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Nachwuchsdesigner für Kölner Designmesse gesucht
Das Online-Designmagazin Designspotter.com sucht für eine Ausstellung im Rahmen der Kölner Möbelmesse imm cologne 50 Nachwuchsdesigner. Man werde im kommenden Januar, wenn die Messe stattfindet, eine Ausstellung realisieren, die „alle bisherigen Ausmaße sprengen“ werde.
So bietet das Magazin insgesamt 50 internationalen Jung- und Nachwuchsdesignern die Chance, Ihr jeweiliges Produkt auf 450 Quadratmetern Ausstellungsfläche der Weltöffentlichkeit und insbesondere einem großen Fach- und Messepublikum zu präsentieren. Die eingereichten Designobjekte müssen trotz der Kopplung an die Möbelmesse imm cologne nicht unbedingt im Bereich Einrichtung angesiedelt sein, den Machern geht es vielmehr um einen interdisziplinär interpretierten Design-Ansatz. Modedesigner sind also ebenso willkommen, wie alle anderen gestalterischen Disziplinen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnehme ist jedoch, dass das eingereichte Produkt aus den Jahren 2006 oder 2007 stammt.
Auf der Internetseite des Magazins sind alle relevanten Informationen zur Teilnahme an der Ausscheidung aufgelistet. Hier wird auch die Möglichkeit geboten, die Öffentlichkeitsarbeit auf www. designspotter.com, und ebenso die gesamte Koordination und Organisation des Auftritts von den Organisatoren übernehmen zu lassen.
Das Online Design Magazin wurde im April 2005 von dem Kölner Markus Gogolin und dem in Berlin und Wien beheimateten Gunnar Schmidt gegründet und versteht sich als unabhängige Plattform für junges und neues Design. Hier werden ausschließlich Designprodukte, neue Möbel und Wohnaccessoires von Jung Designern und jungen Labels präsentiert.
Foto: Alice Kaiserswerth/Designspotter.com
www.designspotter.com
11.09.2007
Michalsky kleidet Audi ein
Und wieder Neues von Michael Michalsky: In den Genuss, die Entwürfe des viel beschäftigten Berliner Stardesigners tragen zu dürfen, kommen diesmal weder Mode-Fans noch Tchibo-Kunden, sondern exklusiv die Mitarbeiter des bayerischen Autobauers Audi.
Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA), die in diesem Monat in Frankfurt/Main veranstaltet wird, soll das Audi-Personal erstmals die von Michalsky designte „Audi Corporate Fashion Line“ tragen. Sie besteht aus schwarzen, schmal geschnittenen Outfits, die ganz klassisch mit weißen Blusen oder Hemden kombiniert werden. Künftig sollen dann alle Mitarbeiter des Unternehmens auf Messen, in den Audi-Foren und im Handel in der exklusiven Kollektion antreten. Der neue Dresscode wird vorerst allerdings nur in Deutschland zum Einsatz kommen. Langfristig sei aber geplant, auch die Audi-Mitarbeiter im Ausland in Michalsky zu kleiden, teilte Audi mit.
Der Designer, der dem Vernehmen nach auch privat einen Audi Q7 fährt, ist bereits offizieller Markenbotschafter der Ingolstädter. „Der Look beider Marken steht für sportliche und zeitlose Eleganz, klare und progressive Linienführung, Liebe zum Detail und perfekte Verarbeitung hochwertiger Materialien,“ erklärte das Unternehmen zur Begründung. Und Michael Renz, Leiter Zentrales Marketing der Audi AG, ergänzte: „Audi feiert seinen Einstieg in die Modebranche und freut sich, Michalsky von Anfang an beim Aufbau seiner drei neuen Labels begleiten zu können.“
Der Wahlberliner betreibt derzeit in Eigenregie das Luxuslabel Michalsky sowie die Jeansmarke M67. Außerdem plant er eine Sportswearlinie namens Michamic. Darüber hinaus ist er Kreativchef des Münchener Labels MCM und entwirft für Tchibo die Kollektionen der Marke „Mitch & Co.“.
Foto: Audi AG
www.audi.de
www.michalsky.com
07.09.2007
Asiens Jungdesigner in Berlin
Asien machte in letzter Zeit vor allem als großer, gieriger Plagiator von sich Reden. Kaum eine Zeitung, die nicht über den Ideenklau chinesischer oder anderer Länder aus der Region berichtet hat, und auch die Polit- und Wirtschaftsmagazine diverser TV-Anstalten beleuchteten die fernöstlichen Industrien vornehmlich mit der zollfahnderischen Taschenlampe.
Dass Asien auch aus eigener Kraft zu kreativen Meisterleistungen fähig ist und gerade in Sachen Modedesign durchaus auch mit europäischen Standards mithalten kann, will nun ein besonderes Fashionevent in Berlin beweisen. Im Rahmen der 10. Asia-Pazifik-Wochen werden hier drei Tage lang junge Modedesigner aus acht asiatischen Ländern ihre Arbeiten präsentieren. Das Modeevent „InFashion“ wird dafür 20 Showrooms bereitstellen und zusätzlich fünf Fashion Shows ausrichten, und so versuchen, „das kreative Potential der asiatischen Mode zu enthüllen“.
Zusätzlich sollen interkulturelle Symposien aktuelle Trends und Tendenzen der Kreativindustrie aufzeigen. Mit Themenschwerpunkten wie Bildungs- und Geschäftsstrategien bzw. Produktionsmöglichkeiten in Asien sollen neue Wege und Ideen der zukünftigen Mode- und Textilindustrie von Fachleuten diskutiert werden.
