Bread & Butter Barcelona wächst weiter (Video)
Höchste Geschwindigkeit war erforderlich, um in drei Tagen die 100.000 Quadratmeter einer der größten Modemessen – die inzwischen die höchsten Umsätze generiert – zu besuchen. Während die Messe lief, waren in der Stadt Hotels, Taxis und Restaurants komplett ausgebucht. Immerhin ist die Veranstaltung mehr als nur eine Fachmesse. Und im nächsten Jahr soll alles noch größer und besser werden. Daher wird das Gelände bis zum Palau Nacional – und damit um 60.000 Quadratmeter – erweitert. Doch auch in diesem Jahr sprachen die Zahlen für sich: Es wurden etwa 100.000 Besucher und über 1.000 Aussteller gezählt.
Die Bread & Butter ist in fünf Bereiche aufgeteilt, von denen vier den Ausstellern zur Verfügung stehen und einer ganz der Entspannung gewidmet ist. Zu den Höhepunkte zählte in diesem Jahr Studio V, ein Bereich, in dem Jungdesigner und Nachwuchstalente ihre Kollektionen vorstellten. Dieses Segment wurde auf 40 internationale Teilnehmer erweitert. Außerdem gab es diverse offizielle Partys überall in der Stadt.
Für die Aussteller war es nicht gerade günstig, an der Bread & Butter teilzunehmen: Sie zahlten 300-500 Euro pro Quadratmeter, und darin waren die Kosten für die Stände noch nicht enthalten. Aber das war es wert – denn die Messe gab ihnen die Chance, geschäftliche Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Und es wird schließlich immer wichtiger, Präsenz zu zeigen.
Die Bread & Butter ist dafür bekannt, viele Ereignisse zu organisieren, die den Besuch an den Ständen ergänzen. Bei den Modenschauen, die zu jeder Messe gehören, zählte die sehr gut besuchte Show von G-Star Raw zu den Höhepunkten. Das Label hat seine Erfolgsformel inzwischen zur Perfektion entwickelt und präsentierte wieder einmal eine aufwändige Inszenierung.
Die italienische Denimmarke Freesoul entschied sich für ein anderes Konzept. Unter dem Titel “On the surface of things” präsentierte das Label seine neuen Ideen mit Videos und professionellen Tänzern. Wrangler entschied sich, ein “Monument” als “Leuchtfeuer der Kreativität” zu errichten. Der zugehörige Lastwagenkonvoi im Luna Park war ständig gut besucht.
Zu den besonders auffälligen Kooperationen zählte die Zusammenarbeit mit einer lokalen Modeschule. 38 Studierende der “Felicidad Ducce” präsentierten ihre “Graduation Tour”, die unter anderem vom Bürgermeister der Stadt und von Karl-Heinz Müller besucht wurde. Die Studierenden wollten außerdem den künstlerischen Aspekt der Messe betonen und taten dies mit der Ausstellung “Dust”, die in der “Superior Area” stattfand. Die Schau war mit ihrer aufwändigen Ausstattung ein herausragendes Ereignis. Zu den meistbesuchten Veranstaltungen zählte die Ausstellung, die das Schmuckhaus Swarovski im White Cube im Luna Park zeigte. Mit der “Crystallized”-Kollektion präsentierte das Label dort eine Kombination aus Mode und Kunst.
11.07.2007
Bread & Butter verabschiedet sich von Berlin
Nun hat das Hin und Her offenbar definitiv ein Ende: Die Modemesse Bread & Butter wird Berlin endgültig verlassen und sich ganz auf den Standort Barcelona konzentrieren. Dies gaben die Veranstalter am Dienstag bekannt.
Bereits im vergangenen Herbst hatten die Bread & Butter-Macher ihren Abschied aus Berlin verkündet, dann aber doch noch ihre Meinung geändert und kurzfristig einen weiteren Anlauf unternommen. Mit kleinerer Ausstellerzahl und neuem Konzept fand Ende Januar die Bread & Butter at Kraftwerk statt. Im ehemaligen Vattenfall-Kraftwerk in Berlin-Mitte trafen sich noch einmal ausgewählte Jeans- und Sportswear-Marken. Im Anschluss hatte sich Bread & Butter-Chef Karl-Heinz Müller ausgesprochen zufrieden über den Verlauf der Veranstaltung geäußert. Doch nun kam das endgültige Aus für den Standort Berlin.
Auf einer Pressekonferenz am Dienstag erläuterte Müller die Entscheidung: „ Das Feedback auf unsere letzte Veranstaltung BBB at Kraftwerk war überwiegend positiv, und zahlreiche Brands und Label hatten bereits ihr Interesse für Juli 2007 angemeldet. Doch letztendlich wurde in den Gesprächen mit Ausstellern deutlich, dass sie einen kräftigen, internationalen Auftritt bevorzugen und im Zuge dessen lieber ihre Budgets für Barcelona erhöhen, als es auf zwei Veranstaltungen aufzuteilen,“ so Müller. Man reagiere mit der Entscheidung gegen den Standort Berlin also auf die Bedürfnisse der Aussteller.
Außerdem betonte Müller ausdrücklich die Unterstützung, die seine Veranstaltung von der Stadt- und Messeverwaltung der katalanischen Metropole erhält: „Die Zusammenarbeit mit der Fira de Barcelona lief von Anfang an hervorragend. Darüber hinaus ist das Gelände ausbaufähig und ideal für die Weiterentwicklung der Bread & Butter Barcelona, in Berlin wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich. Auch die Regierung der Stadt Barcelona unterstützt uns nach Kräften und macht vieles möglich,“ erklärte er.
