Kalchmann eröffnet Showroom in Wien

Die österreichische Modedesignerin Doris Kalchmann hat für ihr gleichnamiges Modelabel einen eigenen Showroom in Wien eröffnet. Die Marke (Claim: It's all about fashion) richtet sich bisher ganz nach den Bedürfnissen der weiblichen Kundschaft und „stillt das weibliche Verlangen nach Schönheit, Zartheit und Verführung“. Gleichzeitig soll der urbane Style Kalchmanns auch Stärke und Selbstbestimmung der modernen Großstadtfrau unterstreichen.

Im neu eröffneten Showroom in der Czerningasse finden sich nun modern Fashion Basics in geringer und günstiger Auflage, genauso wie Luxury Dresses, die als Einzelteile oder in streng limitierter Anzahl in Wien im eigenen Atelier produziert werden.

Facts:
Kalchmann Showroom
Czerningasse 9/1/8
1020 Wien

Öffnungszeiten:
Donnerstag  10.00 - 13.00 Uhr
Freitag          10.00 - 13.00 Uhr & 16.00 - 19.00 Uhr
Samstag       13.00 - 17.00 Uhr

www.kalchmann.com
11.12.2006

 

René Lezard zieht in die Fashion Mall

Derzeit wird an der Munich Fashion Mall noch gebaut. Das Orderhaus im Münchener Stadtteil Schwabing, das vom Projektentwickler Fürst Developments errichtet wird, soll im kommenden Frühjahr seine Pforten öffnen. Das erste Gebäude ist jedoch nach Auskunft des Unternehmens bereits jetzt zu 70 Prozent ausgebucht. Ein weiterer Neuzugang konnte in dieser Woche bestätigt werden: Die Marke René Lezard wird demnach in der Fashion Mall einen 350 Quadratmeter großen Showroom einrichten. „Wir erwarten hier ein starkes, hochwertiges Umfeld an Premium-Marken“, begründete Thomas Schaefer, der Gründer und geschäftsführende Gesellschafter des Modeherstellers, die Entscheidung. Damit bezieht er sich auf das bereits am Standort Salzburg erprobte Projektkonzept der Fashion Mall Munich. Dieses setzt auf ein ausgewähltes Markenportfolio aus dem höherwertigen Segment.

Für den ersten Bauabschnitt, das nach seiner Fassadenfarbe „Bronce“ genannte Gebäude mit 5.400 Quadratmetern Fläche, das im kommenden April eröffnet werden soll, konnten bislang schon Label wie Max Mara, Dolce & Gabbana, Filippa K. und Pollini gewonnen werden. Für das zweite Gebäude hat Esprit als Ankermieter zugesagt. Immerhin hat die Munich Fashion Mall nach eigenen Angaben trotz der großen Konkurrenz vor Ort den Anspruch „das beste Orderzentrum inm Süden Deutschlands“ zu werden.

www.fashionmall.biz
23.11.2006

 

Urban Outfitters meldet ordentliche Ergebnisse

Der US-Lifestyle-Konzern Urban Outfitters konnte seine Umsätze im dritten Quartal um sieben Prozent steigern. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden zwischen August und September rund 310 Millionen Dollar umgesetzt, begründet durch einen Filialzuwachs von 24 Prozent. Allein die neu eröffneten Läden hätten über 35 Millionen Dollar zum Gesamtumsatz beigetragen, so das Unternehmen. Als starke Wachstumsträger bei Urban Outfitters erwiesen sich auch Direktvermarktung und Internethandel. Hier legten die Umsätze um satte 17 Prozent zu.

Für die Zukunft sieht sich das Unternehmen auf dem richtigen Weg. Richard A. Hayne, Chairman und Präsident des Unternehmens, sieht in der positiven Tendenz der letzten neun Monate und des vergangenen Quartals einen langfristig angelegten Trend nach oben und will vor allem das Engagement in Europa weiter ausbauen. Insgesamt eröffnete der US-Konzern im laufenden Jahr 33 neue Geschäfte und betreibt derzeit 102 eigene Stores in den USA, Kanada und Europa.

www.urbanoutfitters.com
08.11.2006

 

Aidsgala lockt Prominenz nach Berlin

Der Herbst ist traditionell die Jahreszeit der Preisverleihungen und Charity-Galas. Ein fester Termin im Kalender der guten Taten ist traditionell die Berliner Aidsgala der Organisation „Künstler gegen Aids“, die am 6. November im Theater des Westens über die Bühne gehen wird. Unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Klaus Wowereit und der Schauspielerin Judy Winter werden auch in diesem Jahr wieder etliche Protagonisten der telegenen Zunft erwartet, um gut zu essen, sich selbst zu feiern und nebenbei noch etwas für den guten Zweck zu tun.

Moderiert von Sonya Kraus und Thomas Hermanns, erwartet die rund 1800 geladenen Gäste ein recht durchwachsenes Showprogramm, zu dem sich neben allerlei unbekannten Bands und Barden auch die Ost-Dauerbrenner Silly angesagt haben. Die Erlöse der diesjährigen Benefizgala kommen über den Hilfsfond der Berliner Aids-Hilfe unmittelbar Menschen zugute, die sich aufgrund ihrer Infektion oder Erkrankung in finanzieller Not befinden. In den vergangen drei Jahren konnte so ein Gesamterlös von ca. 240.000 Euro realisiert werde.

www.kuenstlergegenaids.de
01.11.2006

 

Neuer Chefdesigner für Chloé

Eine der begehrtesten freien Stellen im Modebusiness ist neu besetzt worden: Der Posten des Chefdesigners beim französischen Traditionshaus Chloé. Seit dem Abgang von Phoebe Philo, die sich im vergangenen Januar dafür entschieden hatte, mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen, war viel über mögliche Nachfolger der Britin spekuliert worden. Am Mittwoch nun gab Chloé das Ergebnis der Suche bekannt: Neuer Chefdesigner wird der Schwede Paulo Melim Andersson. Damit entschied man sich bewusst dagegen, einen der zahlreichen zurzeit arbeitslosen prominenten Designer mit Starqualitäten zu engagieren.

Andersson hatte in den vergangenen sieben Jahren als Design Director beim Mailänder Modehaus Marni gearbeitet. Ausgebildet worden war er jedoch in England: Er besitzt Abschlüsse der renommierten Londoner Institute Central St. Martins und Royal Col lege of Art. In gewisser Weise setzt er damit auch die britische Tradition bei Chloé fort. Vorgängerin von Phoebe Philo war bekanntermaßen Stella McCartney.

Über Anderssons Wechsel zu Chloé war in der Branche bereits seit einiger Zeit spekuliert worden. Die aktuelle Kollektion von Chloé für Frühjahr/Sommer 2007, die kürzlich vorgestellt wurde, hatte ein eher durchwachsenes Echo gefunden. Daraufhin hatte die britische Vogue bereits in der vergangenen Woche befunden, jetzt sei „ein guter Moment für Paulo Melim Anderssons Einstieg“. Auch Ralph Toledano, der Vorsitzende und Chief Executive Officer des 1952 gegründeten Modehauses, zeigte sich von Anderssons Einstieg begeistert: „Wir freuen uns darauf, dass er nun ein Teil der Designtradition von Chloé wird“, teilte er anlässlich der offiziellen Vorstellung des Schweden am Mittwoch mit. Wie Andersson mit dieser großen Tradition, für die neben Philo und McCartney immerhin auch Namen wie Karl Lagerfeld und Martine Sitbon stehen, zurechtkommt, wird sich im nächsten März in Paris zeigen. Dann stellt er seine erste Chloé-Kollektion für die Saison Herbst/Winter 2007/8 vor.

www.chloe.com
12.10.2006

 

Kate Moss singt mit Babyshambles

Was war in den vergangenen Monaten nicht alles über die chaotische Beziehung von Supermodel Kate Moss und Rockstar Pete Doherty zu hören und zu lesen. Derzeit scheint zwischen den beiden wieder alles in Ordnung zu sein. Einen weiteren Beleg dafür lieferte Moss nun bei einem Konzert von Dohertys Band Babyshambles in Dublin. Wie die britische Vogue in ihrer Online-Ausgabe berichtete, ging sie selbst auf die Bühne, um zusammen mit Doherty den Song „La Belle et la Bête“ zu singen. Und das mit großem Erfolg: Wie die Vogue bemerkte, wollte das Publikum sie nach ihrem Gastauftritt gar nicht mehr von der Bühne lassen. Das Konzert in der irischen Hauptstadt war Dohertys Comeback, nachdem er eine Entziehungskur in der Londoner Prominentenklinik The Priory hinter sich gebracht hatte.

Für Kate Moss war es nicht der erste Ausflug auf musikalisches Terrain: Schon vor einigen Jahren hatte sie zusammen mit der britischen Rockband Primal Scream auf einen Song aufgenommen. Und auch auf ihrer Geburtstagsparty 2004 ließ sie es sich nicht nehmen, selbst ans Mikrofon zu treten und das Publikum mit ihren Sangeskünsten zu begeistern.

28.09.2006

 

Geringere Preissteigerung im August

Auch im August hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise wiederum leicht abgeschwächt. Dies gab das in Wiesbaden ansässige Statistische Bundesamt am Mittwoch bekannt. Demnach stieg der Verbraucherpreisindex im vergangenen Monat im Vergleich zum August 2005 um 1,7 Prozent. Im Vergleich zu den Vormonaten Juli 2006 (+2,0 Prozent) und Juli 2006 (+1,9 Prozent) ging die Jahresteuerungsrate somit weiter zurück.

Entscheidend für die Höhe der Preissteigerung gegenüber dem Vorjahresmonat sei nach Angaben der Behörde wiederum die Verteuerung von Energieprodukten gewesen. Ohne sie hätte die Teuerungsrate gegenüber dem August 2005 bei lediglich 1,0 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat seien die Kosten für Haushaltsenergie im August erneut um 0,3 gestiegen, die Kraftstoffpreise jedoch um 1,8 Prozent gesunken.