Als besonderes Highlight werde die angesehene Beijing University of Clothing Technology exklusiv und erstmalig in Europa ihre 20 innovativsten Masterkollektionen präsentieren, so die Veranstalter. Um die Internationalität des Modeevents zu unterstreichen, würden sogar extra asiatische Models zur Präsentation eingeflogen.
Die „InFashion" findet vom 20. Bis 22. September in den Räumen des ehemaligen DDR-Kinos „Kosmos“ an der Karl–Marx–Allee statt. Die Veranstaltung wird mit Unterstützung vom Haus der Kulturen der Welt und der Modeschule Esmod von der Agentur Fashion Patrons organisiert. Die Veranstalter erwarten eigenen Angaben zufolge circa 5.000 Besucher. Die Teilnahme an „InFashion" ist für Fachbesucher mit Akkreditierung unter show@fashionpatrons.de kostenfrei.
Foto: Fashion Patrons
www.fashionpatrons.de
28.08.2007
Body Look: Form vs. Function
Das wohl älteste Dilemma der Designgeschichte beschäftigte am vergangenen Samstag eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde in Düsseldorf. Die Igedo Company hatte am Vorabend der Wäsche- und Beachwear Messe Body Look zur Podiumsdiskussion geladen, um das Thema „Mode und Wäsche im Spannungsfeld von Schönheit und Funktion“ fachlich versiert zu erörtern. 120 Teilnehmer konnten sich für diese Frage aller Fragen begeistern und wollten sich über die Materie informieren, die laut den Organisatoren „bei richtiger Umsetzung für Handel und Hersteller viele Potenziale in sich birgt.“
Frank Hartmann, Geschäftsführer der Igedo Company, gab sich bei seienr Begrüßungsrede geradezu euphorisch ob der neuen Chancen für die Wäschebranche: „Hightech eröffnet der Body- und Beachwearbranche neue Horizonte, neue Märkte, neue Nischen.“ Die sieht auch Hermann Fuchslocher von der HFU Unternehmensberatung, vor allem im Bereich Wellness: Ein Ergebnis der mehr als 500 von uns geführten Experteninterviews ist, dass der Dessous- und Bademodenmarkt nach Verkaufspreisen zwischen 100 bis 150 Millionen Euro mehr Umsatz erwirtschaften könnte.“ Als Voraussetzung für die volle Wertschöpfung nannte Fuchslocher eine „intensivere Auseinandersetzung mit den Themen Wellness, Pflege, Fitness und Gesundheit“ und mahnte eine Basiskompetenz an, die Über das Produkt hinausgehe. Diese ergebe sich aus der Glaubwürdigkeit von Preis, Leistung und Image. Eine Erkenntnis, die sicherlich so manchen Vertriebsprofi aus dem Modegeschäft die Tränen in die Augen getrieben haben dürfte. Doch auch die Marketingabteilungen der Wäscheunternehmen durften sich bei Fuchslochers Trendanalyse noch mal auf die Schenkel klopfen: „Eine besondere Bedeutung im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit kommt einer zielgruppen- funktions- und identifikationsgerechten Werbung zu“ so der Unternehmensberater in allwissender Manier. Dem Publikum wurde immer klarer: hier kann man noch richtig etwas lernen.
Eher aus einer naturwissenschaftlichen Perspektive nahm sich eine weitere Referentin des Abends, die Dekanin des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach, des Themas an. Sie verwies vor allem auf die Errungenschaften der Wissenschaft in der Weiterentwicklung moderner, textiler Fasern hin. Erst die Mischung mit Chemiefasern mache natürliche Rohstoffe profitabel, so die Forscherin. Außerdem sei in diesem Bereich noch eine Menge Luft nach oben, so die Professorin. Man könne sich bereits jetzt auf die Entwicklungen der Zukunft freuen.
Ob es am Altersdurchschnitt des Publikums lag, oder tatsächlichen, ökonomischen Überlegungen geschuldet wurde, weiß man nicht. Jedenfalls zog sich ein Thema fachübergreifend durch sämtliche Redebeiträge des Forums: Die Best-Ager, die Generation 50-plus. Da in drei Jahren jeder dritte Deutsche über 60 Jahre alt sein werde, würden aufgrund der dann herrschenden Mehrheitsverhältnisse in der Bevölkerung innere Werte den äußeren vorgezogen. Man solle daher mehr auf die Faktoren Lebensqualität und Ausgeglichenheit setzen, als auf äußeren Schein und Materialismus. Gut, dass sich dies noch nicht bis zu den Machern der Modenschauen herumgesprochen hatte, die am folgenden Sonntag auf der Messe Body Look stattfanden. Da schien es nämlich gewaltig, und die äußeren Vorzüge schlugen die inneren um Längen. Dies wird wohl auch noch im Jahr 2010 der Fall sein. Und die anwesenden Best-Ager hatten wahrlich ihren Spaß.
Foto: Igedo Company
www.body-look.de
24.07.2007
Designernachwuchs präsentiert Arbeiten in Hamburg
Die Hansestadt will in Sachen Nachwuchsförderung nicht länger hinter Berlin und Düsseldorf zurückbleiben und kümmert sich nun aktiv um ihre jungen Talente. Ein Projekt namens „Kleidkunst“ will nun den Absolventen der Modeschulen HAW, HfBK und der JAK Akademie ein Forum bieten, um ihre Entwürfe zu präsentieren und Kontakte zu Kunden oder Geldgebern zu knüpfen.
Vom 24. Bis 27. Mai zeigt Kleidkunst daher in den Räumlichkeiten des Monsun-Theaters Friedensallee diverse arbeiten viel versprechender Nachwuchsdesigner im Rahmen einer Verkaufsausstellung. Weitere sollen noch im Laufe diesen Jahres folgen. Kleidkunst versteht sich als Plattform für Jungdesigner und präsentiert permanent Einzelanfertigungen und Kleinserien der Kreativen auf der Webseite www.kleidkunst.de und auf projektbezogenen Verkaufsausstellungen mit wechselnden Locations und Terminen.