Für die nächste Veranstaltung in Barcelona, die vom 4. bis 6. Juli stattfinden wird, erwartet er einen erneuten Besucherrekord, nachdem im Januar 82.837 internationale Fachbesucher registriert wurden. Dazu soll auch eine weitere Verbesserung des Besucherservices beitragen. Wie Müller ankündigte, soll das bewährte Active Guest Management um ein spezielles Flugangebot namens „flyBBB“ ergänzt werden, um die An- und Abreise der Besucher zu erleichtern.
Auch was das Aussteller-Portfolio angeht, wird die Messe nach Müllers Angaben weiter wachsen. So sei das Segment Studio.V erweitert worden, das sich auf experimentellere Label konzentriert. Dort sollen im Juli 40 internationale Kollektionen gezeigt werden.
Außerdem soll die Ausstellungsfläche der Superior Area im Vergleich zur vergangenen Veranstaltung vergrößert werden. Als Neuzugänge in diesem Bereich nannte Müller die Marken Cesare Paciotti, Fabio di Nicola, Filippa K., Mauro Grifoni, Belfe, Jean-Charles de Castelbajac, Citizen of Humanity, The Great China Wall, Kors by Michael Kors und Justin Timberlakes Label William Rast.
Für den lokalen Nachwuchs wird die Messe künftig eine eigene Abteilung einrichten. Im Segment Bread & Butter Design sollen Absolventen der Modeschule Escuela Superior de Diseño y Moda Felicidad Duce ihre Entwürfe präsentieren. Die Kooperation beinhaltet unter anderem eine Ausstellung und ein Defilée im Rahmen der Messe. Außerdem werden die Absolventen vom 4. bis 8. Juli eigene Kreationen in ausgewählten Shops der Metropole zeigen. „Über diese Zusammenarbeit freuen wir uns sehr, sie verdeutlicht einmal mehr die Verbundenheit mit unserer Gastgeberstadt,“ erklärte Müller.
Und auch die Planungen für die übernächste Veranstaltung im Januar 2008 seien bereits angelaufen, hieß es. Weitere Details dazu wollen die Messemacher auf einer Pressekonferenz am 5. Juli in Barcelona bekannt geben.
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09.05.2007
Bread & Butter: Viel Lärm um nichts?
In der Berliner Modeszene brodelt derzeit mächtig die Gerüchteküche. Wird es die bereits abgesagte Modemesse Bread & Butter doch geben? Wenn ja: in welcher Form, an welchem Ort, mit welchem Hintergrund? Selbst über die Gerüchte gibt es mittlerweile Gerüchte. Wurden sie von den Veranstaltern bewusst gestreut, um im Gespräch zu bleiben? Ist alles nur eine große PR-Strategie?
Auf der Homepage der Messe wurde kurzfristig ein geheimer Bereich eingerichtet, der nur über einen direkten Link und nicht von der Hauptseite aus zugänglich war. Darauf wurde, begleitet von flackernden Bildsequenzen einer morbid-monumentalen Industrielocation, allerlei Kryptisches angekündigt. Ein neues Konzept für eine limitierte Anzahl von 100 ausgewählten Ausstellern sei für das „BBB Kraftwerk“ vorgesehen, flankiert von Performances, Installationen und Kunstprojekten. „This is no a tradeshow... it's a monster, a beast“ heißt es hier viel versprechend.
Am Abend des 22. Novembers luden die Veranstalter dann einen ausgewählten Kreis von Eingeweihten in die Räumlichkeiten des alten Bewag-Kraftwerks in die Köpenicker Straße. Presse war keine zugelassen, der Termin anscheinend potentiellen Sponsoren und Ausstellern vorbehalten. Ein Umstand, der zu neuen Spekulationen anregt. Wie weit ist der Plan der Bread & Butter Verantwortlichen tatsächlich schon gediehen? Handelt es sich bisher um eine Seifenblase, die nur bei entsprechend großem Sponsoreninteresse in die Tat umgesetzt wird? Oder ist alles nur ein großer Fake, um die Gerüchteküche am kochen zu halten?
Zumindest scheint es um das Ego der Veranstalter zu gehen. Nachdem die nämlich gemerkt hatten, dass interessierte Marken nach der Absage der traditionellen Bread & Butter den anderen Modemessen die Türe einrannten und die Konkurrenzveranstaltung Premium mit der Anmietung zusätzlicher Räumlichkeiten kaum nachkam, mehrten sich bereits die Gerüchte um ein neuerliches Engagement der Bread & Butter Macher in der Hauptstadt.
Bisher scheint deren Strategie, im Gespräch zu bleiben, zu funktionieren. Vor allem die Presse rätselt über die zweifelhaften Ankündigungen und kann es kaum erwarten, das probagierte „Beast“ zu Gesicht zu bekommen. Genaueres ist jedoch erst in ein paar Wochen zu erwarten, wenn sich die noch dichten Nebelschwaden um das Kraftwerk etwas gelichtet haben werden. Interessierte Marken sollen jedoch bereits am 27. November detaillierter informiert werden.
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24.11.2006
Bleibt die Bread & Butter in Berlin?
So schnell kann es offenbar gehen: Noch vor wenigen Tagen begründete Karl-Heinz Müller, Chef der Modemesse Bread & Butter, ausführlich in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel, warum die Veranstaltung künftig nicht mehr in Berlin, sondern nur noch in der katalanischen Metropole Barcelona stattfinden würde. Aufhorchen ließ seinerzeit Müllers Bemerkung: „Natürlich denken wir darüber nach, was in Berlin passieren könnte, schließlich hängt mein Herz an der Stadt.“ Ansonsten blieb der Eindruck, das Schicksal der Berliner Bread & Butter sei besiegelt.