Im Produktsegment Bekleidung und Schuhe sanken die Preise gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,8 Prozent. Im Vergleich zum Juli 2006 gingen sie um 0,3 Prozent zurück.

www.destatis.de
15.09.2006

 

Frauen wollen sinnlich sein

Die Mehrzahl deutscher Frauen im Alter zwischen 25 und 40 Jahren wollen als sinnlich wahrgenommen werden. Dies ergab eine von Emnid im Auftrag des Eisherstellers Langnese durchgeführte Umfrage. Wilde, ausufernde Sinnlichkeit ist jedoch für die deutschen Frauen nicht erstrebenswert, kaum eine der befragten wollte sich als Männer fressender Vamp darstellen. Seriös, intelligent und wissbegierig, ausgestattet mit einem schönen Körper – so stellt sich die deutsche Frau das Ideal weiblicher Sinnlichkeit vor. Powerfau-Image, Girlietum und impulsive Erotik sind hingegen out. Wie sich allerdings deutsche Männer die Sinnlichkeit ihrer Frauen vorstellen, wurde leider nicht bekannt. Hier dürfte sich das Kräfteverhältnis wohl eher in Richtung lasziv und verführerisch verschieben. Zumal die Wissbegierigkeit der Frauen schon manchen Mann an den Rand des Wahnsinns getrieben haben dürfte.

http://presse.langnese.de
17.8.2006

 

Bugatti kleidet Mobiltelefon ein

Man nennt es Cross-Promotion: Die Zusammenarbeit von Unternehmen aus verschiedenen Sparten an einem gemeinsamen Produkt. Für eine solche Kollaboration haben sich nun das Herforder Modehaus Bugatti und der Mobiltelefonhersteller BenQ zusammengefunden. Im Mittelpunkt steht das BenQ-Luxusmodell „BenQ-Siemens S68 Ceramic limited edition“, für das Bugatti ein spezielles Ledercase geschneidert hat. Fertig ist das BenQ „dressed in Bugatti“. Doch damit endet die Zusammenarbeit nicht: Geplant sind auch gemeinsame Händleraktionen, Schaufensteraktionen, Gewinnspiele und Online-Aktivitäten von Bugatti- und Mobilfunkhändlern. Und mit dem Bugatti-gekleideten BenQ-Telefon auch ein Booklet, in dem die Herforder ihre aktuelle Herrenmode vorstellen.

Das „BenQ-Siemens S68 Ceramic limited edition“ ist im Fachhandel zum Preis von 499 Euro erhältlich.

www.bugatti.de
14.8.2006

 

Martin Munkácsi: Retrospektive des großen Fotografen

Er war der bestbezahlte Starfotograf seiner Zeit. Budapest – Berlin – New York hießen die Stationen seines Erfolgs. Er fotografierte Sportler und Tänzer in Aktion, holte die Modefotografie aus den Studios und setzte das statische Medium Fotografie in Bewegung. Martin Munkácsi (1896-1963) gilt als wichtigster Pionier des modernen Bildjournalismus. Der Wandel des Mediums und wechselnder Zeitgeschmack ließen ihn jedoch bald in Vergessenheit geraten. Die große Retrospektive im Martin-Gropius-Bau „Martin Munkácsi – Fotografien“ gibt jetzt dem gebürtigen Ungarn seine einzigartige Position in der Geschichte der Fotografie zurück. Die Ausstellung zeigt mehr als 350 Fotografien aus den Jahren 1923 bis 1963, darunter 300 Originalabzüge.

1928 kam Martin Munkácsi nach Berlin. Munkácsis Fotos erschienen im angesehenen Mode-Magazin Die Dame, in koralle, Uhu und Vu sowie in anderen in- und ausländischen Blättern. Vor allem arbeitete er für die Berliner Illustrierte Zeitung des Ullstein-Verlags, die eine Auflage von mehr als einer Million Exemplaren hatte. Martin Munkácsi verließ 1934 Deutschland und ging, wie viele prominente Mitarbeiter des Verlages, ins Exil. In New York nahm er den Vertrag an, dem ihm die berühmte Carmel Snow, Chefredakteurin von Harper’s Bazaar, schon ein Jahr zuvor angeboten hatte dotiert mit 100 000 Dollar.

In den USA wurde er vollends zum Star. Er revolutionierte die Modefotografie, indem er die Models – auch im Winter – in Bademoden am Strand entlang laufen ließ, um etwa ein flottes Cape in schwungvoller Bewegung zu präsentieren. Mit seinen spektakulären Modestrecken beeinflusste er auch das Bild der modernen, erfolgreichen, selbstständigen und dynamischen westlichen Großstadtfrau. Munkácsi veröffentlichte außerdem sehr erfolgreich in Life und holte sich den lukrativsten Vertrag seiner Karriere beim Ladies’ Home Journal für die Serienproduktion „How America lives“. Zwischen 1940 und 1946 schuf er 65 der insgesamt 78 Beiträge über das alltägliche Leben der Amerikaner quer durch alle sozialen Schichten. Weitere Höhepunkte seines Schaffens sind ungewöhnliche Porträts von Hollywoodstars wie Jean Harlow, Katharine Hepburn, Leslie Howard, Jane Russel und Marlene Dietrich. Im Martin-Gropius-Bau werden ausgewählte Exemplare jener Zeitschriften zu sehen sein für die Munkácsi tätig gewesen ist: die Budapester Illustrierte Pesti Napló, die Publikationen seiner Berliner Jahre wie die Berliner Illustrierte und Uhu sowie diejenigen seiner amerikanischen Zeit, Harper‘s Bazaar, Life und Ladies‘ Home Journal.

Noch bis zum 6. November 2006 im Berliner Martin-Gropius-Bau.

4.8.2006

 

 

Elton John beklagt miese Rockeroutifts

Elton John ist ja nicht gerade immer ein Chorknabe gewesen, was sein Styling betrifft. Ob das nun mit Strass verzierten Sonnenbrillen waren, lustige Hüte, oder gigantische Plateauschuhe – auf der Bühne hat es der Popstar Elton John schon richtig krachen lassen. Das hält ihn aber nicht von Kollegenschelte ab: So beschwert sich der 59-Jährige jetzt in einem Interview der amerikanischen Zeitschrift „Fashion Rocks“ über das mangelnde Modebewusstsein vieler US-amerikanischer Rockstars. Im missfallen all die Nasenringe, Piercings und Tätowierungen und schlabberigen T-Shirts. Und er setzt gleich noch einen Appell an die so Gescholtenen hinterher: „Bitte lasst es sein.“ Für seine britischen Kollegen ist er dagegen voll des Lobes: Er schwärmt vom Modestil eines David Bowies ebenso wie für die Rockband Queen und The Who.

4.8.2006

 

 

Lands' End: 10 Jahre Deutschland

Das amerikanische Versandhandelsunternehmen Lands’ End feiert sein 10-jähriges Jubiläum in Deutschland. In den USA gibt es das Unternehmen schon sehr viel länger: Im Jahr 1963 gründete der ehemalige Werber Gary Comer in Chicago einen Spezialladen für Segelzubehör. Im ersten Katalog von 1964 war der Apostroph einen Buchstaben zu weit nach rechts gerutscht – dieser Druckfehler ist heute das Lands' End Markenzeichen. 1977 zog das Unternehmen nach Dodgeville, Wisconsin. Ein Jahr später richtete Lands'End eine gebührenfreie Telefonnummer ein. 1986 ging Lands' End an die Börse. Heute verschickt Lands' End seine Produkte in 175 Länder. 1996 gründete Lands' End eine GmbH im saarländischen Mettlach. Mittlerweile arbeiten dort mehr als 400 Mitarbeiter. Seit 1999 ist Lands' End mit der Gesamtkollektion online.

3.8.2006

 

 

Kate Moss ist die Beste

Auch wenn in letzter Zeit von einigen Medien moniert wurde, sie lasse sich und ihr Styling gehen: Das britische Model Kate Moss hat es trotzdem auf Platz eins der Rangliste der bestgekleideten Stars des US-Magazins „Vanity Fair“ geschafft. Deshalb wurde sie wohl auch gleich als Covergirl ausgesucht – die 32-Jährige ziert die Ausgabe, die am 8. August erscheinen wird und die komplette Liste enthält. Auf die hat es auch die amerikanische Außenministerin Condolezza Rice geschafft. Weitere modische Prominente sind Oprah Winfrey, Renee Zellweger und Gwen Stefani.

3.8.2006

 

Bikini gegen Sonnenbrand

Ein neuer Bikini aus Kanada ist mit einem Messgerät ausgestattet, das vor zu hoher UV-Strahlung warnt. Entwickelt und vertrieben wird das neue Wunderwerk der Technik von der Firma Solestrom, die den silberfarbenen UV-Bikini auf ihrer Website für einen Preis von 140 US-Dollar anbietet. Das UV-Messgerät ist in einen Gürtel integriert, der am Slip befestigt ist und lässt sich nach Belieben drehen, so dass entweder der Nebenstehende, oder aber die Trägerin selbst das Display ablesen kann. Ein anderes Modell, der UV Intensiv Bikini ist mit farbigen Perlen verziert, die je nach Intensität der Sonnenstrahlung die Farben ändern. So soll verhindert werden, dass sich der Hautkrebs als Folge von Sonnenbränden weiterhin in einem solch rasenden tempo ausbreitet, wie das aktuell der Fall ist. So sieht Solestrom vor allem in Südafrika und Australien enorme Absatzmärkte, da dort die Zahl Sonnen bedingter Hautkrebserkrankungen überproportional hoch sei. Bleibt das enorm heiße Sommerwetter jedoch auch in Europa bestehen, würde sich ein weiterer lukrativer Markt für den UV-Bikini auftun.

www.solestrom.com
31.7.2006

 

 

Miss Universum kommt aus Puerto Rico

Die schönste Frau der Welt kommt in diesem Jahr aus Puerto Rico. Die erst die 18-jährige Zuleyka Rivera Mendoza setzte sich am vergangenen Wochenende gegen ihre Mitbewerberinnen aus 85 Ländern durch und fiel auf der anschließenden Pressekonferenz vor Freude und Aufregung gleich in Ohnmacht, kam aber ebenso schnell auch wieder auf die Beine. Die 1,75 Meter große Schönheit aus dem Karibik-Staat löst die in Russland geborene Kanadierin Natalie Glebova ab, die den Wettbewerb im vergangenen Jahr für sich entschieden hatte. Die für Deutschland ins Rennen gegangene Natalie Ackermann aus Büderlich schied hingegen schon in der Vorrunde aus. Den zweiten Platz belegte die Japanerin Kurana Chibana, dritte im Rennen um den Titel der schönsten Frau der Welt wurde die Schweizerin Lauriane Gillieron.