„Kleidkunst bietet Raum für 'untragbare' Mode und ermöglicht es den Designern, ihrer Kreativität ohne Rücksicht auf die konventionellen, gesellschaftlichen Einschränkungen freien Raum zu lassen und ihre Werke einem aufgeschlossenen Publikum zu präsentieren“ so Elina Artis, Inhaberin der Agentur. „Das Angebot richtet sich vor allem an Modevisionäre und Design- und Kunstliebhaber im weitesten Sinne“.
www.kleidkunst.de
14.05.2007
Berlin bietet Fortbildung für Designer
Berliner Modedesigner sollen zukünftig mehr Möglichkeiten zur eigenen Fortbildung bekommen. Das britische Business Location Center will daher gemeinsam mit dem Weiterbildungsinstitut Ebam Akademie und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen monatlich Seminare anbieten, die den Anforderungen des sich stetig ändernden Modegeschäfts gerecht werden und die Teilnehmer auf den neuesten Stand in Sachen Trend und Vermarktung bringen soll.
Um den Wünschen und Anregungen der Designer möglichst in großem Umfang gerecht zu werden, haben die drei Veranstalter einen Fragebogen entwickelt, der helfen soll, die Themenauswahl der Seminare näher zu bestimmen und die Bedürfnisse der Teilnehmer aufzugreifen.
Die Seminare sind für jeden letzten Dienstag des Monats geplant und sollen zwischen 18.00 Uhr und 21.30 Uhr in den Räumlichkeiten des Business location Centers in der Fasanenstraße in Berlin-Mitte stattfinden. Die erste Ausgabe ist für den 29. Mai 2007 angesetzt, die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro pro Abend.
www.businesslocationcenter.de
www.berlin-partner.de
www.ebam.de
30.04.2007
Berliner Designschule lädt zum Tag der offenen Tür
Die im Berliner Stadtteil Köpenick ansässige Best-Sabel-Schule für Design existiert nun schon seit zehn Jahren. Grund genug, das Jubiläum gemeinsam mit der Öffentlichkeit zu begehen und zu einem Tag der offenen Tür zu laden. Am 1. Februar wird daher in den Räumlichkeiten der Schule zwischen 10 und 19 Uhr ein „bunt gemischtes Programm“ geboten, präsentiert von den kommenden Schulabsolventen und ihren Dozenten.
Zu sehen sein werden die Halbjahres- und Stipediantenarbeiten aus den Bereichen Grafik, Foto und Mode sowie Bühnen-, Masken- und Kostümbild. Zusätzlich werden Rundgänge, Videopräsentationen und Beratungen zu den Studiengängen angeboten. Zwischen 14 und 17 Uhr sind außerdem Modenschauen aus den Bereichen Modern Classics (Damen), Interwoven Cultures (Herren) und Kreativmodelle geplant.
Ort:
BEST-Sabel-Berufsfachschule für Design
Lindenstraße 42
12555 Berlin
www.best-sabel.de
10.01.2007
DAAD-Preis für angehende Modedesignerin
Der diesjährige Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für die beste ausländische Studentin der Kunsthochschule Berlin-Weißensee geht an Hoai Huong Vo Ngoc. Dies teilte die Hochschule am Donnerstag mit. Die Vietnamesin mit belgischem Pass studiert dort im sechsten Semester Modedesign. „Ihre vielschichtige und originelle gestalterische Arbeit vereint klassische europäische Bekleidungsauffassungen und Gestaltungsansätze mit asiatischen Einflüssen auf hohem Niveau,“ hieß es zur Begründung der Entscheidung, die vom Akademischen Senat getroffen worden war.
Den mit 1000 Euro dotierten Preis wird Professor Gerhard Strehl, der Rektor der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, am kommenden Montag im Rahmen der feierlichen Eröffnung des Wintersemesters verleihen. Dann steht außerdem ein Vortrag von Professor Dr. Hans-Joachim Ruckhäberle, Fachgebiet Bühnen- und Kostümbild, zum Thema „Wozu Kunst und Design?“ auf dem Programm.
www.kh-berlin.de
12.10.2006
Tom Ford wirbt mit „Vogue-Tochter“
Der Designer Tom Ford, der am gestrigen Montag sein neues Parfum „Black Orchid“ in New York einer kleinen Anzahl ausgewählter Journalisten präsentierte, will seine Beziehung zur Modepresse festigen. Wie die Online-Ausgabe der britischen Vogue mitteilt, will der Modezar sein neues Produkt mit Hilfe der Tochter der französischen Vogue-Journalistin Carine Roitfeld vermarkten. Julia Restoin-Roitfeld soll für das Parfum Modell stehen und für gute Absatzzahlen sorgen, obwohl sie bisher nicht als Model in Erscheinung getreten war. Ford kenne sie jedoch schon „seit sie ein kleines Mädchen war“ und ist wohl nicht nur von der Schönheit seines neuen Testimonials begeistert, sondern auch von deren familiären Hintergrund. Schließlich soll Black Orchid zu einer ganzen Produkt-Linie ausgebaut werden und im Laufe des nächsten Jahres 125 Teile umfassen. Und gute Kontakte in die französische Vogue-Redaktion können bei deren Vermarktung nur hilfreich sein.