Doch jetzt stellten die Messemacher kommentarlos einen kurzen Werbefilm ins Internet, in dem sie einen Neuanfang in der Hauptstadt ankündigen. Die Fakten: Vom 26. bis zum 28. Januar soll im historischen Vattenfall-Kraftwerk in der Köpenicker Straße in Berlin-Mitte eine neu konzipierte Veranstaltung mit nur noch 100 handverlesenen Ausstellern auf insgesamt 22.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche stattfinden. In der eindrucksvollen Industrieruine soll demnach nicht nur Mode präsentiert werden, sondern auch ein Rahmenprogramm mit Livekonzerten und Kunstprojekten. Dabei setzen die Veranstalter offenbar vor allem auf die üblichen Berlin-Klischees und versprechen: „Punk, Rock, Porno, Decadence, Subculture, Culture, Cult, Challenge“. Das Fazit: „This is not a tradeshow. This is a monster! A beast!“ Eine Veranstaltung, auf der das Konzept der neuen „BBB Kraftwerk“ präsentiert werden soll, wurde für den 22. November angekündigt.
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16.11.2006
Bread & Butter: Reaktionen auf Absage
Nachdem Geschäftsführer Karl-Heinz Müller am Mittwoch alle Spekulationen beendet und die Modemesse Bread & Butter Berlin aufgrund unbefriedigender Nachfrage offiziell abgesagt hatte, ließen die Reaktionen nicht lange auf sich warten. Je nach der Interessenlage der Befragten fielen sie naturgemäß recht unterschiedlich aus.
Auffallend zurückhaltend äußerte sich Christoph Lang, der Sprecher der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, gegenüber dem Tagesspiegel: „Das ist eine unternehmerische Entscheidung, die dem Markt folgt und die man akzeptieren muss,“ sagte er. Hellhörig machen seine weiteren Aussagen: Müller habe ihn vorab von der Absage informiert, man befände sich weiterhin in Gesprächen, so Lang. Ob sich die Stadt darum bemühe, die Bread & Butter durch das Angebot von Zugeständnisse doch noch zum Umdenken zu bewegen, ließ er offen. Pikanterweise war Karl-Heinz Müller noch Anfang Oktober vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit mit dem Verdienstorden des Landes Berlin ausgezeichnet worden. Wowereit hatte seinerzeit die große Bedeutung der Bread & Butter für das kulturelle und wirtschaftliche Leben der Hauptstadt eingehend gewürdigt.
In der Modebranche selbst waren die Reaktionen gemischt. Verantwortlich für die Absage wurde von einigen die Stadt Berlin gemacht, die angeblich – im Gegensatz zu Barcelona – zu wenig getan habe, um die Bread & Butter zu einem nachhaltigen Erfolg zu machen. „Die Messe wurde von den wichtigsten internationalen Modevertretern besucht. Diese Leute hätte man sich krallen müssen, um sie hier zu halten, zum Beispiel, indem man ihnen interessante Ladenlösungen anbietet – so wie in Spanien,“ meinte etwa Markus Klossek, Chef des Labels Aem'Kei, gegenüber dem Tagesspiegel. Demgegenüber betonte Jörg Wichmann, Geschäftsführer des Modeladens Berlinomat, die Mitschuld der Veranstalter: Der Standort Berlin sei von ihnen zuletzt vernachlässigt worden, durch die Terminierung der Bread & Butter Barcelona eine Woche vor der Berliner Veranstaltung hätten sich beide Messen „kannibalisiert“, sagte er der Tageszeitung Die Welt. Außerdem regte er an, eine neue Plattform in Berlin zu etablieren: „Nicht alle passen zur Modemesse Premium," so sein Fazit.
Die Veranstalter der Premium selbst versprechen sich von der Absage der Bread & Butter Vorteile für ihre Messe, die vom 26. bis 28. Januar 2007 stattfinden wird. Schon jetzt könne man einen deutlichen Zuwachs der Ausstellerzahlen vorweisen, nun hätten noch weitere Interessenten nach Alternativflächen angefragt, erklärte Anita Bachelin, Geschäftsführerin der Messegesellschaft „Premium Exhibitions“, gegenüber dem Tagesspiegel. Die Bedeutung und Attraktivität der Stadt für die Branche sei durch die Absage der Bread & Butter nicht gefährdet, denn: „Das Modephänomen Berlin ist nicht aufzuhalten,“ so ihre optimistische Prognose.
Ganz anders sieht das naturgemäß die Konkurrenz aus Düsseldorf: Auf die Absage reagierte die Igedo Company, Veranstalterin der dortigen Modemessen, umgehend und stellte den Messestandort Berlin insgesamt in Frage: „Die Absage der Bread & Butter hat gezeigt, dass Berlin nicht über das wirtschaftliche Umfeld verfügt, um eine hochkarätige Modemesse nachhaltig durchzuführen", erklärte Frank Hartmann, der Geschäftsführer der Igedo Company, "Zudem möchte sich der Handel an einem einzigen Standort über die aufkommenden Modetrends informieren und so seine Orderentscheidung beschleunigen. Deutschland braucht einen zentralen Modestandort. Dies ist und bleibt nun unumstritten Düsseldorf."
Wer tatsächlich als Gewinner aus der gegenwärtigen Situation hervorgehen wird, müssen allerdings wohl doch die kommenden Monate zeigen.
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26.10.2006
Bread & Butter verlässt Berlin
Schwerer Schlag für die Modestadt Berlin: Die Fachmesse Bread & Butter wird definitiv ihre Zelte in der Hauptstadt abbrechen und sich künftig ausschließlich auf den Standort Barcelona konzentrieren. Nachdem entsprechende Gerüchte bereits in den vergangenen Tagen kursierten, bestätigten die Veranstalter am heutigen Mittwoch nun offiziell diese Entscheidung und sagten die für den 26. bis 28. Januar 2007 geplante Messe in Berlin ab.