25.7.2006

 

 

 

„Petra“ verleiht Fashion-Preise

Die Frauenzeitschrift Petra hat am vergangenen Wochenende vor 500 geladenen Gästen in der Düsseldorfer Turbinenhalle ihre diesjährigen Fashion-Preise verliehen. Ausgelobt waren die Awards in den fünf Kategorien „Abendmode", „Business-Mode" und „Casual Wear" für Damen, „Bestes Label international" (dieses Jahr lag der Fokus auf Italien) und „Accessoires". Über Preise durften sich freuen:
Unrath & Strano in der Kategorie „Abend" (Damen)
Strenesse in der Kategorie „Business" (Damen)
Hugo in der Kategorie „Casual" (Damen)
Prada in der Kategorie „Bestes Label international"
Aigner in der Kategorie „Accessoires".
Des weiteren wählte die Leserschaft des Magazins die Joop-Kampagne als „schönstes Anzeigenmotiv“, das junge Berliner Label Kaviar Gauche wurde von der Petra-Redaktion mit dem Preis für den „Mode-Newcomer des Jahres" ausgezeichnet.

24.7.2006

 

 

New Yorker stattet Fußballteam aus

Die Modekette New Yorker engagiert sich nun ebenfalls im Fußball-Bereich. Eigenen Angaben zufolge sponsert das Unternehmen das Team des ägyptischen Klubs ENPPI Cairo, das gerade für zehn Tage sein Trainingscamp in Braunschweig- Wenden aufgeschlagen hat. Der 32-köpfigen, ägyptischen Erstligisten-Mannschaft wurden drei komplette Sätze weiße Trikots mit dem New Yorker Logo auf dem Rücken zur Verfügung gestellt, um so auch südlich des Mittelmeers die Nachricht zu verbreiten, dass man New York nicht nur besuchen, lieben oder hassen, sondern auch anziehen kann.

20.7.2006

 

 

Woolworth feiert Testergebnisse

Der Einzelhandels-Konzern Woolworth freut sich über einige positive Testergebnisse der Zeitschrift „Öko Test“. Wie das Unternehmen mitteilte, seien in den letzten zwei Jahren immerhin acht Produkte aus dem hauseigenen Warensortiment mit der Note „gut“ beurteilt worden, darunter ein Baby-Schlafsack, eine Krabbeldecke und ein Nicki-Strampler der bei Woolworth erhältlichen Kindertextil-Linie Smily / Babynice. Angestachelt durch die Testergebnisse will Woolworth nun sein gesamtes Warensortiment auf Umwelt- und Hautverträglichkeit untersuchen und seine Sortiment-Kompetenz weiter steigern. Eine unabhängige Prüforganisation wird im Auftrag von Woolworth Waschtests oder Giftstoffprüfungen durchführen. Allein im Sortimentsbereich Textil kümmern sich weltweit rund 30 unternehmenseigene Inspektoren um die Beurteilung der gelieferten Ware.

20.7.2006

 

 

 

Victoria Beckham als Stilberaterin

Frau Beckham gibt Mode-Topps – für viele ein Albtraum, der nun Wirklichkeit wird. Wie die britische Boulevard-Zeitung „Daily Mirror“ berichtet, soll das Ex-Spice Girl im Herbst diesen Jahres eine Style-Bibel veröffentlichen, aus der das Blatt nun vorab bereits ein paar „Inhalte“ verraten durfte. Erste Regel: Niemals flache Schuhe oder Keil-Absätze zu engen Jeans. „Wenn Du sie mit flachen Schuhen wie Flip-Flops oder Turnschuhen trägst, dann siehst Du am Ende aus wie auf dem Golfplatz“ orakelt die Fußballer-Gattin hier fachkundig. Und weiter: „Ich hasse diese dummen Spitzen-BHs mit all diesen Fetzen, die unter Deinem Top hervorgucken. Das sieht aus, als ob man vier Brüste hätte“. Dabei ist man bei Victoria Beckham schon froh, wenn sie aussieht, als hätte sie zwei Brüste. Schließlich wird in der Boulevardpresse zwischen Oslo und Neapel seit einigen Wochen über eine Magersucht bei „Posh“ spekuliert. Immerhin hat Frau Beckham eine neue Bühne für ihre Profilneurose gefunden. Die Bühne Fußball wurde von Englands neuem Nationaltrainer Steve McClaren eingerissen, als er verkündete, Spielerfreuen zukünftig nicht mehr als Begleitung ihrer Männer bei wichtigen Turnieren zu dulden.  

www.mirror.co.uk
17.7.2006

 

Fantasievolles Flaggen-Recycling

Die Weltmeisterschaft ist ja nun vorbei – wohin also mit den bis vor wenigen Tagen allgegenwärtigen Nationalflaggen? Diese Frage stellte sich auch der Modediscounter Bonprix – und kam zu einer nahe liegenden Lösung: Man könnte doch aus den bunten Stoffbahnen fantasievolle Outfits kreieren. Neben dem Hamburger Modedesigner Georg Rosenbaum beteiligten sich auch Designstudenten und Stylisten aus ganz Deutschland an der Aktion und präsentierten nun ihre Modelle: Heraus kamen sportliche Abendkleider, T-Shirts, Babykleidung – und ein Hundeoutfit. Besonders gelungen: Ein stylisches Top aus der farbenfrohen Flagge des deutschen Gruppengegners Ecuador. Außerdem gab es unter anderem ein punkig angehauchtes England-Outfit und eine Hundedecke zu sehen, die aus der ukrainischen Nationalflagge gefertigt und von einer Bulldogge stilvoll vorgeführt wurde. So können Fans ihre Nationalteams nun auch im Alltag unterstützen. Und teilweise lassen sich die Kleider mit wenigen Handgriffen auch wieder in eine Flagge zurückverwandeln. Spätestens zur Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz wäre das sicher eine Option. Bis dahin bleibt aber erstmal genug Zeit für Designer und solche, die es werden wollen, sich über die Zwischennutzung ausgedienter Flaggen selbst Gedanken zu machen.

14.7.2006

 

Neil Barrett ist stolz auf Italiener

Auch wenn es für die englische Nationalmannschaft nicht gereicht hat: Zumindest ein Brite wird im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft vertreten sein. Star-Designer Neil Barrett, der in der vergangenen Woche noch mit seiner Herrenkollektion auf der Mailänder Modewoche für Furore sorgte, entwarf die Trikots der italienischen Mannschaft. Zusammen mit dem Logo des Ausstatters Puma ziert auch sein Namenszug die Hemden. Entsprechend groß war seine Freude über den Finaleinzug der Mannschaft nach dem Sieg im Halbfinale über Deutschland: „Ich bin unglaublich stolz, dass ich die Trikots entworfen habe und meine Entwürfe nun in einem WM-Endspiel sehen werde“, verriet er der britischen Vogue.

7.7.2006

 

MUJI-Store in Düsseldorf ist „Store of the Year 2006“

Der im November vergangenen Jahres eröffnete Deutschland Lifestyle-Store des japanischen Unternehmens MUJI in der Düsseldorfer Kö-Galerie ist jetzt vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) zum besten Geschäft im Bereich „Lifestyle und Living" ausgezeichnet worden. Muji leitet sich aus dem japanischen „Mujirushi Ryohin"ab, was übersetzt so viel bedeutet wie „Qualitätsprodukte ohne Label". „Muji setzt mit seinen innovativen und sehr stylischen Produkten in seiner ersten deutschen Filiale in der Weltstadt Düsseldorf den neuen Trend des modischem Minimalismus im Einzelhandel und spricht dabei eine internationale und junge Käuferzielgruppe an", so Stefan Schneider, Geschäftsführer des Deutschen Einzelhandelsverbandes zur Entscheidung der Jury. Das Unternehmen will noch in diesem Jahr einen weiteren Laden in der Berliner Friedrichstraße eröffnen un bei ähnlichem Erfolg auch in andere Städte expandieren.

www.muji.co.uk
4.7.2006

 

Victoria Beckham als Modeberaterin

Im Quartier der englischen Nationalmannschaft ist Mode ein großes Thema – zumindest bei den versammelten Spielerfrauen und -freundinnen. Wer dort das Sagen hat, ist nicht überraschend: „Posh ist die Matriarchin – alle folgen dem, was sie tut“, wusste die britische Boulevardzeitung Mirror zu berichten. Und Victoria „Posh“ Beckham hatte gleich zum Auftakt eine modische Überraschung parat: Sie trat anders als erwartet nicht in glamourösen Designerklamotten auf, sondern in schlichten Jeans, die mit der englischen Nationalflagge – dem roten St.-Georgs-Kreuz – bestickt war. Und damit überzeugte sie auch die anderen Damen, die ansonsten alles tun, um sich mit offensichtlich zur Schau gestelltem Luxus auszustechen. Die beauftragten sie nach Angaben des Mirror umgehend damit, rotes Garn zu besorgen und auch ihre Hosen entsprechend zu besticken. Was sie dann, so wiederum der Mirror, in den letzten Tagen auch tat...