www.vogue.co.uk
25.7.2006
Designparcours München eröffnet
In München öffnete am Wochenende der 5. Designparcours seine Pforten und stellt in einer Sonderschau junge Talente in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Zwar kommt man auch hier nicht am Thema Fußball vorbei, nähert sich der Materie jedoch von einer eher unsportlichen Seite. Unter dem Motto „Freispiel“ wurden junge Designer aufgerufen, ihre Projekte einzureichen. Die Aufgabe: das Thema Fußball als Inspirationsquelle zu nutzen, neu zu interpretieren und weiterzudenken. „Der Ball, der Rasen, das Spiel, die Spielregeln, der Dresscode, die Atmosphäre, der Sound dienen als Inspirationsquellen für einen freien Umgang mit dem Thema“ so der Veranstalterinnen Inez Rattan und Kirsten Wengmann. Eine Fachjury wählte dann aus den eingereichten Entwürfen 15 Projekte aus den Bereichen Mode-, Produkt-, Grafik-, Schmuck- und Innendesign aus, die nun der Öffentlichkeit präsentiert werden. Drei prämierte, internationale Designerinnen aus Finnland, Korea und Holland komplettieren das Portfolio der Plattform "Forum Junges Design" auf dem 5. Münchener Designparcours. Hier soll dem Designer-Nachwuchs jedoch nicht nur eine interdisziplinäre Präsentationsplattform geboten, sondern auch der Grundstein für erste kommerzielle Erfolge gelegt werden, so die Ausstellungs-Macherinnen. Die fünfwöchige Ausstellung öffnet noch bis zum 09. Juli, dem Tag des WM-Finales, täglich zwischen 12.00 Uhr und 20.00 Uhr ihre Pforten in der Münchener Rathausgalerie. Flankiert wird die Schau von 21 Veranstaltungen, Events und diversen Aktionen.
www.designparcours.net
6.6.2006
Askania präsentiert neue Kollektion
Die traditionsreiche Berliner Uhrenmaufaktur Askania hat eine neue Sommerkollektion namens „Quadriga“ vorgestellt. Die handgefertigte, qualitativ sehr hochwertige Uhr soll eine Hommage an die berühmte Figur auf dem Dach des Brandenburger Tores darstellen und wird nur in einer streng limitierten Auflage von 135 Stück produziert werden. Das entspricht der Anzahl der Produktionsjahre der 1871 gegründeten Manufaktur. Wer sich so ein Luxus-Zeitmesser leisten möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Ganze 2500 Euro müssen pro Exemplar auf den Tisch gelegt werden, aber vielleicht heilt ja auch hier die Zeit alle Wunden.23.3.2006
Berliner Design präsentiert sich auf Mailänder Modewoche
Auch wenn der große Schritt auf die offiziellen Laufstege der Mailänder Modewoche noch bevorsteht, konnten Berliner Jungdesigner ihre Entwürfe doch im Rahmen des großen Modeevents in der norditalienischen Metropole präsentieren. Für die Aktion „Milano meets Berlin“ organisierte die Berliner Design-Plattform „Create Berlin“ eine gemeinsame Schau der Berliner Label Sisi Wasabi, von Wedel & Tiedeken, 30Paarhaende, Macqua, Presque Fini und c.neeon, die am vergangenen Sonnabend ihre Kollektionen für Herbst/Winter 2006/2007 in Mailand zeigten. Außerdem präsentierten die vier Berliner Modeschulen Lette Verein, UdK, FHTW Berlin und Esmod ihre Kollektionen unter dem Motto "10 Jahre Berlin Style". Eingeladen worden waren die Berliner Designer vom deutschen Botschafter und der Camera Nazionale della Moda Italiana, der Organisatorin der Mailänder Modewoche.
22.2.2006
Christopher Bailey ist der britische Designer des Jahres
Am 10. November traf sich die britische Modeszene, um die Designer des Jahres auszuzeichnen. Im Rahmen eines Gala-Diners im Victoria & Albert Museum in London erhielten die Preisträger der British Fashion Awards 2005 ihre Trophäen. Zum Designer of the Year hatte die Jury diesmal den kreativen Kopf von Burberry, Christopher Bailey, gewählt. Er setzte sich somit sich gegen die Griechin Sophia Kokosalaki und den Franzose Roland Mouret, die ebenfalls nominiert gewesen waren, durch. Unter den weiteren Preisträgern waren Duro Olowu als „New Designer“, Carlo Brandelli in der Kategorie „Menswear“, Charlotte Tilbury als „Fashion Creator“ und Roland Mouret, der zum besten „Red Carpet Designer“ erklärt wurde. Karen Elson wurde als „Model of the Year“ ausgezeichnet, und Stephen Jones erhielt einen Preis als „Accessory Designer of the Year“. Als Modegeschäft des Jahres wurde der Londoner „Dover Street Market“, das jüngste Projekt von „Comme de Garcon“-Designerin Rei Kawakubo und ihrem Ehemann Adrian Joffe, ausgezeichnet. Außerdem erhielt Suzy Menkes, die legendäre Modekritikerin des „International Herald Tribune“, den „V&A Award for Outstanding Achievement in Fashion“ aus den Händen von Alexander McQueen.