Zur Begründung hieß es, die Bread & Butter Berlin habe trotz hoher Investitionen in Aussteller und Besucher sowie spezielle Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen nicht den nötigen Zuspruch gefunden. Aufgrund der Zahl der Anmeldungen sei es derzeit nicht möglich, eine qualitativ hochwertige Veranstaltung zu gewährleisten. Karl-Heinz Müller, der Geschäftsführer der Bread & Butter, verwies auf die Bedürfnisse der Partner aus Industrie und Handel: „Es wäre kontraproduktiv, wenn wir die Veranstaltung trotz der gegenwärtigen Situation organisieren würden,“ teilte er mit. Am Montag sei in einer Besprechung daher der Entschluss gefasst worden, die Bread & Butter Berlin abzusagen.
Demgegenüber ist die Perspektive für die Bread & Butter in Barcelona, die vom 17. bis 19. Januar 2007 stattfinden wird, erfreulich. Bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt seien rund 80 Prozent der Gesamtausstellungsfläche gebucht, teilten die Veranstalter mit. Der Markt habe sich offensichtlich für diese Messe entschieden. Die Bread & Butter Barcelona sei nunmehr als führende Plattform für die Segmente „Young“ und „Contemporary“ akzeptiert. Karl-Heinz Müller rechnet darüber hinaus mit weiteren Vorteilen der Konzentration auf nur eine Veranstaltung: Nun sei Klarheit und Transparenz für Industrie und Handel gewährleistet. Daher erwarte er künftig als Folge der Entscheidung steigende Aussteller- und Besucherzahlen in Barcelona.
Welche Auswirkungen die Absage der Bread & Butter für den Modestandort Berlin haben wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Es wird jedoch damit gerechnet, dass die Premium als einzig verbliebene bedeutende Modemesse nun steigenden Zuspruch erfahren könnten
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25.10.2006
Bread & Butter bleibt Berlin treu
Befeuert von den zuletzt tendenziell rückläufigen Besucherzahlen am Standort Berlin, brodelte um die Modemesse Bread & Butter ordentlich die Gerüchteküche. Die Schau werde sich aus ihrer Heimatstadt zurückziehen hieß es, die Barcelona-Ausgabe sei einfach zu erfolgreich und aufgrund ihrer Terminierung kurz vor Berlin das alleinige Pferd, auf das die Veranstalter setzten werden. Dem hat Messechef Karl-Heinz Müller nun eine Absage erteilt. „Immer wieder höre ich, wir würden uns nur noch auf Barcelona konzentrieren. Diesen Spekulationen trete ich entschieden entgegen. Berlin ist und bleibt unsere Homebase. Berlin ist für uns sehr wichtig und wertvoll. Es passiert schon mal, dass die Filiale größer wird als das Stammhaus. Mittlerweile arbeiten in unserem Berliner Büro über 80 Mitarbeiter. Wir werden zur gegebenen Zeit unsere Aktivitäten in Berlin ausweiten, auch außerhalb unseres Kerngeschäfts“ so Müller.
Gleichwohl soll der Standort Barcelona weiter ausgebaut werden. Müller: „Wir werden Barcelona durch neue Formate weiter ausbauen. Unser angestrebtes Ziel ist die „Fashion Week Europe“. Ein wichtiges Format ist die „Upstairs“, die wir oberhalb der „Superior Area“ positionieren. Dort werden die Segmente Upper Casual, Luxury Sportswear, High End Denim sowie progressiv Men's and Women's Design abgebildet. Hinsichtlich Aussteller- und Besucherzahlen ist Barcelona die stärkste und attraktivste Plattform für den zeitgemäßen Bekleidungsmarkt in Europa.“ In Sachen Terminierung soll hingegen alles beim Alten bleiben. Die Bread & Butter Barcelona wird weiterhin nur eine Woche vor der Berliner Ausgabe stattfinden, das nächste Mal vom 17. bis 19. Januar 2007. Berlin ist dann zwischen dem 28. und 28. Januar an der Reihe. „Wir werden zur gegebenen Zeit unsere Aktivitäten in Berlin ausweiten, auch außerhalb unseres Kerngeschäfts“ so der Veranstalter, räumt jedoch im selben Atemzug ein: „Mit unserer kräftigen Veranstaltung in Barcelona sind wir zurzeit selbst unser härtester Mitbewerber.“ Trotzdem könne man Berlin nicht durch Barcelona ersetzten. Eine Aussage, die impliziert, dass diese Möglichkeit zumindest schon einmal geprüft wurde.
Des weiteren stellte die Bread & Butter ihr neues „Active Guest Management“ (AGM) vor, mit dessen Hilfe es Ausstellern und Besuchern erleichtert werden soll, Kontakt zueinander aufzunehmen und ihren Messeauftritt oder –Besuch besser zu planen. „Der Besucher muss sich nicht mehr bemühen, um unsere Veranstaltungen zu besuchen. Wir werden unsere Gäste aktiv betreuen“ so Müller. Dafür habe man extra dreißig neue Mitarbeiter eingestellt, die sich zukünftig um die Belange der Kunden in Landessprache kümmern sollen. Besuchertickets sollen zudem künftig kostenlos sein, die Kosten von der Gemeinschaft der Aussteller übernommen werden.
Für die Berliner Politik ist die Bread & Butter immer noch ein Glücksfall für die Stadt. Erst am 1. Oktober wurde Messechef Karl-Heinz Müller vom Senat mit dem Verdienstorden des Landes Berlin ausgezeichnet. „Karl-Heinz Müller und sein Team haben sich von Anfang an mit der Hauptstadt identifiziert und dies auch nach außen getragen“, so Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit, der die Ehrung vornahm. „Die Bread & Butter hat dazu beigetragen, dass Berlin wieder auf der Modelandkarte auftaucht und dadurch den Trend verstärkt, dass Berlin den Unseco-Titel „Stadt des Designs“ bekommen hat.“ Nun hofft die ganze Stadt, dass dies auch in Zukunft der Fall sein wird.