15.6.2006

 

Individueller Schmuck aus Köln

Wer Lust auf ein ganz eigenes Schmuckstück hat, sollte sich das Schmucklabel „ManiaMia“ merken. Dahinter steht die Kölner Designerin Pia Lembke aus Köln. Für ihre erste Kollektion, die sie nun vorstellt, verwendet sie klassische Materialien wie Swarovski-Kristalle, Muranoglas, Porzellan oder Sterling-Silber, die sie zu farbenfrohen Armbändern, Halsketten, Ohrringen und anderen Accessoires zusammensetzt. Doch auch die Trägerin kann bei „ManiaMia“ gestaltend tätig werden: So bietet die Multifunktionskette „Stellatina“ vielfältige Tragemöglichkeiten. Außerdem lassen sich die einzelnen Schmuckstücke durch individuelle Texte - etwa aus Buchstabenperlen - personalisieren.

www.maniamia.de
12.6.2006

 

Nun auch Trachtenmode zur WM

Und wieder etwas aus der Rubrik „Überraschende Ideen zur Fußball-WM“: Das WM-Dirndl - passend zum Eröffnungsspiel, das bekanntermaßen in München stattfinden wird. „Mit dem weltweit einzigen Online-Dirndl-Konfigurator des Trachtenstoff-Unternehmens „Stoff Reich“ wird aus jedem weiblichen Fußballfan in ein paar Mouse-Clicks eine WM-reife Dirndl-Diva,“ verspricht das Stoffhaus Alois Reich aus Rosenheim, der Anbieter des Dirndls. Fußballspezifische Details gehören natürlich auch dazu: „Zur WM zieren anstelle von Blümchendruck Fußbälle die Dirndlschürze und die Trachtenknöpfe sind durch witzige Knöpfe mit Fußballmotiven ersetzt.“

www.stoff-reich.de
8.6.2006

 

Fossil setzt auf Tobias Regner

Zumindest um seine Uhr muss sich Deutschrocker Tobias Regner künftig keine Sorgen machen. Der amerikanische Uhren- und Accessoireshersteller Fossil gab bekannt, künftig mit dem Gewinner der TV-Show „Deutschland sucht den Superstar“ zusammenzuarbeiten. Daher wird der Sänger während seiner in Kürze beginnenden Deutschlandtour Fossil-Uhren und -Schmuck tragen. Bestandteil der Vereinbarung sind auch Sonderaktionen wie Gewinnspiele und Autogrammstunden in deutschen Fossil-Stores. Regner selbst freute sich über die Zusammenarbeit: „Ich bin bekennender Fossil-Fan und trage die Sachen gerne auch privat“, verriet er. Die aktuellen Modelle im „Tattoo- und Tribal-Stil“ passten gut zu seinem „rockigen Look“, so die Begründung.

www.fossil.de
29.5.2006

 

Königliche Roben zu besichtigen

Die schwedische Königin Silvia feiert ihr 30-jähriges Kronjubiläum mit einer ganz besonderen Ausstellung. Im Stockholmer Königspalast zeigt sie unter dem Motto „Unsere Königin“ seit vergangenem Donnerstag die schönsten Kleider aus ihrer langen Amtszeit. Als ganz besonderes Schmankerl gilt das Hochzeitskleid der Königin, das sie trug, als sie am 19. Juni 1976 König Karl Gustav von Schweden das Jawort gab. Königin Silvia, die ehemals Silvia Renate Sommerlath hieß und aus Deutschland stammt, präsentiert auch die 29 Kleider, mit denen sie jedes Jahr am 10. Dezember beim Galafest nach der Nobelpreisverleihung auftrat.

23.5.2006

 

Butterflysoulfire stellt exklusive Pullover vor

Eigentlich ist ein Pullover nicht unbedingt etwas Besonderes – meist kommt er von der Stange und wird in großer Stückzahl unters Volk gebracht. Doch das Berliner Label Butterflysoulfire hat nun versucht, dem Kapuzenpullover seine Individualität zurückzugeben. Das Resultat ist der „A1“, ein Kapuzenpullover, der zwar im Grunde ebenfalls ein serienmäßiger Artikel in Grossauflage ist, durch selbst entwickelte Techniken aber so individualisiert wird, dass jedes Exemplar zum Einzelstück wird: „Jeder ‚A1'-Pullover ist also ein Design-Unikat, dadurch wird junges Top-Design aus der Hauptstadt für jeden zugänglich“, so die Label-Macher.

Seine Premiere erlebt der A1 am kommenden Donnerstag im Rahmen des „Designmai“-Festivals in Berlin. Dann wird er im Berlinerklamotten Shop in den Hackeschen Höfe, Rosenthaler Str. 40/41, in Berlin-Mitte erstmals präsentiert.

www.btfsf.com
17.5.2006

 

Lafayette Berlin feierte Geburtstag

Das Berliner Nobelkaufhaus Galeries Lafayette in der Friedrichstraße feierte in der Nacht zum Montag sein zehnjähriges Bestehen. Beim so genannten „Diner de la monde“ feierten 600 geladene Gäste aus Politik, Show und Mode ausgelassen das runde Jubiläum und verbreiteten im Vergleich zu vielen vorherigen Feiern ordentlich gute Laune. Schließlich war auch Klaus Wowereit anwesend. Wo Berlins regierender Bürgermeister auftritt, ist nämlich immer gute Stimmung, und wenn er sie selbst verbreiten muss. Stargast des Abends war jedoch der 40-jährige, französische Autor Frédéric Beigbeder, der seine 22-jährige Freundin genauso abgeklärt durch die Gegend schob, wie auch andere gut gebräunte Herren mittleren Alters. Hätte man unter den Besuchern eine Umfrage gestartet, welche Marken im Lafayette zu haben sind, hätte diese sicherlich sogar die „PISA“-Studie unterboten. Hier ging es nämlich in erster Linie um gut temperierten Champagner und munter zuckende Austern. Das Zucken der Gäste auf der Tanzfläche war hingegen kein wirklicher Hingucker.

16.5.2006

 

Tarabini von Nashorn getötet

Der italienische Modeschöpfer Gianpaolo Tarabini ist in Afrika zu Tode gekommen. Laut einem Bericht der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ war der Mitbegründer der Modemarken Anna Molinari und Blumarine mit zwei Gefährten auf Großwildjagd im ostafrikanischen Simbabwe unterwegs, als er von einem Nashorn attackiert und so schwer verletzt wurde, dass er wenig später starb. Der 67-Jährige hinterlässt seine Frau Anna Molinari, mit der er 1977 das Label Blumarine und 1995 Anna Molinari gegründet hatte, sowie seine Tochter Rosella. Sie leitet als Chefdesignerin seit zwei Jahren die Geschicke der Marke Anna Molinari.

12.5.2006

 

Marc Ecko Store in München eröffnet

Am 17. April 2006 wurde in der Feilitzschstrasse 7 in München Deutschlands erster Marc Ecko Brand Store eröffnet. Das Unternehmen, das sich selbst als „Navigator of youth culture“ definiert, präsentiert hier auf 180 Quadratmetern Verkaufsfläche sein komplettes Produktportfolio und will längerfristig zur festen Größe in Sachen Streetwear aufsteigen. In den zentral gelegenen Räumlichkeiten im Herzen von Altschwabing werden die Marke Ecko Unltd., die Damenkollektion Ecko Red, G-Unit von US-Rapper 50 Cent, sowie eine exklusive Auswahl der in Deutschland bislang noch nicht erhältlichen Premium-Linie Marc Ecko Col lection zu haben sein. Zur Eröffnung gab sich die deutsche Hiphop-Prominenz um Kool Savas und Samy Deluxe schon einmal die Klinke in die Hand und wiesen der Zielgruppe so den Weg zum neuen „Freistunden“-Treffpunkt Münchens.

5.5.2006

 

Erstes „Nivea-Haus“ eröffnet

Der Hamburger Beiersdorf Konzern steigt nun selbst ins Retail-Geschäft ein und eröffnete am 27. April das weltweit erste Nivea Haus in der Elbmetropole. So bekommt die größte Körperpflegemarke der Welt direkt an der Binnenalster ein eigenes Zuhause, gemeinsam eröffnet von Hamburgs regierendem Bürgermeister Ole von Beust und Thomas-B. Quaas, dem Vorstandsvorsitzenden der Beiersdorf AG. Unter dem Motto "Wohlfühlmomente inmitten der pulsierenden Metropole" verwöhnt, pflegt und berät hier ab sofort ein 21-köpfiges Team jeden, der sich kurzfristig und ganz unkompliziert eine Wellness-Pause gönnen möchte. Von der Gesichts- und Haarpflege über Maniküre und Farbberatung bis hin zu Shiatsu- und Reflexzonenmassagen soll hier am Jungfernstieg zukünftig alles angeboten werden, was die Marke Nivea zu bieten hat. Und das zu einigermaßen fairen Preisen: Eine 30-minütige Gesichtsmassage soll 20 Euro kosten.

28.4.2006

 

Eitelste deutsche Prominente gewählt

Ob Eitelkeit eine Todsünde, eine lässliche Albernheit oder doch der Ausweis eines verfeinerten Stilbewusstseins ist, bleibt weiterhin umstritten. Nicht jedoch, wen die Deutschen für die eitelsten Prominenten halten. Dies hatte die Frauenzeitschrift „Salut!“ im Rahmen einer repräsentativen Umfrage wissen wollen. Die Ergebnisse werden nun in der aktuellen Ausgabe, die am Mittwoch erscheint, vorgestellt. Große Überraschungen gibt es nicht: Bei den Männern erreichte Stardesigner Karl Lagerfeld insgesamt 34 Prozent der Stimmen und damit den ersten Platz vor TV-Talkmaster Michel Friedmann (17 Prozent) und Dieter Bohlen (12 Prozent). Die eitelsten Damen sind nach Meinung der Befragten Desirée Nick (30 Prozent), Verona Pooth (17 Prozent) und Jenny Elvers-Elbertshagen (12 Prozent). Auch keine Überraschung: Bundeskanzlerin Angela Merkel ist mit insgesamt 0,1 Prozent der Stimmen nicht im Vorderfeld der Rangliste zu finden.