13.11.2005
Designerduo Easton Pearson eröffnet Melbourner Modewoche
Das internationale Modeevent „Mercedes Australian Fashion Week's Autumn Winter 2006 Collections“ (MAFW) wird in diesem Jahr vom 24. bis 28. Oktober stattfinden. Den Auftakt macht der hochkarätig besetzte Fachkongress Asia Pacific Fashion Forum (APFF) am 24. und 25. Oktober. Erwartet werden Redebeiträge von führenden Vertretern der Modeindustrie des asiatisch-pazifischen Raumes. Am Morgen des 26. Oktobers wird dann das renommierte australische Designerduo Easton Pearson den Reigen der Modenschauen eröffnen. Außerdem werden Label wie Wayne Cooper, Charlie Brown, Camilla & Marc oder Josh Goo im Rahmen der MAFW ihre neuen Kollektionen vorstellen. Neben diesen bereits etablierten Namen bekommen auch Newcomer wie Caravana and Mjolk die Möglichkeit, ihre Entwürfe im Rahmen von Einzelshows zu präsentieren. Außerdem werden bei drei Gruppenshows Prêt-à-Porter-Kollektionen gezeigt. Auch die Absolventen des Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT) sind mit einer eigenen Präsentation auf der MAFW vertreten. Die Organisatoren erwarten eine Vielzahl von Einkäufern und Medienvertretern, insbesondere aus dem asiatisch-pazifischen Raum, aber auch aus Europa und den USA. Bereits akkreditiert seien unter anderem Harvey Nichols und Lane Crawford aus Hong Kong, The Financial Times aus Großbritannien, Sportswear International Magazine, We of the Never Never und American Rag Cie aus den USA und Hello! Magazine aus den vereinigten Arabischen Emiraten.
Weitere Informationen im Internet unter www.mafw.com.au
Valentino beklagt stillose Hollywood-Stars
Der Couturier Valentino beklagt die mangelnde Eleganz heutiger Stars: "Heute sieht man Julia Roberts und Cameron Diaz ungekämmt in Jogginghosen rumlaufen, die sehen aus wie bag ladies, wie Obdachlose, so was gab es früher nicht", sagt Valentino Garavani der Wochenzeitung „Zeit“. „Früher mussten sich Schauspielerinnen in ihren Verträgen verpflichten, wie Stars aufzutreten, wenn sie das Haus verlassen.“
Seine Mutter fand Valentino dagegen immer sehr glamourös. Sie sei zwar „kalt und distanziert“ gewesen, aber meist "sensationell" gekleidet. Die Mutter habe auch einen "wunderschönen Flamingo" besessen. Als das Tier eines Tages tot war, „ließ sie eine Autopsie anordnen, um sicher zu gehen, dass er nicht vergiftet worden war“.
Seine Reisen, sagt Valentino, unternehme er stets in Begleitung seines Butlers, seines Kochs und seiner fünf Möpse (Milton, Maude, Monty, Margot und Molly). Auch mit Freunden verreise er gern, "einem engen Kreis von 25 bis 30 Leuten. Wir treffen uns für eine knappe Woche, feiern einen Geburtstag in St. Petersburg, der schönsten Stadt der Welt, oder fahren in Ägypten den Nil herunter."
5.10.2005
„Beck's it“: Wettbewerb für Mode und Design
„Beck's it“ heißt der neue Designwettbewerb, den das Brauereiunternehmen Beck's aus Bremen initiiert. Beck's sucht noch bis zum 25. November 2005 die besten Entwürfe für Accessoires aus dem Mode- und Interieurbereich: Von Schmuck über Taschen und Gürtel hin zu Leuchtobjekten, Sitzelementen oder Aschenbechern. Damit auch der Ausrichter etwas davon hat, soll das Beck's-Logo in dem Entwurf auftauchen. Zu gewinnen gibt es eine Designwoche für zwei Personen nach New York, Paris, Barcelona oder Mailand. Zur Jury gehören unter anderem Gerhard Amman, der Chefredakteur der Zeitschrift H.O.M.E sowie Grit und Jerszy Seymour vom Modelabel T.A.P.E. Die „Beck's it“-Accessoires werden auf der Design-Messe „Ambiente“ in Frankfurt auf dem dortigen H.O.M.E.-Stand Mitte Februar 2006 ausgestellt.
In den vergangenen zwei Jahren hat sich Beck's einen Namen in der Nachwuchsförderung im Bereich Modedesign gemacht. Zeitgleich mit den Berliner Modemessen fanden von Januar 2004 bis Januar 2005 die Veranstaltungen Beck's Fashion Experience statt, bei der ausgewählte junge Modedesigner ihre Kollektion zeigten. Wie das Unternehmen mitteilte, werde mit „Beck's it“, dem Wettbewerb für angewandtes Interieur- und Accessoire-Design, diese Ausrichtung inhaltlich fort gesetzt.
Weitere Informationen zum Wettbewerb unter www.becks.de
28.9.2005
Dolce & Gabbana leben weiter unter einem Dach
Das italienische Modedesigner-Paar Dolce & Gabbana lebt auch nach dem Ende seiner Liebesbeziehung vor zwei Jahren unter einem Dach – allerdings in verschiedenen Wohnungen eines Mailänder Hauses. In einem Interview mit dem Hamburger Magazin Stern gestand Stefano Gabbano, dies sei anfangs eine sehr schwere Zeit gewesen.
„Zuerst wollte ich sogar abhauen. Aber natürlich blieb ich – es wäre dumm von uns gewesen, die Jahre gemeinsamen Lebens aus dem Fenster zu werfen. Um unsere Arbeit kümmern wir uns wie um ein gemeinsames Kind.“
Das Mode -Duo hatte sich im Jahr 2003 nach 18-jähriger intensiver Beziehung getrennt, arbeitet aber weiterhin erfolgreich zusammen. Domenico Dolce: „Am Abend sehen wir uns selten, jeder führt sein eigenes Leben. Aber die Ferien verbringen wir manchmal gemeinsam.“ Gabbana sei für ihn immer noch „der wichtigste Mensch in meinem Leben.“
In dem Interview schildert Dolce auch, wie er zu Beginn seiner Designer-Karriere versuchte, sich bei Giorgio Armani zu bewerben: „Ich bin einfach bei ihm reinmarschiert und wusste nicht einmal, ob ich den hellen Teppich im Empfangsbereich betreten durfte. Meine Zeichnungen haben es aber nie auf den Schreibtisch von Armani geschafft."