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09.10.2006
Bread & Butter zieht Bilanz
Die Zahl klingt ernüchternd: 20.000 Besucher kamen nach Berlin, um auf der Modemesse Bread & Butter nach neuer Kleidung Ausschau zu halten. Eine Woche zuvor hatten sich noch mehr als doppelt so viele Fachbesucher auf der Schwesterveranstaltung in Barcelona eingefunden: 53.774 Besucher, das ist eine Zahl, die einen Messeveranstalter durchaus euphorisch stimmen kann. Deshalb sind die Expansionspläne, in Barcelona eine alle Sparten übergreifende Modewoche zu inszenieren nur konsequent. Berlin wird dagegen eine immer regionalere Veranstaltung: 61 Prozent der Besucher kamen aus Deutschland, die Prozentzahlen für die anderen Länder blieben durchweg einstellig.
So teilten die Veranstalter in einer Pressemitteilung von Dienstag auch mit, dass die Besucherzahlen für Berlin nachdenklich stimmen würden. Um gleich ein Zitat von Messepräsident Karl-Heinz Müller hinzuzufügen: „Es war die schönste Bread & Butter – tradeshow for selected brands seit Bestehen.“ Laut der Bread & Butter nutzten zahlreiche national und international anerkannte Händler und Einkäufer nutzten die BBBerlin wie die Vertreter großer Geschäfte wie Macy’s New York, Jelmoli Zürich, Harrods London, KaDeWe Berlin, P & C, Galeries Lafayette Berlin, Breuninger Stuttgart, Anson’s, Ludwig Beck München und auch der renommierte nationale und internationale Einzelhandel war vertreten – Thomas I Punkt Hamburg, Stoffwechsel Berlin, Red or Dead London, Browns London, Colette Paris, Plum New York, Podium Moskau, Frauenschuh Kitzbühel, The Gloss Luzern, Kitchener Bern bis hin zu Gerard Loft Florenz und Penelope Breschia.
Karl-Heinz Müller: „Das Gros unserer Aussteller bestätigte, dass in dieser Saison die Qualität der Einkäufer und Händler hervorragend war. Die BBBerlin wird gebraucht, das bestätigen unsere Aussteller. Auch sie halten am Standort Berlin fest, denn für sie ist die BBBerlin die einzig relevante Plattform für Deutschland aber auch für den ost- und nordeuropäischen Markt. Wir werden sehr selektiv an die Auswahl der Marken heran gehen und die gewünschten Brands, Label und Designer zu einem sehr frühen Zeitpunkt ansprechen“, so Müller. Die nächste Bread & Butter in Berlin findet vom 26. bis 28. Januar 2007 statt.
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12.7.2006
Bread & Butter Barcelona verzeichnet gestiegene Besucherzahlen
Die Modefachmesse Bread & Butter Barcelona, die vom 5. bis 7. Juli auf dem Messegelände Fira de Barcelona in der spanischen Metropole stattfand, ist mit einem Rekordergebnis zuende gegangen. Wie die Veranstalter mitteilten, konnten insgesamt 53.774 Fachbesuche aus 95 Ländern registriert werden. Damit habe die Bread & Butter Barcelona ihren Status als „kräftigste, internationalste und besucherstärkste Fashion Tradeshow ihrer Art in Europa“ unterstrichen, hieß es weiter. „Wir hatten mit einer Steigerung der Besucherzahlen im Vergleich zum Januar gerechnet. Die tatsächlichen Zahlen übersteigen allerdings unsere Erwartungen“, kommentierte Karl-Heinz Müller, Chef der Messegesellschaft Bread & Butter. Zahlenmäßig am stärksten waren Besucher aus Spanien und Portugal vertreten: Sie machten einen Anteil von 33,81 Prozent der Gesamtbesucherzahl aus. Weitere wichtige Besucherkontingente kamen aus Italien (18,42 Prozent), Deutschland (8,64 Prozent) und den Benelux-Ländern (8,54 Prozent).
Außerdem stellte Karl-Heinz Müller die Planungen für die nächste Veranstaltung, die vom 17. bis 19. Januar stattfinden wird, vor. Geplant sei neben den mittlerweile etablierten Veranstaltungen BBBarcelona und veryKIDS ein neues Format namens Upstairs. Hier soll den Segmenten Luxury Denim und Upper Urbanwear sowie Zweitlinien etablierter Designer „ein adäquates Forum“ geboten werden. Darüber hinaus sei ein neues Format für Designer geplant: „Neben jungen Designern und viel versprechenden unbekannten Talenten werden hier auch etablierte Designer eine Rolle spielen“, teilten die Veranstalter mit. Das Konzept sehe außerdem die Integration von Kunst, Fotografie und Architektur vor. Dieses Format solle nicht auf dem bekannten Gelände stattfinden, sondern in externen Locations in der Stadt, „die dieser Zielgruppe entsprechen“. „Designer sprechen eine andere Sprache – sie benötigen ein anderes Ambiente als den roughen Charme der Hallen der Fira de Barcelona. Um diesen Anforderungen Rechnung zu tragen, werden wir den Designern adäquate Locations anbieten. Barcelona mit seinen vielen architektonischen Facetten bietet zahlreiche Möglichkeiten. Von höchster Stelle hat man uns bereits die notwendige Unterstützung zugesagt“, erläuterte Karl-Heinz Müller. Um die Eigenständigkeit dieses Formats hervorzuheben werde die Organisation von einem eigenen Team unter der Leitung von Mirela Abadi gesteuert, hieß es weiter. Ob dieses Projekt bereits im kommenden Januar realisiert werde, sei von den Resultaten der laufenden Gespräche abhängig.
