verkauf der Tochtergesellschaft Rexel
Der französische Handelskonzern Pinault Printemps Redoute (PPR) will seine
Geschäftsaktivitäten in Zukunft ganz auf den Endverbraucher konzentrieren.
Deshalb soll die Tochtergesellschaft Rexel, ein Elektrohändler, verkauft
werden. Jetzt verhandelt PPR mit einem Konsortium, als Angebot sind 38,50 Euro
pro Aktie im Gespräch, das entspricht einer Gesamtsumme von drei Milliarden
Euro. Bei Rexel, dem weltweit größten Anbieter von Elektrowaren aller
Art, sind 21.000 Mitarbeiter beschäftigt. Zu PPR gehören, neben der
italienischen Modemarke Gucci, die Handelsunternehmen Printemps, Redcats, Conforama
und Fnac.
1.12.2004
Pinault: Enttäuschender Geschäftsverlauf
Das erste Halbjahr ist für den französischen Handelskonzern enttäuschend
verlaufen. Dies lag zum einen an den hohen Abschreibungen und zum anderen an
den unter den Erwartungen gebliebenen Umsätzen vor allem der Juwelierkette
Bocheron und des Möbel- und Versandhandelsgeschäfts Conforama. Im
Luxussegment musste PPR rund 148 Millionen Euro an Abschreibungen hinnehmen
- 51 Millionen Euro mussten für Restrukturierungsmassnahmen aufgebracht
werden.
Der Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2004, das am 30. Juni
endete, belief sich auf 11,3 Milliarden Euro, im Vorjahreszeitraum waren es
mit 12,2 Milliarden Euro noch 7,4 Prozent mehr gewesen. Das Betriebsergebnis
(Ebit) sank von 581 Millionen Euro im ersten Hablbjahr 2003 um 2 Prozent auf
569 Millionen Euro in diesem Jahr. Da im Vergleich zum Vorjahr keine Sonderbelastungen
anfielen, konnte PPR den Nettogewinn um 61,5 Prozent auf 191 Millionen Euro
steigern.
Auch wenn Serge Weinberg, der Vorstandsvorsitzende des PPR-Konzerns, bekannt
gab, dass man sich in der Strategie der Konzentration auf die Luxusmarken bestätigt
sieht, sanken die Umsätze auch in diesem Bereich. So belief sich der Betriebsverlust
der Luxusmarke Yves Saint Laurent im ersten Halbjahr 2004 auf 39 Millionen Euro,
nach 35 Millionen Euro im vergangenen ersten Halbjahr. Die Modemarke Gucci dagegen
konnte das Betriebsergebnis um 6 Prozent auf 231 Millionen Euro erhöhen.
9.9.2004
PPR steigert Umsatz im Kerngeschäft
Der
in Paris ansässige Luxusgüterkonzern Pinault-Printemps-Redouete SA
(PPR) hat seine Geschäftszahlen für das 2. Quartal und das 1. Halbjahr
des Geschäftsjahres 2004 bekannt gegeben. Demzufolge fiel der Umsatz der
gesamten Gruppe im 1. Halbjahr 2004 auf 11,370 Milliarden Euro. Dies bedeutet
einen Rückgang um 7,4 Prozent gegenüber 12,274 Milliarden Euro im
Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Kerngeschäft, den in der "New
PPR" zusammengefassten Mode- und Luxusartikelfirmen, konnte der Umsatz
jedoch um 5 Prozent auf 8,075 Milliarden Euro gesteigert werden. Im 1. Halbjahr
2003 hatte er noch 7,687 Milliarden Euro betragen.
Die Geschäftszahlen für das 2. Quartal zeigen eine ähnliche Entwicklung: Während der Umsatz der Gruppe um 6,0 Prozent von 5,970 Milliarden Euro im 2. Quartal 2003 auf 5,611 Milliarden Euro sank, stieg der Umsatz der New PPR im gleichen Zeitraum um 5,1 Prozent auf 3,907 Milliarden Euro. Im 2. Quartal 2003 hatte er noch 3,718 Milliarden Euro betragen.
Zur Umsatzsteigerung der New PPR im 2. Quartal trugen unter anderem die Marken Gucci (+4,6 Prozent gegenüber dem 2. Quartal 2003), Yves Saint Laurent (+14,5 Prozent) und Bottega Veneta (+48,1 Prozent) bei.
Serge Weinberg, Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe, zeigte sich naturgemäß insbesondere mit der Entwicklung der New PPR hoch zufrieden: "Die New PPR' hat im letzten Quartal herausragende Resultate erzielt. Im Luxusartikel-Bereich haben die meisten der zur Gruppe gehörenden Marken sichtbare Fortschritte in einer Zeit des Übergangs gemacht." Besonders erfreut war er angesichts der jüngsten personellen Veränderungen über die Zuwächse bei Gucci: "Die Umsatzentwicklung und die positive Reaktion auf die letzten Kollektionen der Gucci-Gruppe stärken unser Vertrauen in das Portfolio der Marke, die verantwortlichen Teams und die organisatorischen Entscheidungen, die wir dort gefällt haben."
23.7.2004