25.9.2005
Berliner Modedesign von morgen
Am
vergangenen Wochenende zeigte der Nachwuchs, dass Berlin jede Menge Potential
in Sachen Mode hat. Am Freitag durften die Studenten der Kunsthochschule Weißensee
vom ersten bis zum Diplomjahrgang ihre Entwürfe im Berliner e-werk präsentieren.
Dabei zeigte sich, dass vor allem die mittleren Studiengänge mit großer
Experimentierfreude am Werke waren.
Die fünf Diplomkollektionen schienen da sehr viel mehr auf Tragbarkeit,
denn auf Unverwechselbarkeit hin konzipiert worden zu sein. Rebekka Krause entwarf
Mode für Schwangere, die durch ein paar Handgriffe auch Frauen ohne Bauch
tragen können. Die betonten, hochgezogenen Schulterpartien waren ein sehr
originelles Detail der Kollektion "Schatten von Transylvanien" von
Xiaomiao Wang.
Dass am Schluss das Designerduo C.Neeon, bestehend aus Clara Kraetsch und Doreen Schulz, seine aktuelle Kollektion für Herbst/Winter 2005/06 vorführen ließ, erschien dann fast ein wenig unfair den anderen Teilnehmern gegenüber. Die Entwürfe, die C.Neeon bereits auf Modemessen und in Showrooms in Paris und Berlin vorstellte, haben einfach nichts mehr mit Studentenarbeiten zu tun.
Was die 15 ausgewählten Diplomanden der Berliner Fachhochschule für
Technik und Wirtschaft in der ehemaligen Königsbrauerei in Prenzlauer Berg
zeigten, war fast durchweg marktreif. Laut Ankündigung bekam das Publikum
nur die besten Abschlusskollektionen der insgesamt 90 Absolventen dieses Jahres
zu sehen. Den Models, die die Männerkollektion "Wahre Werte - zwischen
Trends und Tradition" von Maik Mannhaardt vorführten, war anzusehen,
dass sie sich in der sehr gelungenen Kollektion wohlfühlten.
Die beste Absolventin des Jahres, Gwendolyn Ryder, durfte ihre Kollektion "Korallen"
als abschließenden Höhepunkt zeigen. Sie ließ sich von den
Formen, Farben und Strukturen der Korallen inspirieren und setzte dies spektakulär
mit Chiffon und Tüll um.
19.7.2005
Verpacken in Middlesbrough: Das Kunstprojekt Wrappinghood
Um
die verschiedensten Formen von Verpackung, Oberflächen und Hüllen
geht es in der Ausstellung "Wrappinghood", die vom 12. Mai bis 26.
Juni 2005 an verschiedenen Orten in der britischen Stadt Middlesbrough zu sehen
sein wird. Eingeladen wurden acht junge Designer, Schmuckgestalter und bildende
Künstler aus Deutschland, Japan, Dänemark, Spanien und den Niederlande.
Im öffentlichen Raum werden sie ortsbezogene Arbeiten realisieren, in denen
sie ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf das Thema vorstellen.
Das Projekt "Wrappinghood" bewegt sich in einem Grenzbereich zwischen Kunst, Architektur, Mode, Schmuck und Design. Die Intention der eingeladenen Künstlern ist, die herkömmlichen Trennungen zwischen Mode, Schmuck, Verpackung, Dekoration und Ornament aufzulösen. Das Thema der künstlerischen Auseinandersetzung ist die bewusst gestaltete und geschmückte Oberfläche von Objekten, Menschen und Orten als Membran zwischen Innen und Außen. Zu den beteiligten Künstlern gehören: Martí Guixé aus Spanien, Suska Mackert aus Holland, Susan Pietzsch + Valentina Seidel und Ines Tartler aus Deutschland, die Dänen Ole Krabbe Poulsen (DK) + René Schmidt und die Japanerin Aya Tsukioka.
www.schmuck2.de
4.5.2005
Entzückende Mücken aus Frottee

Diese
Tiere sind nicht als Spielzeug gedacht. Natürlich könne man auch damit
spielen, versichert Bettina Schons, aber eigentlich sind es kleine Kunstobjekte.
Und wirklich erweichen die Mücken, Hasen und Fische vor allem schon ausgewachsene
Herzen. Die Unikate aus alten Handtüchern in vielen Farben und Mustern
fertigen Bettina Schons und ihre Geschäftspartnerin Manuela Leu nun schon
seit drei Jahren unter dem Namen Herzenstreu in mühevoller Handarbeit.
Nicht nur Tiere, auch Schmuck, Taschen und Einrichtungsgegenstände stellen
die Düsseldorferinnen her.
Die beiden lernten sich während ihrer Ausbildung zur Dekorateurin kennen
und freundeten sich an. Manuela bekam ein Kind und Bettina begann Objektdesign
zu studieren - "Aber so richtig füllte uns das nicht aus", so
Schons. Immer schon hatten sie ihre Geschenke selbst gefertigt und Einrichtungsgegenstände
hergestellt oder neu gestaltet. Und weil das immer positive Resonanz fand, machten
sie kurz entschlossen einen Beruf aus ihrer Leidenschaft. "Es ist das tollste,
dass das genau der Beruf ist, der mir gefällt", schwärmt Bettina
Schons. Inzwischen hat Herzenstreu einen eigenen Laden in Düsseldorf, und
die Produkte werden in Modeläden in ganz Deutschland verkauft. Das liegt
vor allem daran, dass sie bisher immer auf Modemessen ausstellten. Aber als
Ergänzung zu den Kleidungsstücken passten die skurrilen Tiere ja auch,
sagt Bettina Schons. Immer mehr Läden wollen nicht nur Hosen und Pullover
verkaufen, sondern ihren Kunden eine ganze kleine Welt anbieten.