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12.7.2006
Bread and Butter Barcelona zeigt Jungdesigner
Der spanische Ableger der Berliner Modemesse, der am vergangenen Wochenende Barcelona in Atem hielt, erfreut sich zunehmender Beliebtheit und widmete sich ausgiebig lokalen Talenten. Die Bread and Butter Barcelona, die aus der an Geldmangel eingegangenen Gaudi-Modewoche hervorgegangen war, verfolgt dasselbe Konzept wie in Berlin. Die Programmatik, „nicht Generalisten, sondern Spezialisten mit dem Anspruch die progressive, zeitgenössische Bekleidungskultur bis in die Spitze abzubilden" geht auch hier voll und ganz auf und eröffnet Talenten, wie dem Katalonen Gori de Palma, der bereits 2004 mit seiner komplett aus Levi's-Jeans hergestellten Kollektion für Furore sorgte, eine Präsentationsplattform internationaler Reichweite. Am kommenden Wochenende zeigt sich die Schau dann an ihrer Gründungsstätte in Berlin.
Bread & Butter Barcelona mit 900 Ausstellern
Die Modefachmesse Bread & Butter Barcelona, die vom 5. bis zum 7. Juli auf dem Gelände der alten Fira de Barcelona stattfinden wird, präsentiert insgesamt 900 Aussteller. Dies teilten die Veranstalter nun mit. Darunter seien in den Segmenten Denim, Street Culture und Sport & Street international bekannte Label wie G-Star, Pepe Jeans London, Replay, Levi's, Lee, Wrangler, Addict, Obey Clothing, Puma Originals, Onitsuka Tiger, Converse, Vans und Etnies. Ergänzt wird das Angebot durch die Superior Area, in der unter anderem Marken wie Paige Premium Denim, Custo Barcelona, John Varvatos, Paul & Joe, Ed Hardy, Antik Denim, Serfontaine und Joe's Jeans ausstellen, sowie Fashion von Traffic People, Irregular Choice, Tankus, Naughty oder Lazy Oaf.
Unter dem Titel „When poets dreamed of angels“ werde darüber hinaus internationale Womenswear- Designer ihre Kollektionen im Bereich „milk & honey“ zeigen, darunter Antik Batik, Ailanto, Chie Mihara, Elliott Mann, Drosofi la und Whiite.
Neu sind die Areas veryKIDS, in der Marken wie Trussardi, Diesel Kids, Pepe Jeans London, La Perla und Donaldson ihre Kinderkollektionen präsentieren, sowie Urban Elegance. In diesem Bereich, in dem nach Auskunft der Veranstalter „Luxus neu definiert“ werde, sind unter anderem Armand Basi, Peutery, Kejo, Woolrich, Henry Cotton's und Gianmarco Messori vertreten. Ergänzt wird das Messeprogramm wiederum durch Ausstellungen, Partys und Konzerte.
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20.6.2006
Bread & Butter-Charity-Kollektion jetzt auch online erhältlich
Die Macher der Modemesse „Bread & Butter“ denken nicht nur an ihren wirtschaftlichen Erfolg. Mit der limitierten Sonderkollektion „Fetish“ zeigen sie auch soziales Engagement. Die Gewinne aus dem Verkauf der exklusiven Teile gehen an gemeinnützige Projekte. Derzeit werden auf diese Weise Projekte in Deutschland und Spanien unterstützt, die sich für HIV-infizierte Kinder und ihre Familien sowie Kinder und Jugendliche in sozialen Ausnahmesituationen einsetzen.
Bislang war es allerdings nicht einfach, an die „Fetish“-Teile – darunter T-Shirts, Sweater und Accessoires wie Taschen und Hüte - zu kommen: Sie wurden ausschließlich auf der „Bread & Butter“ verkauft, die als Fachmesse nur akkreditierte Besucher aus der Branche einlässt. Doch das ändert sich jetzt. Ab sofort gibt es die Sonderkollektionen, die in Zusammenarbeit mit Labeln wie Kappa, K-way, Kuyichi, MCT, Vaho Works und Swarovski entstanden, auch im Internet. Die Eröffnung des offiziellen „Fetish“-Webshops gaben die „Bread & Butter“-Organisatoren nun bekannt. So kann jetzt jeder eines der trendigen Teile erstehen und gleichzeitig etwas Gutes nach dem Motto „Nicht nur zusehen, sondern mit anpacken“ tun. Die Erlöse gehen an die Organisation El Casal dels Infants del Raval in Barcelona und den Verein Nestwärme e.V. in Berlin.
Der „Fetish“-Online-Shop ist unter www.breadandbutter.com erreichbar. Dort gibt es auch weitere Informationen über die unterstützten Projekte.
Bread & Butter Barcelona verzeichnet Besucherzuwachs
Vom 18. bis 20. Januar fand zum zweiten Mal die Fachmesse Bread & Butter Barcelona statt. Die Veranstalter zeigten sich mit den Ergebnissen mehr als zufrieden: So konnte die Zahl der Fachbesucher, die in diesem Jahr aus 87 Nationen angereist waren, auf 48.800 gesteigert werden. Bei der Premiere der Messe im Juli 2005 waren es noch 45.000 gewesen. Nach Auskunft der Veranstalter seien zwar weniger Besucher aus Nordeuropa und Deutschland vertreten gewesen, der Anstieg der Besucherzahlen „aus dem Süden“ habe dies jedoch mehr als wettgemacht. Karl-Heinz Müller, einer der Organisatoren, sah in diesen Zahlen eine Bestätigung der eingeschlagenen Strategie, auf zwei Standorte zu setzen: „Der große Erfolg der zweiten Bread & Butter Barcelona bestätigt unsere Strategie. Diese Veranstaltung hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Entscheidung Barcelona als Plattform für den Süden zu etablieren, richtig war. Deshalb haben wir uns in Barcelona auf unbefristete Zeit verpflichtet. Berlin und Barcelona sind die idealen Standorte für Bread & Butter, deshalb sind beide Städte die Fixpunkte für die ‚tradeshows for selected brands' in Europa.“
Außerdem konkretisierte er den Plan, bei der auch in Barcelona ein Segment für Kindermode zu etablieren: „Wir werden unser Kids-Segment, die veryKIDS, im Juli auch in Barcelona realisieren. Der Süden schreit nach einer Plattform für progressive Kidswear.“ Mittelfristig, so hieß es weiter, sei „die Etablierung der „Barcelona Fashion Week“ Ziel der Bread & Butter: Die Bread & Butter Barcelona würde von Mittwoch bis Freitag stattfinden und die Schauen von Freitag bis Sonntag.“ Die nächste Bread & Butter Barcelona findet vom 5. bis 7. Juli 2006 statt.