24.4.2006

 

Kurioses direkt vom Erzeuger

Eine neue Internet-Handels-Plattform aus Berlin bietet eine Basis zum Kaufen und Verkaufen von Selbstgemachtem. Egal ob iPod-Wärmer, CD-Abhefthilfen oder Cocktailkissen, hier können ambitionierte Hobby-Designer ihre Kreationen anbieten, ohne in finanzielle Vorleistung zu gehen. Der geneigte Konsument hingegen kann sich auf ein recht breites Spektrum kurioser Produkte freuen, die garantiert nicht in den Mainstream passen und aufgrund der direkten Vermarktung recht kostengünstig zu erwerben sind. Keine Zwischenhändler und kein geschmäcklerischer Einzelhandel hat hier die Finger im Spiel und deshalb fühlt man sich sehr viel näher dran, am Designer, dem Herstellungsprozess und somit an der Seele der Klamotte.

www.sozeug.net
20.4.2006

 

Elton John mistet aus

Der britische Sänger Elton John, der sich selbst einmal als Shopping-süchtig geoutet hatte, verkauft nun 10.000 seiner Kleidungsstücke. Darunter auch legendäre Einzelstücke, wie ein gepunkteter Anzug, den John während eines Duetts mit Rapper Eminem bei den Grammy-Awards 2001 getragen hatte, oder ein schwarzer Armani-Anzug, in den Titel von Johns Songs wie „Rocket Man“ und „Tiny Dancer“ eingestickt sind. Die Preise starten bei 30 Dollar und enden bei mehreren tausend Dollar, je nachdem, wie viel die gut betuchten Fans des Schmuse-Barden für dessen getragene Klamotten investieren wollen. Die Aktion im New Yorker Rockefeller Center läuft noch bis Samstag und soll eine ordentliche Summe zu Gunsten von Elton Johns Aids-Stiftung einbringen.

12.4.2006

 

Modische Kuriositäten zur WM

Die kommende Fußball Weltmeisterschaft wirft nicht nur in sportlicher Hinsicht ihre Schatten voraus. Auch modisch scheint die Zeit für diverse Kuriositäten reif zu sein, denn die Design Studios Feldmann & Schultchen bringt nun ein sogenanntes „Deutschband“ auf den Markt. Das Stoffklebeband in den Deutschlandfarben soll multifunktional einsetzbar sein und „ für einen kreativen und unverkrampften Umgang der Deutschen mit ihren Farben“ stehen. Geht es nach den Designern, sollen schon bald Autoreifen, Handgelenke, Taschen, Trikots und Frisuren mit dem Deutschband patriotisch-fröhlich verziert werden. Die Laune der Fans wird wohl jedoch in erster Linie vom Abschneiden der deutschen Mannschaft abhängen. Hoffen wir mal, dass das Deutschband dann nicht zum Ausdruck des Scheiterns wird. Dann hätte die gute Laune nämlich sicherlich andere Farben.

5.4.2006

 

Luis Sanchis erstmals in Deutschland

Der in New York lebende Spaneir Luis Sanchis gilt als einer der weltweit gefragtesten Mode- und People-Fotografgen. Er arbeitet seit mittlerweile vierzehn Jahren für Topkunden aus dem Mode- und Kunstbereich wie die britische und italienische Vogue, Gucci, Alexander McQueen, Cerrutti, Visionaire, H&M, The Face, Madonna oder Robbie Williams. Unter dem Motto „A Different Perspective“ zeigt Sanchis nun erstmals eine Auswahl seiner Arbeiten in Deutschland. Vom 05. Mai bis zum 30. Juni werden die Fotografien in der Berliner Galerie Viaux zu sehen sein, präsentiert von der Fotorepräsentanzagentur Shotview, mit der Sanchis seit Herbst 2005 exklusiv kooperiert. Zur Vernisage am 05. Mai ab 19.00 Uhr wird der Künstler natürlich anwesend sein. Mehr dazu unter www.shotview.com

30.3.2006

 

R.I.P. Bob Carlos Clarke

Der britische Starfotograf Bob Carlos Clarke ist tot. Wie auf seiner Homepage gemeldet wurde, starb der 56-Jährige am vergangenen Samstag. Clarke wurde in London von einem Zug überfahren, die britische Vogue vermutet, dass er Selbstmord begangen habe. Clarke, ein in Cork gebürtiger Ire, kam 1964 nach England, um dort Kunst zu studieren. Er spezialisierte sich auf Fotografie und machte 1975 seinen Abschluss am Londoner Royal Col lege of Art.

Clarke arbeitete seitdem als Fotograf. Sein Portfolio ist ausgesprochen vielfältig: Er schuf sowohl Porträts als auch journalistische Fotostrecken und preisgekrönte Werbekampagnen. Außerdem veröffentlichte er mehrere Bildbände, zuletzt „Shooting Sex“ im Jahr 2003. Wie der Titel bereits andeutet, wurde Clarke insbesondere durch seine ebenso glamourösen wie umstrittenen erotischen Fotos berühmt. Er galt nicht umsonst als „britische Antwort auf Helmut Newton“.

www.bobcarlosclarke.com
28.3.2006

 

Unicum mit neuem Frauen-Heft

Das Studentenmagazin Unicum wird im Mai 2006 erstmals das Druckerzeugnis „Uniqueen - das intelligente Unicum Magazin für junge Frauen“ herausbringen. Zukünftig soll das Heft dann jeweils im Mai und November 2006 als Beilage der Unicum Wundertüte verbreitet werden und in einer Auflage von je 125.000 Exemplaren erscheinen. Ein Mix aus Lifestyle, Mode, Kosmetik, Karriere und Themen zu Liebe, Partnerschaft und Sex sollen den weiblichen Aspekt des Studenten-Lebens unterhaltsam beleuchten und „für Glanz im Leben der Studentinnen sorgen“, so der Herausgeber. Wie das Stammerzeugnis Unicum selbst, soll auch Uniqueen kostenlos zu haben sein und direkt an weibliche Leser verteilt werden, um Streuverluste zu vermeiden.

 

„Tina“ mit neuem Sonderheft

die Frauenzeitschrift „Tina“ geht am 24. März zum zweiten Mal mit dem Sonderheft „Woman“ an die Kioske. Das Druckerzeugnis aus der Bauer Verlagsgruppe wurde 2005 erstmalig veröffentlicht und richtet sich gezielt an Frauen ab 40. Ein Themenmix aus Mode, Beauty, Wellness, Wohnen, Psychologie, Food und Reisen soll die elegante, erfahrene Karrierefrau ansprechen, die zugleich auch ein Genussmensch ist und sich neben Kindern, Beruf und Ehe auch ab und an mal ein neues Kleid anzieht, wenn sie beim Lieblings-Italiener powerlunchen geht. "Wir wollen die Leserinnen wöchentlicher Zeitschriften mit ausführlicherem und tiefergründigem Lesestoff versorgen", so Georg Rateike, Verlagsgeschäftsführer Frauenzeitschriften bei Bauer. Eine weitere Ausgabe von „Tina Woman“ ist bereits für das laufende Jahr geplant, ein regelmäßiges Erscheinen ist ebenfalls angedacht.

 

Belleville begrüßt den Frühling

Ein Blick aus dem Fenster scheint zwar das Gegenteil nahe zu legen, aber Tatsache ist: Der Frühling steht vor der Tür. Und die Berliner Boutique Belleville hat auch schon die passenden Kollektionen parat: So gibt es Hosen, goldene Tops und Accessoires vom dänischen Label Best Behaviour und asiatisch angehauchte Avantgarde-Entwürfe von Reality Studio. Für Männer ist Neues vom Berliner Label IO im Angebot. Dazu bietet Belleville ausgefallenen Schmuck von Prodotyp oder eigenwillige Lederballerinas von F-Troupe. Und auch für Fußballfans – oder Liebhaber von Fotobüchern – ist gesorgt: Der Prachtband „Heimspiel“, auf 1.000 Exemplare limitiert, entstand als Nebenprodukt des aktuellen Coca- Col a-Werbespots und enthält viele schöne Fotos von Kreidelinien in Deutschland. Zu finden ist das alles in der Boutique „Belleville“ in der Rosa-Luxemburg-Straße 27 in 10178 Berlin-Mitte.

www.belleville-store.de
15.3.2006

 

CeBit stellt Kleidung der Zukunft vor

Vom 9. bis zum 15. März trifft sich die Computer- und Elektronikbranche wie jedes Jahr auf der Messe CeBit in Hannover. Einen der Schwerpunkte der Veranstaltung bildet dieses Jahr das Segment „Smart Wear und Wearable Electronics“, in dem innovative „Multimedia-Lösungen für Mode, Sport und Berufsbekleidung“ vorgestellt werden. Unter anderem gibt es hier nach Auskunft der Veranstalter Jacken zu bewundern, die mit Hilfe eines eingebauten GPS -Systems „sehen“ können oder durch ein Solarmodul selbst Energie erzeugen. Auch in Kleidungsstücke integrierte Multimedialösungen, die etwa durch Bluetooth-Schnittstellen Kontakt zur Außenwelt halten und mit mp3-Playern, Mobiltelefonen und Digitalkameras bestückt sind, werden präsentiert. Außerdem zeigen die Aussteller neue Materialien, die besondere Klimaeigenschaften besitzen oder Elektrosmog abschirmen sollen. Ob sie es wohl in den „Kleiderschrank der Zukunft“ schaffen werden?

www.cebit.de
6.3.2006

 

Mariah Carey mit eigener Schmuckkollektion

Die Soul-Diva tummelt sich glamourös auf einträglichen Nebenschauplätzen. Nachdem die Karriere der Sängerin von Medien, Insidern und Fans bereits etliche Male totgesagt wurde, rappelt sich die als kapriziös und schwierig geltende Carey immer wieder auf und sorgt nun nicht nur durch halsbrecherische Intonationen für Aufsehen, sondern auch in Sachen modischer Accessoires. Und damit befindet sie sich in bester Gesellschaft. Gwen Stefani, Jennifer Lopez und sogar Victoria Beckham haben ja bereits mehr oder weniger erfolgreich bewiesen, dass Pop und Mode sich unter derselben Attitüde mächtig gut verkaufen lassen. „Glamorized“ nennt sich die Linie, mit der Mariah Carey nun international punkten will, bestehend aus allerlei Schmuckkreationen, sowie Handtaschen und Accessoires, exklusiv vermarktet von der Boutiquen-Kette „Claire's“. Wer jedoch keine Claire's-Filiale in seiner Nähe hat, kann sich auch getrost bei Ebay umsehen, dort werden die Stücke nämlich ebenfalls schon zum Verkauf angeboten.