Ganz
genau wissen die Kunden nicht, was sie bekommen, wenn sie bei Herzenstreu ordern.
"Bei uns sieht kein Stück wie das andere aus, aber wir können
natürlich Farben und Formen vorher festlegen." Auch ganz spezielle
Wünsche erfüllt Herzenstreu: "Wenn jemand eine Katzenlampe haben
möchte, können wir das machen, nur unserem Stil bleiben wir dabei
immer treu." Materialien zu sammeln und zu suchen ist ein wichtiger Bestandteil
der Arbeit, auf Trödelmärkten werden sie oft fündig. Damit bald
noch mehr Menschen ein Stofftier von Herzenstreu ihr eigen nennen können,
wollen die Designerinnen eine kleine Serie in Auftrag geben - dann wird es von
einem Modell gleich hundert Stück geben. Aber im Moment macht Bettina Schons
die Fertigung der Einzelstücke viel zu viel Spaß, als dass sie bald
vom Schreibtisch die Massenproduktion verwalten wollte. "Man muss halt
beide Augen offen halten, so dass man irgendwann nicht da sitzt, rosa Hasen
näht und nicht mehr mitkriegt, was um einen herum passiert." Das ist
hoffentlich noch lange nicht soweit - es gibt schließlich noch so viele
Tiere auf der Welt, die dringend aus Frottee hergestellt werden wollen: Pinguine,
Tapire, Ameisenbären und, und, und.
Mehr Infos zu Herzenstreu: www.herzenstreu.de
oder 0211/1579505.
8.1.2004
Berlindesign präsentiert 70 Berliner Designer in der Backfabrik
Manchmal
sind Ideen, die aus reinem Eigennutz entstehen, für alle die besten. Swen
Alwardt suchte vor zwei Jahren nach einer Möglichkeit, sein Möbelsystem
moodul vorzustellen. Herkömmliche Messen waren für die erste Präsentation
einfach zu kostspielig - also warum nicht eine eigene Ausstellung in Berlin
organisieren? So entstand berlindesign. 45 Berliner Designer zeigten ihre Produkte
zwei Tage lang im Sommer 2002 in der Backfabrik in Prenzlauer Berg, und 1700
Besucher kamen, schauten und kauften.
Denn berlindesign soll keine abgeschlossene Veranstaltung für Fachbesucher, sondern eine Leistungsschau des Berliner Designs für alle sein. Am 29. und 30. November findet nun die vierte designberlin in der Backfabrik statt. "Wir haben bewusst den ersten Advent als Termin gewählt, dann kaufen die Leute", sagt Alwardt. 70 Designer werden ihre Entwürfe aus den Bereichen Mode-, Produkt- und Möbeldesign präsentieren. Einige der Aussteller sind seit der ersten berlindesign dabei, aber Swen Alwardt ist es wichtig, dass jedes Mal auch neue, noch unbekannte Designer dazukommen, "damit es spannend bleibt und die Mischung stimmt." Zu den etablierten Ausstellern gehören das Möbel- und Produktlabel Jahndesign, die Modelabels Esther Mehlhorn, Urbanspeed und Nixdesign. Ganz nebenbei hat Swen Alwardt auch noch ein Netzwerk für Berliner Designer aufgebaut. Unter www.berlindesign.net kann man sich ausgiebig über die Berliner Designerszene informieren. "Mir geht es darum, Kräfte zu bündeln - so dass man der Außenwelt zeigen kann, wie viel professionelle Kreativität in dieser Stadt steckt."
Natürlich ist auch Swen Alwardt wieder mit moodul dabei - inzwischen hat er das Einrichtungssystem, das aus vielen verschiedenen Modulen besteht und innerhalb von Minuten komplett umgestaltet werden kann, patentieren lassen. Die Präsentationen auf der berlindesign waren so erfolgreich, dass sein Ziel, irgendwann auch zur Mailänder Möbelmesse zu fahren, in greifbare Nähe gerückt ist. Die nächste Veranstaltung ist im Rahmen des Berliner Designmai im nächsten Jahr geplant.
www.berlindesign.net
3.12.2003
Frisches Blut für Krokodile
Nein, das wird keine blutrünstige Geschichte über hungrige Reptilien, sondern eine darüber, wie sich ein etabliertes Modeunternehmen frische Inspirationen vom Designnachwuchs holt. Dafür gab das Pariser Modeunternehmen Lacoste den Studenten der Berliner Modeschule Esmod die Möglichkeit, bei einem Wettbewerb ihre Ideen für eine junge DOB-Kollektion für 2005 zu verwirklichen. Nach einer Einführung in die Firmen-Philosophie von Wolfgang Fischer, Marketing- und Vertriebsleiter Lacoste Deutschland, hatten die Studenten sieben Wochen Zeit - vom ersten Entwurf bis hin zur Realisierung eines Outfits.
Die Aufgabenstellung
war denkbar offen gehalten: Es gab keine. Umso freier waren die Assoziationen
der Studenten, die weit über die Themen Tennis und Fliegerei der 20er Jahre
hinausgingen: Von Dschungel bis hin zu Science Fiction war alles dabei. Lacoste
wollte sehen, wie weit man sich vom Polohemdklassiker entfernen kann und wie
der Designernachwuchs das Image der Marke interpretiert. Das Ergebnis ihrer
Arbeit präsentierten die Esmod-Schüler am vergangenen Freitag bei
einer Modenschau. Eine Jury wählte unter den über 40 Entwürfen
die drei besten und vergab dazu noch einen Kreativpreis. Den ersten mit 3000
Euro dotierten Preis gewann Isabel Stinshoff, den zweiten und dritten Preis
bekamen Sabine Tasino und Lea-Helen Lindstedt, das kreativste Outfit schuf Nora
Eisermann.