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22.1.2006
Bread & Butter gibt Terminverschiebungen bekannt
Die Termine beider Bread & Butter-Messen im kommenden Januar haben sich geändert: Wie das Berliner Unternehmen am 25. Oktober bekannt gab, wird die Bread & Butter Barcelona nun vom 18. bis 20. Januar 2006 (Mittwoch – Freitag) stattfinden, die Bread & Butter Berlin vom 27. bis 29. Januar (Freitag - Sonntag). Begründet wurde die Verschiebung mit den Anforderungen der Aussteller, für die der ursprünglich geplante Berliner Termin ungünstig gewesen sei. „Es war eine fast unlösbare Aufgabe, Barcelona und Berlin innerhalb des internationalen Tradeshow-Kalenders ohne Überschneidungen und mit Rücksicht auf die Notwendigkeiten unserer Aussteller sowie unserer logistischen Erfordernisse unterzubringen. Die neuen Termine sind die Lösung“, so Karl-Heinz Müller, President der Bread & Butter. Der neue Termin habe demgegenüber mehrere Vorteile: „ Wir werden innerhalb nur einer Woche beide „tradeshows for selected brands“ positionieren. Im Norden wie im Süden Europas sind sie der starke Kickoff-Termin für die Brands, Label und Designer der Upper Urbanwear. Einkäufer und Händler können sich frühzeitig mit den neuen Kollektionen auseinandersetzen. In Berlin können sie vom 27. bis 31. Januar 2006 alle relevanten Veranstaltungen ohne Zeitverlust besuchen.“
Darüber hinaus gab die Bread & Butter bekannt, dass KA 128, die ehemalige Fashionshow-Halle in Berlin, „zu einem Licht durchfluteten Palast im Bauhaus-Stil“ umgestaltet werde. Sie soll zukünftig auf 3000 Quadratmetern Platz für „Top-Label aus den Bereichen Luxury Denim und High End Urban Design“ bieten. Das Richtfest wird am 25. November mit geladenen Gästen gefeiert. Die Veranstalter versprechen zu diesem Anlass „eine große Show“.
25.10.2005
Bread & Butter mit neuem Berlin-Termin
Nun wird es im nächsten Jahr tatsächlich so etwas wie eine Modewoche in Berlin geben. Wie die Messeveranstalter der Bread & Butter in der vergangenen Woche mitteilten, wird der Berlin-Termin um einen Tag vorgezogen. So wird die Bread & Butter nicht von Freitag, 3. Februar bis Sonntag, 5. Februar 2006 stattfinden, sondern von Donnerstag, 2. Februar bis Samstag, 4. Februar 2006 . Grund dafür sei die Terminüberschneidung mit der Düsseldorfer Modemesse CPD. Karl-Heinz Müller: „Die Händler und Einkäufer stehen im Fokus unserer Überlegungen, sie sind essentiell für die Brands, Label und Designer. Letztendlich machen sie den Erfolg der Veranstaltungen aus. Unsere Entscheidung hebt einerseits die viel diskutierte Terminüberschneidung mit der Düsseldorfer CPD. Sie vereinfacht außerdem die derzeit bestehende Terminsituation in Berlin und stärkt die Stadt als Modestandort.“
Auch den Berliner Veranstaltungen Premium und B-in-Berlin dürfte die Vorverlegung der Bread & Butter entgegenkommen, die beiden Modemessen enden am Dienstag, 31. Januar 2006. Und auch am Mittwoch wird es in Berlin Mode zu sehen geben – die Premium plant ein seperates Showroomkonzept – hier können sich Modemarken über die eigentlichen Messetage hinaus präsentieren.
Konzeptionell Neues hatte am vergangenen Montag auch die Bread & Butter zu verkünden. Berlin soll gegenüber der B&B-Veranstaltung in Barcelona ein eigenständigeres Profil erhalten. Geplant sind unter anderem der Aufbau der Plattform für Kinderbekleidung „Very Kids“. Ab Januar soll es eine neue Halle mit rund 30 Showrooms geben. Die neuen Termine der Bread & Butter: Im Winter 2006: Donnerstag, 2. Februar bis Samstag, 4. Februar 2006. und im Sommer 2006: Donnerstag, 20. Juli bis Samstag, 22. Juli 2006.
5.10.2005
Bread & Butter startet erfolgreich in Barcelona
Die
Premiere der Modemesse Bread & Butter (B&B) in Barcelona am vergangenen
Wochenende (8. bis 10. Juli 2005) verlief erfolgreich. Zumindest gemessen an
den Besucherzahlen, die laut der Organisatoren bei fast 45.000 gelegen hat,
kam die neue Plattform für junge Mode, Street- und Sportswear besonders
bei Besuchern aus dem südlichen Europa hervorragend an. So betrug der Besucheranteil
aus Spanien und Portugal 32 Prozent, aus Italien 21 Prozent. Weniger Besucher
als erhofft, kamen aus den USA und Kanada, hier lag der Anteil bei 1,9 Prozent.