2.3.2006

 

Kaffeeröster Senseo engagiert sich in der Kunst

Die Senseo Art Initiative gibt jungen Künstlern Raum für kreative Projekte. In einem alten Kaufhaus in Hamburg-Altona dürfen sich im April etliche viel versprechende Talente aus den Bereichen Kunst, Design und Mode unter dem Motto „Ding Dong“ ganz nach Gusto austoben. Was auf den ersten Blick an ein sonderpädagogisches Projekt erinnert, soll zu einem Hort der kreativen Ausbrüche werden, an dem sich der Besucher sogar interaktiv beteiligen kann. Es dürfen nämlich allerlei Gegenstände des täglichen Bedarfs mitgebracht werden, die dann von den Künstlern in ihre Werke oder Installationen eingearbeitet werden sollen. Zwar erschließt sich uns der Name des Projektes nicht auf Anhieb, vielleicht soll „Ding Dong“ den Groschen beschreiben, der bei den Künstlern hoffentlich zahlreich fällt, vielleicht soll es das Publikum auch nur dazu aufrufen, möglichst oft die Klingel zu betätigen. Herauszufinden ist dies spätestens am 07. April, wenn das Projekt die Tore öffnet.

DING DONG! – Kunstfestival der Senseo Art Initiative
7. April bis 28. April 2006
Vernissage: Donnerstag, 06.04.2006, 20:00 Uhr
Finissage: Freitag, 28.04.2006, ganztägig
Veranstaltungsort:
Große Bergstrasse 172-178, 22767 Hamburg
Hintergrundinformationen und laufend aktualisierter Veranstaltungskalender: www.ding-dong.de, www.senseo-art-initiative.com .

1.3.2006

 

Endlich: Hosen für Goleo

Schon bei seiner Vorstellung rief Goleo VI., das offizielle Maskottchen der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft, vorsichtig formuliert eher gemischte Reaktionen hervor. Vor allem die Tatsache, dass der übermannshohe Plüschlöwe ohne Hosen daherkommt, sorgte für ungewollte Heiterkeit beim internationalen Publikum. Nun hat sich die Wirtschaftszeitung Financial Times Deutschland (FTD) dieses Problems angenommen: Namhafte deutsche Modemarken und Designer wurden aufgefordert, sich Gedanken über ein weniger anzügliches Outfit für den Löwen zu machen. Beteiligt haben sich unter anderem Marken wie René Lezard, S. Oliver, Esprit und das Berliner Designerlabel IO. Die Resultate der Aktion präsentiert die FTD nun in ihrer Online-Ausgabe. Und der geneigte Leser darf dort auch seinen persönlichen Favoriten küren.

Die Bildergalerie gibt es im Internet unter http://www.ftd.de/div/weekend/51024.html
27.2.2006

 

Maschenkunst in Köln

Strickmode in allen Variationen ist die Leidenschaft von Daniela Johannsenová. Am 14. Februar wird die gebürtige Tschechin nun ihren eigenen Laden in Köln eröffnen. Der Name „Maschenkunst – Atelier für Mode und Kunst“ ist Programm: Neben ihren selbst entworfenen und gefertigten Produkten – außer gestrickten Damen- und Herrenkollektionen gibt es auch Accessoires wie ausgefallene Mützen – sollen auch Gemälde ausgestellt werden, denn, so Daniela Johannsenová: „Mode und Kunst gehören zusammen“. Individualistische Kunden können auch mit eigenen Wünschen an die Strickdesignerin herantreten, die dann nach Maß ein ganz persönliches Kleidungsstück anfertigt. Und wer es gleich ganz selbst versuchen will, kann an einem der angebotenen Strickkurse teilnehmen.

„Maschenkunst – Atelier für Mode und Kunst“ ist ab dem 14. Februar dienstags bis freitags von 11.00-19.00 und am Sonnabend von 11.00-17.00 geöffnet. Weitere Informationen im Internet unter www.maschenkunst.de
2.1.2006

 

Oxfam bittet um ungeliebte Weihnachtsgeschenke

Mal wieder eine schlecht sitzende Hose, einen unpassenden Pullover oder eine Krawatte mit unsäglichen Mustern zu Weihnachten bekommen? Oxfam möchte diesen ungeliebten Geschenken eine Zukunft bieten. Die Hilfsorganisation rief nun dazu auf, sie in einem der Oxfam-Shops abzugeben. Durch den Verkauf der Sachspenden sollen Finanzmittel für Projekte zur Armutsbekämpfung weltweit und zur entwicklungspolitischen Kampagnenarbeit erwirtschaftet werden. Gegenwärtig engagiere man sich besonders für die Hilfsbedürftigen im asiatischen Erdbebengebiet, teilte Oxfam weiter mit. Die Arbeit in der Region konzentriere sich auf die Versorgung der Überlebenden mit winterfesten Unterkünften und Trinkwasser, hieß es weiter.

Oxfam Deutschland betreibt ehrenamtlich geführte Läden in Berlin, Bonn, Bremen, Darmstadt, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Kassel, Koblenz, Köln, Leipzig, Mainz, Münster, Potsdam, Stuttgart und Wiesbaden. Hier kann man nicht nur gut erhaltene Kleidung abgeben, sondern auch andere Sachspenden, etwa Bücher, CDs und Haushaltswaren. Und wenn man Glück hat, verlässt man den Oxfam-Shop mit einem Stück, dass man schon lange gesucht hat. Schließlich sind die Geschmäcker ja verschieden. Ein gutes Werk tut man aber in jedem Fall.

www.oxfam.de
2.1.2006


News     sitemap

 

Branche wählt Hochzeitsmodels

Die Hochzeitsmodenbranche hat zwei neue Gesichter: Die 20-jährige Studentin Katrin Schwarz aus Algermissen bei Hildesheim und der 22-jährige Berliner Puyan Zamankhan – ebenfalls Student – sind die offiziellen Hochzeitsmodels 2006. Sie werden nun ein Jahr lang die Hochzeitsmodenbranche re pr äsentieren. Im Berliner Hotel Adlon wählte die Jury, der unter anderem der Friseur Udo Walz und die TV-Moderatorin Gaby Papenburg angehörten, die beiden aus insgesamt 6.000 Bewerbern, von denen es 13 Damen und 10 Herren ins Finale geschafft hatten, aus. Sie sollen nun Hochzeitsreisen testen und nach einer Modelausbildung im Juli des kommenden Jahres auf der Modatex, Deutschlands größter Hochzeitsmodenmesse in Essen, die neuesten Kollektionen vorführen.

20.12.2005

 

Ulrich Wickert ist „Krawattenmann des Jahres“

Noch eine alljährliche Ehrung: Wie in jedem Herbst hat das Deutsche Mode-Institut (DMI) auch diesmal wieder den „Krawattenmann des Jahres“ gewählt. Besondere Verdienste um das etwas in die Jahre gekommene Herrenaccessoire hat sich demnach offenbar Ulrich Wickert erworben. Der TV-Moderator und Buchautor ist der diesjährige Preisträger. Er tritt damit die Nachfolge des TV-Moderators und Musikers Götz Alsmann an. Zur Begründung hieß es von Seiten des DMI, Wickert verbinde Ethik und Ästhetik bei allem, was er tue. Zu den früheren Preisträgern zählen unter anderen Willy Brandt, Walter Scheel, Günther Jauch und Guido Westerwelle.

29.11.2005

 

Gerüchte um Phoebe Philo

Gibt Phoebe Philo ihren Job als Kreativdirektorin beim französischen Modehaus Chloé in Kürze auf? Entsprechende Gerüchte kursieren, seit das Fachmagazin Women's Wear Daily berichtete, die Designerin würde zurzeit mit ihrem Arbeitgeber über eine neue Position im Unternehmen oder ein vollständiges Ausscheiden verhandeln. Philo, die seit 2001 Chefdesignerin des Traditionshauses ist und erst kürzlich ihren Vertrag verlängert hatte, will sich dem Vernehmen nach verstärkt ihrer Familie widmen. Chloé weigerte sich bislang, die Gerüchte zu kommentieren. Die britische Vogue brachte aber schon mögliche Nachfolger ins Gespräch: Schließlich seien große Namen wie Helmut Lang, Roland Mouret und Jil Sander derzeit arbeitslos.

21.11.2005

 

Gewänder gegen den Hunger in der Welt

Mit einem großen Fest und 1.100 Besuchern feierte die Deutsche Welthungerhilfe e.V. am 19. November den Abschluss des „1. Internationalen Wettbewerbes WeltGewänder 2005". Im Frühjahr hatte das Hilfswerk die Aufgabe gestellt, mit traditionellen Stoffen aus Mali, Peru und Indien Eine Kollektion zum Thema „WeltGewänder" zu entwerfen. Nun wurden im Konzertsaal der Universität der Künste in Berlin die Gewinner im Rahmen einer Modenschau ausgezeichnet. Beteiligt hatten sich zehn Modeschulen und Universitäten aus Deutschland und das indische National Institute of Fashion Technology (NIFT) aus Neu Delhi. Eine internationale Jury, der der in Antwerpen ansässige deutsche Designer Stephan Schneider vorsaß, hatte die Preisträger ausgewählt. Ausgezeichnet wurden Nehir Tastan und Tatjana Mehl von der Staatlichen Modeschule Stuttgart, Katharina Kubiak (Universität Hannover), Karina Kaliwoda (Lette-Verein, Berlin), Susanne Stangl (ESMOD Berlin), Vivien Hinsdorf (Best-Sabel Berufsfachschule), Olga Frank (Akademie JAK, Hamburg), Teresa Lorei (Fachhochschule Technik und Wirtschaft Berlin), Neelanjan Ghosch (NIFT), Nora Laux (Hochschule für Design Burg Giebichenstein, Halle), Bernd Reuss (Universität der Künste, Berlin) und Rafael Gomes (Meisterschule für Mode, München). Sie wurden mit Reisen in eines der Projektländer der Welthungerhilfe prämiert. Neelanjan Ghosch erhielt eine Einladung nach Deutschland. Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf des Festes gehen an ein Entwicklungsprojekt der Deutschen Welthungerhilfe im nordindischen Rajasthan.

www.weltgewaender.de
19.11.2005

 

Trauer um Lord Lichfield

Die britische High Society trauert um der Starfotografen Lord Lichfield. Der 66-Jährige war am frühen Morgen des 11. Novembers in einem Krankenhaus in Oxford gestorben. Lord Lichfield begann seine Karriere in den 60er Jahren. Er galt als Chronist der modischen „Swinging Sixties“, die er in seinen Fotos, unter anderem für das Magazin Vogue, dokumentierte. 1981 erlangte er bleibende Berühmtheit, als er die offiziellen Hochzeitsfotos von Prince Charles und Lady Diana Spencer machte. Immer wieder fotografierte er Prominente und Mitglieder des britischen Königshauses. Sein letzter offizieller Auftrag war ein Portrait von Margret Thatcher anlässlich des achtzigsten Geburtstages der früheren britischen Premierministerin.