Aber mit der Modenschau ist die Zusammenarbeit von Lacoste und Esmod noch lange
nicht vorbei: Das französische Modeunternehmen wird Kollektionsteile der
Preisträger und 18 weiterer Schüler Anfang nächsten Jahres auf
professionellen Modemessen wie der Bread & butter in Berlin und der Düsseldorfer
CPD präsentieren.
28.11.2003
Loris Azzaro ist tot
Am vergangenen Donnerstag ist der italienische Modeschöpfer Loris Azzaro
in Paris an einem Krebsleiden gestorben. Der Designer, der ursprünglich
als Italienisch-Lehrer arbeitete, wurde 70 Jahre alt. Ein Kleid, das aus lauter
Kreisen bestand, verhalf ihm 1968 zu seinem ersten modischen Erfolg - inzwischen
gehört der Entwurf zu den Stil-Ikonen des modernen Designs. Loris Azzaro
hat für Filmstars wie Sophie Loren, Isabelle Adjani und Raquel Welch zahlreiche
Roben entworfen.
26.11.2003
Vintage von Chloé im Quartier 206
In dieser Woche wird Phoebe Philo, die Chefdesignerin von Chloé, ihre neuen Entwürfe für Frühjahr/Sommer 2004 in Paris vorstellen. In Berlin sind währenddessen zwölf Modelle aus den vergangenen 50 Jahren zu bewundern. Das französische Modelabel feiert nämlich in diesem Jahr 50-jähriges Bestehen. Die britische Designerin hat sich der Kleider angenommen und sie in Phoebe-Philo-Unikate verwandelt. Noch bis zum 13. Oktober sind die Modelle im Quartier 206 in der Friedrichstraße zu bewundern.
9.10.2003
Neues Franchise-Konzept für Designermode im Internet
Der bereits seit zwei Jahren bestehende Men's Kontor bietet Existenzgründern mit dem neuartigen Franchise-Konzepteinen günstigen Einstieg in die Selbstständigkeit. Ob Anzüge, Hemden, Schuhe oder Accessoires aller bekannten Marken :Unter www.menskontor.de findet man(n) Designermode zu unschlagbaren Preisen. Seit einiger Zeit hat sich der Men's Kontor mit dieser Strategie bewährt und zur Philosophie gemacht. In Zeiten, wo sparen auf der Tagesordnung steht, muss man(n) lange nicht auf Qualität verzichten. Men's Kontor bietet nicht nur Geschäftsleuten exklusive Mode um bis zu 75% reduziert.
In Zusammenarbeit mit der Hamburger Internetagentur WeDeM.com ist ein exklusiver und technisch anspruchsvoller Internetshop entstanden ,der seinen Kunden ein unkompliziertes Shoppingerlebnis bietet. Miteiner aufwendigen Produktpräsentation mit detailgetreuen Abbildungenund anhand der klaren Strukturen und der einfachen Bedienung findetjeder schnell, was er sucht. Ein Geschäft in Seevetal bei Hamburg für den persönlichen Besuchund eine freundliche Service-Hotline runden das Men's Kontor-Konzeptab und nehmen dem Kunden jegliche Bedenken vor einem Internetkauf. Um die Marktposition weiter auszubauen erweitert die Men's Kontor GmbH mit neuen Franchise-Filialen ihr Geschäft in Europa. Men's Kontor offeriert Existenzgründern exklusiv einen Internetshop und Produktsortiment für ein jeweiliges europäisches Land.
Zentrales Element dieses Konzeptes ist die Einhaltung der CI-Richtlinien und der Service durch einen Ansprechpartner vor Ort zu finden. Jegliche Transaktionen zwischen Kunden und Men's Kontor finden direkt im eigenen Land statt. Damit ist der Versand innerhalb von 72 Stunden und geringe Versandkosten gesichert. Im Moment sind Shops für die Schweiz, Großbritannien und den Niederlanden geplant und werden in Kürze den Kunden in der jeweiligen Landessprache zur Verfügung stehen.
09.07.2003
Vertretungs-Professur für Design
Seit Anfang Mai gibt Jette Joop ihr Wissen im Bereich Industrie-Designerin
in Essen weiter. Denn für dasSommersemester 2003 hat sie an der Universität
Duisburg-Essen eineVertretungs-Professur übernommen: im Studiengang "Industrial
Design"."Die Berufung ist eine große Ehre für mich..."
so die Designerin,"...ich freue mich sehr, mit den Studenten vor allemgesellschaftliche
Designaufgaben angehen zu können: Projekte also,aus denen sich echte Problemlösungen
für Menschen ergeben werden..."
Ihr Knowhow sammelte Designerin Jette Joop zunächst am Art CenterCollege
of Design in Kalifornien. Danach startete sie ihre Karriereals Schmuckdesignerin
in New York, bevor sie 1996 den Schritt in dieSelbständigkeit wählte.
Ihre Designkompetenz erstreckt sichmittlerweile über eine Vielzahl von
Bereichen: von erfolgreichenSchmuck-Kollektionen für Juwelier CHRIST über
eine Sportschuh-Liniein Kooperation mit K2 bis hin zu einer Modeserie mit Versandhaus-Gigant
Otto. Jüngstes Projekt: das erste Viebrockhaus - entworfenvon Designerin
Jette Joop.
Jede Menge praktische Erfahrung also, die perfekt zum Konzept derUni Essen passt. Schließlich hat man sich hier vorgenommen, mit denStudenten ganz nah an der Wirtschaft über Design nachzudenken, zuforschen und innovative Ideen in Realität zu verwandeln.
23. 05. 03