15.11.2005

 

Streit um Dresscode in der NBA

Amerikas Basketballszene streitet sich um das richtige Outfit außerhalb des Spielfeldes. Um das zuletzt schlechte, durch öffentliche Schlägereien und peinliche Gerichts pr ozesse der Spieler ge pr ägte Image aufzupolieren, das zu sinkenden Einschaltquoten geführt hatte, beschlossen die Verantwortlichen der Profiliga NBA vor der neuen Saison die Einführung eines verbindlichen Dresscodes: Demnach sollen die Spieler künftig bei allen offiziellen Anlässen in zurückhaltender „Business Casual“-Kleidung – Sakko, Jeans und Lederschuhen – auftreten. Zuletzt hatten viele Stars extravagante HipHop-Mode und auffälligen Schmuck getragen. Viele afroamerikanische Profis rebellierten daraufhin: Sie sahen in der Maßnahme einen rassistisch motivierten Angriff auf die eigene Kultur. Der ironische Aspekt an der Sache: Als die NBA vor einigen Jahren zuletzt in der Krise steckte, hatten die Verantwortlichen noch – erfolgreich - versucht, ihrem Sport durch die Annäherung an die Hip-Hop- und Streetszene ein jüngeres, verwegeneres Image zu verpassen.

2.11.2005

 

Mädchen sparen für Mode

Schon klein übt sich: Bei Mädchen im zarten Alter von sechs bis 13 Jahren liegen Bekleidung und Schuhe als Sparziel ganz vorn. Dies ist das Ergebnis der „Kidsverbraucheranalyse 2005“, die von der Postbank in Auftrag gegeben wurde. Jungen sparen am liebsten für Spielzeug und Computerspiele. Die 5,98 Millionen Kinder und Jugendlichen im Alter von sechs bis 13 Jahren verfügen laut der Studie über eine immense Kaufkraft: Taschengeld und Geldgeschenke summieren sich auf 398 Euro pro Jahr und Kind. Das sind 5,3 Prozent mehr als noch im Vorjahr.

23.10.2005

 

Angelina Jolie wirbt für St. John

Das kalifornische Modeunternehmen St. John hat die Hollywood-Schauspielerin Angelina Jolie engagiert. Dass sich die Schauspielerin, die für ihre soziale Ader bekannt ist, auf diesen Deal eingelassen hat, dürfte wohl auch daran liegen, dass das Unternehmen sie nicht nur als Gesicht für seine Mode, sondern auch als Sprachrohr seiner neu gegründeten Wohltätigkeitsorganisation, die sich für Belange und Probleme von Kindern einsetzt, haben möchte. Die Aufnahmen für die neue Werbekampagne, die im Frühjahr 2006 auf den Markt kommt, werden von dem Photographen Mario Testino gemacht. St. John wurde im Jahr 1962 gegründet und beschäftigt heute über 4.000 Mitarbeiter. St. John wird in 28 Länder vertrieben und verfügt über 32 eigene Boutiquen.

26.9.2005

 

Glamour startet in den Niederlanden

In Kooperation mit dem Verlag Condé Nast in München bringt das Hamburger Verlagshaus Gruner+Jahr am 1. September erstmals eine niederländische Ausgabe des Frauenmagazins Glamour auf den Markt. Glamour erscheint aktuell in insgesamt 12 Ländern, darunter USA, Italien, Großbritannien, Deutschland Frankreich und Polen. Chefredakteurin von Glamour ist Karin Swerink, 36, ehemalige stellvertretende Chefredakteurin von Libelle, einer niederländischen Wochenzeitschrift für Frauen.

Mit einer TV-Show sollte das Heft schon einmal vorab bekannt gemacht werden. Ein niederländischer Privatsender zeigte eine Show, in der, durch eine Jury, zu der auch Karin Swerink gehörte, unter acht Journalistinnen eine Gewinnerin ermittelte wurde. Diese erhielt als Preis das Angebot, als Redakteurin für Glamour zu arbeiten.

31.8.2005

 

Ben Sherman schließt Berliner Shop

Eine schlechte Nachricht für die Freunde britischer Modeklassiker in Berlin: Der Ben-Sherman-Shop im Stadtteil Mitte hat seine Pforten geschlossen. Erst im November des vergangenen Jahres hatte der Laden größere Geschäftsräume in der Münzstraße bezogen. Differenzen im Rahmen der Neustrukturierung des Deutschland-Vertriebs des britischen Unternehmens wurden als Grund für die Schließung genannt. Damit ist Ben Sherman nicht mehr mit einem eigenen Laden auf dem deutschen Markt vertreten. Für die Zukunft seien erneute Eröffnungen jedoch nicht ausgeschlossen, hieß es.

4.7.2005

 

Weltmeisterschaft 2006: Einkaufen nonstopp

Wenn es nach dem deutschen Einzelhändel ginge, soll während der Fußballlweltmeisterschaft 2006 im eigenen Land nicht nur viel Fußball gespielt und geguckt werden, sondern auch ordentlich geshoppt. Deshalb fordert der Einzelhandelsverband HDE, dass während der WM nicht nur an den Austragungsorten der Ladenschluss wegfallen solle, sondern das in ganz Deutschland eine einheitliche Regelung für die Werktage getroffen werde. Mehrere Ministerpräsidenten sind für die generelle Aussetzung des Ladenschlusses während der WM. Der Sprecher des Verbandes, Hubertus Pellengahr, sagte gegenüber der "Bild am Sonntag", dass die Ministerpräsidenten ihren Einfluss bei der Förderalismuskommisson geltend machen müssten, dies sei der einfachste Weg.

17.4.2005

 

Ost und West konsumieren unterschiedlich

Auch fünfzehn Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es in Ost und West Unterschiede im Konsumverhalten. Das fand eine, vom Verlagshaus Reader's Digest in Auftrag gegebene Verbraucherstudie heraus. So gäbe es gerade bei einigen Ost-Klassikern deutliche Unterschiede, teilte Reader's Digest am Montag in Stuttgart mit: Während die Westdeutschen den Uhren der Marke Swatch am meisten vertrauten, stünden die Ostdeutschen zum Hersteller Glashütte.

In der Kategorie Bekleidung seien die Deutschen jedoch einer Meinung, so Reader's Digest: In beiden Landesteilen gilt das Handelsunternehmen C&A als vertrauenswürdigste Bekleidungsmarke. Ein ähnliches Resultat gibt es auch beim Thema Auto: Volkswagen erhielt sowohl im Osten als auch im Westen die meisten Stimmen.

15.3.2005

 

As Four nur noch zu dritt

Wenn das mal keine Special-Interest-Meldung in der Montags-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung war: Kai, der keinen Nachnamen hat und aus Bremerhaven stammt, hat die Designergruppe As Four verlassen. Das Designerkollektiv, neben Kai bestehend aus Adi, Ange und Gabi, lebt und arbeitet zusammen in einem New Yorker Atelier und präsentiert seine Kollektionen seit fünf Jahren im Rahmen der New Yorker Modewoche. Kai werde nun unter dem Namen "Myself" seine eigene Linie in New York herausbringen, berichtet die FAZ. Zu den bekanntesten Entwürfen von As Four gehört eine runde Tasche mit einem ebensolchen Loch zum Durchgreifen.

19.2.2005

 

T-Online mit neuem Portal im Netz

Seit Montag ist ein neues Portal des Telekommunikationsunternehmens T-Online im Internet präsent. Unter www.onleben.t-online.de soll sich der User laut T-Online über Themen wie Gesundheit, Wellness, Fitness und Lifestyle informieren können. So werden beispielsweise "trendige Einblicke in die Welt der Haute Couture" in Aussicht gestellt. Was aber wohl ebenso wichtig ist wie die Weitergabe von Informationen, ist der Onlineverkauf verschiedenster Produkte: Der Auftritt von onleben werde mit attraktiven Shoppingangeboten abgerundet, hieß es am Montag in einer Pressemitteilung von T-Online. Zu diesen Angeboten gehören auch Mode und Accessoires.

13.2.2005

 

Texanisch-französischer Glamour

George W. Bush, dem Präsidenten der USA, kann man sicher einiges nachsagen, nicht jedoch, dass er eine Stilikone sei. Erwartet wird genau dies jedoch immer zu Beginn der präsidialen Amtszeit von der First Lady, denn "Was sie trägt, setzt den Stil einer Ära", wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) feststellte. Daher wird sie jedes Mal genau unter die Lupe genommen, wenn sie am Abend nach der feierlichen Vereidigung des Präsidenten im Ballkleid das Parkett betritt, um mit ihrem Mann traditionsgemäß die neue Amtszeit mit einem Tanz zu eröffnen. Was wird Laura Bush nun also am 20. Januar zu diesem Anlass tragen? Wie inzwischen bekannt wurde, hat sie sich für ein golden schimmerndes, mit Perlen und Kristallen besticktes ärmelloses Modell des französischen Designers Oscar de la Renta entschieden. Kombiniert wird es mit einem blauen Satinmantel und Schuhen des unvermeidlichen Manolo Blahnik. Im Vergleich zu den Kleidern, die zuletzt anlässlich des Inaugurationsballes zum Einsatz kamen, ist der Glamourfaktor in diesem Jahr also ausgesprochen hoch. Aber was besagt das alles nun über die Ära, in der wir leben? Laut FAZ deuten amerikanische Experten das Outfit der First Lady als "imperial" und "geradezu königlich". Sage also niemand hinterher, er habe nichts gewusst...

17.1.2005

 

BEST-Sabel lädt zum Tag der offenen Tür

Die BEST-Sabel-Berufsfachschule für Design und Fachoberschule für Technik lädt am 20. Januar 2005 zwischen 11 und 20 Uhr zum Tag der offenen Tür in die Alte Post nach Berlin-Köpenick ein. Ausgestellt werden Halbjahres- und Stipendiatenarbeiten der Fachbereiche Mode, Grafik und Foto sowie der Fachoberschule (Bühne, Maske, Kostüm), zudem wird es Modenschauen und Videopräsentationen der Abschlussevents zu sehen geben. Es finden Rundgänge durch die einzelnen Fachbereiche und die Schule statt. An der BEST-Sabel kann man sich zum staatlich geprüften Designer ausbilden lassen, sowie sein Fachabitur absolvieren. Am Tag der offenen Tür finden Workshops und eine Mappenberatung statt, da für jede Ausbildung im gestalterischen Bereich eine Mappe erforderlich ist.
Darüber hinaus findet ab 10. Februar 2005 donnerstags über zehn Wochen verteilt ein Mappenkurs statt.

www.best-sabel.de
13.1.2005

 

Kaffeetrinken beim Modedesigner

Bei Armani ist es schon lange möglich, und auch Roberto Cavalli ist ein guter Gastgeber - nun zieht auch das italienische Luxusgüterunternehmen Gucci nach: Mit einem eigenen Café werden Kunden und Modefans vor, beim oder nach dem Shoppen verwöhnt. In der altehrwürdigen Mailänder Einkaufspassage Vittorio Emanuele II eröffnete Gucci jetzt im Accessoires-Geschäft eine Kaffee-Bar. Nicht nur landestypische Kaffeespezialitäten wie Espresso und Cappuccino stehen auf der Karte, die Patisserie Ernst Knam liefert exklusiv für das Modehaus gefertigte Pralinen und anderes feines Gebäck.

22.12.2004

 

Maßkonfektion im Modehaus Wöhrl

Jetzt gibt es auch Maßkonfektion im Nürnberger Modehaus Wöhrl. Wie das Softwareunternehmen Human Solutions aus Kaiserslautern am Dienstag mitteilte, können sich Kunden ab sofort im Nürnberger Flagship-Store CityWöhrl digital mit einem 3D-Bodyscanner vermessen lassen. Außerdem sei Wöhrl ab sofort mit einer Unternehmensdarstellung unter www.bestfit4you.com im Internet vertreten. Human Solutions betreibt bestfit4you seit Sommer dieses Jahres. Zu den Kunden des Unternehmens zählen unter anderem Karstadt, C&A Hamburg, Windsor und van Laack.

15.12.2004

 

Aktion Mensch veranstaltet Jugendmesse

Re:spect our future heißt die erste alternative, nicht kommerzielle Jugendmesse, die vom 26. bis 27. November in Duisburg in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Duisburg-Nord stattfinden wird. Sie solle Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit bieten, sich aktiv und kreativ mit der persönlichen und gesellschaftlichen Zukunft auseinanderzusetzen, teilte der Veranstalter, die Deutsche Behindertenhilfe Aktion Mensch mit. Auf rund 6000 Quadratmetern wird es um Themen wie Musik & Tanz, Beruf & Chancen, Politik & Gesellschaft und Mode & Style gehen. So stellt die Berliner Modeschule Esmod das Berufsfeld Mode vor.

www.respect.de
24.11.2004

 

Moskau, die kommende Modemetropole

In der vergangenen Woche stand gleich in drei Metropolen das Thema Mode im Mittelpunkt: Sydney, Moskau und Los Angeles luden zur Fashion Week. In Sachen Party hatte eindeutig L.A. die Nase vorn, dafür konnte Moskau mit einem adligen Gast aufwarten. Am "British day" saß Prinz Andrew bei der Modenschau des britischen Designers Matthew Williamson in der ersten Reihe. Und es gab noch mehr Besuch aus England: Auch Jenny Packham und Sophia Kokosalaki stellten ihre Entwürfe in Moskau vor. Natürlich gab es auch Kollektionen von osteuropäischen Designern zu sehen: Von den 60 gezeigten Kollektionen hinterließen vor allem die Zwillingsschwestern Tamara und Natali Surguladze mit ihrem Label Tata-Naka einen bleibenden Eindruck. Übrigens stehen auch die zwei Designerinnen aus Georgien unter britischem Einfluss, sie studierten an der Modeschule St. Martins in London und leben noch heute dort.

1.11.2004

 

Neuer Chefdesigner bei Ungaro

Das Modehaus Ungaro wechselt seinen Chefdesigner aus. Statt Giambattista Valli soll in Zukunft Vincent Darré den Kollektionen eine kreative Handschrift verleihen. Der Franzose Darré arbeitete schon für internationale Modehäuser wie Chloé, Fendi, Blumarine und Prada und Moschino. Paolo Di Spirit, Chief Executive bei Ungaro, ist davon überzeugt, dass Darré das richtige Profil für sein Unternehmen habe - sowohl in kultureller als auch modischer Hinsicht, zitiert ihn das Modefachblatt ?Women?s Wear Daily?.

27.10.2004

 

Menichetti wird neuer Celine-Designer

Das Spekulieren hat ein Ende: Das französische Modehaus Celine hat einen Nachfolger für Michael Kors gefunden. Der italienisch stämmige Roberto Menichetti wird in Zukunft für das Design der Kollektionen verantwortlich sein. Erst kürzlich stellte er seine eigene Kollektion auf der New Yorker Fashion Week vor. Bekannt wurde Menichetti durch sein Engagement bei der britischen Modemarke Burberry, für die er die ersten Pret-à-Porter-Kollektionen nach dem Relaunch entwarf.

7.10.2004

 

Die eitelsten Männer wohnen in Hamburg

Eitelkeit ist eine Ziere und keine Sünde. Das fand die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) bei einer Umfrage im Auftrag der Kurt-Wolf-Stiftung von über 1000 Befragten in Deutschland heraus. Demnach fänden fast 92 Prozent nichts dabei wenn Männer eitel sind. Als wichtig für attraktives Aussehen wurde eine gute Figur mit wenig Bauch und viel Muskeln genannt. Auch der modischen Kleidung werde eine große Bedeutung beigemessen.

Die Frage: Dürfen Männer eitel sein? wurde in Hamburg mit 100 prozentiger Zustimmung beantwortet. Auf Platz zwei und drei Folgen die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg.

16.9.2004

 

Hamburger Jungfernstieg wird wieder zur Flaniermeile

Der Jungfernstieg soll schöner werden: Eine der wichtigsten Straßen in der Hamburger Innenstadt, direkt an der Binnenalster gelegen, soll wieder zu einer Flaniermeile werden. Dafür spendeten Hamburgers Bürger mehr als sieben Millionen Euro - allen voran Werner Otto, der Gründer des großen Versandhandels, er hilft mit fünf Millionen Euro. Das Juwelierunternehmen Wempe, das ein repräsentatives Geschäft am Jungfernstieg führt, verkaufte silberne und goldene Alsterschwäne zugunsten des Umbaus der Straße. Dieser sieht eine, die ganze Breite des Jungfernstiegs einnehmende Treppe vor, die direkt an die Binnenalster führt. Daneben soll eine Silberlindenallee angelegt werden, die die Straße mit der Wasserseite verbindet.

10.9.2004

 

Eric Clapton rettet Schneideratelier

Ein großes Herz für traditionelle Mode hat der Musiker Eric Clapton bewiesen. Wie der Onlinedienst der britischen Vogue berichtet, kaufte der Rockstar schon im vergangenen Dezember 50 Prozent des Herrenschneider-Geschäftes Cordings im Londoner Stadtteil Piccadilly, nachdem der Inhaber Clapton um Hilfe gebeten hatte. Er sei ein großer Fan von traditioneller britischer Schneiderkunst. Er habe den 165 Jahre alten Laden bereits zum ersten Mal im Alter von 16 wahrgenommen. Durch Claptons Finanzspritze konnte die Pleite verhindert werden, so dass er dort weiterhin einkaufen kann.

4.8.2004

 

Gedenkgottesdienst für Helmut Newton

Am Rande der Pariser Modewoche in Paris gedachte die Modewelt des im Januar verstorbenen Starfotografen Helmut Newton. Der Gedenkgottesdienst fand am 5. Juli im Theatre du Palais Royal statt. Er war von Anna Wintour, Chefredakteurin der US-Vogue, und Newtons Witwe June organisiert worden. Zu den Gästen zählten viele Stars der weltweiten Modeszene, darunter auch Tom Ford und Pierre Bergé. Helmut Newton war im Januar mit seinem Wagen in Los Angeles tödlich verunglückt. Der 83-jährige hatte vorher einen Herzinfarkt erlitten.

7.7.2004

 

Bassetti eröffnet Flagship-Store in München

Der italienische Haushaltswarenhersteller Bassetti wird ab August in Deutschland mit einem eigenen Flagship-Store präsent sein. Dies teilte das Immobilienunternehmen Kemper's am 30. Juni mit. Das 1830 in Mailand gegründete Traditionsunternehmen wird auf einer Gesamtfläche von etwa 200 Quadratmetern Wäsche- und Heimtextilien anbieten. Die Räumlichkeiten in der Theatinerstraße 33/34 waren bisher von Trachten-Köbler genutzt worden.

1.7.2004