Aus Deutschland, dem Heimatland der Bread & Butter, kamen rund 11 Prozent
der Besucher. Die Zurückhaltung hängt sicherlich auch mit der vom
22. bis 24. Juli in Berlin stattfindenden Bread & Butter zusammen. Von vielen
Seiten wurde die gute Organisation und die entspannte Stimmung gelobt.
Wie es der Veranstalter Karl-Heinz Müller, auf der B&B-Homepage ausdrückte: "Wir haben immer mit dem Erfolg der Bread & Butter Barcelona gerechnet, hatten immer ein gutes Gefühl in Bezug auf den Standort Barcelona. Die hohen Ziele, die wir uns gesteckt hatten, haben wir erreicht. Mehr als das, alle Erwartungen wurden weit übertroffen. Unsere Prognose, mit Barcelona den südeuropäischen Raum abzudecken, hat sich absolut bestätigt." Und weiter: "Die B & B in Barcelona stärkt die Marke Bread & Butter und somit auch den Standort Berlin. Darüber hinaus sind die Modesegmente, die Bread & Butter fokussiert, die mit den stärksten Zuwachsraten im Markt, Barcelona kann Berlin nicht ersetzen, sondern nur ergänzen. Vom 22. - 24. Juli, 2005 erwartet unsere Besucher auch in Berlin ein außergewöhnliches Markenportfolio."
Etwa 50 Prozent der rund 700 Aussteller werden in der nächsten Woche auch in Berlin vertreten sein. Für Januar 2006 plant die Bread & Butter zwei eigene Hallen für Kindermode einzurichten.
9.7.2005
Bread & Butter bleibt in Barcelona
Dem einmaligen Gastauftritt der Berliner Modemesse Bread & Butter (B & B) in der katalanischen Hauptstadt Barcelona im Juli soll nun ein zweiter im Januar nächsten Jahres folgen: Wie die Veranstalter am Montag in Barcelona bekannt gaben, wird die internationale Modeveranstaltung nicht, wie ursprünglich angekündigt, in eine andere europäische Metropole weiterziehen, sondern am Standort Barcelona die Aktivitäten für den Süden Europas verstärken. Mit ihrem Messeauftritt in Berlin hat sich die B & B schon zu einer der wichtigsten Modemessen im europäischen Norden für das junge Segment entwickelt. Für die Sommerveranstaltung liegen bereits 250 feste Zusagen vor. Darunter sind Marken wie G-Star, Lacoste, Ben Sherman und Drykorn.
3.4.2005
Gute Stimmung auf der Bread & Butter
Die
Bread & Butter kann das Berliner Modewochenende als Erfolg verbuchen. Gerechnet
hatten die Veranstalter mit 30.000 Besuchern, 40.000 kamen in die Industriehallen
in Spandau. 51 Prozent davon aus dem Ausland, vor allem aus Italien, England,
und Benelux. Aber auch mehr Amerikaner und Japaner schauten sich die 650 Kollektionen
an. Schon in den ersten Stunden zeichnete sich ab, dass der Andrang riesig werden
würde. Es gab kilometerlange Staus auf den Zufahrtsstraßen und Menschenschlangen
vor den Ticketschaltern. "Selected" lautete das Motto der größten
Modeveranstaltung dieses Wochenendes. Und das war wörtlich gemeint: "Rein
kommt nur, wer eine Einladung hat, die Einlasskontrollen waren streng. Aber
nicht nur vor den Eingangstüren der Spandauer Fabrikhallen war es brechend
voll, auch auf und zwischen den Ständen. Bei G-Star sah man vor lauter
Mensch die Kleidung nicht. Dementsprechend zeigten sich viele Aussteller. Gordon
Giers von der Hamburger Modefirma Closed: "Das Wochenende lief super. Diese
Veranstaltung war noch professioneller als die im Sommer." Wie an allen
Ständen war der bevorstehende Umzug der Hauptveranstaltung der Bread &
Butter im Sommer nach Barcelona auch bei Closed ein Thema. "Es gibt kein
Gespräch das nicht auf Barcelona hinausläuft", so Giers. Grundsätzlich
habe er nicht dagegen in der katalanischen Stadt auszustellen, aber er würde
auch gerne in Berlin bleiben: "Für Deutschland ist es schade."
Trotzdem sei von einer Abschiedsstimmung nichts zu spüren.
Ein Punkt der allgemein für Verwirrung sorgte, war der Termin (22. bis 24. Juli) für die nächste Berliner Bread & Butter - für viele zu dicht an der Düsseldorfer Cpd. Neben den großen Anbietern aus dem Bereich der Streetwear und Denim wurde das Spektrum mit Ausstellern wie René Lezard erweitert. "Wir sind zum ersten Mal hier, und uns hat es gut getan", sagt Alexandra Boes, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei René Lezard. "Vor allem die Internationalität ist für uns interessant. Unsere Kollektion wurde sehr positiv aufgenommen." Einige Aussteller waren zwar zum ersten Mal auf der Bread & Butter, aber sie hatten schon Berlin Erfahrung. Wie das dänische Label Sand, das vorher auf der Premium am Potsdamer Platz gezeigt hatten. "Die B&B ist viel besser, alleine wegen der Frequenz, und uns gefällt der Mix in der Superior Area", sagte Ellen Klein, die Sand von München aus betreut.
Ein wenig anders sah es mit dem Andrang auf der neu geschaffenen Milk &
Honey, der Veranstaltung für Womenswear, aus. In der Halle, in der mit
gedämpftem Licht, Teppichen und weicheren Farben bewusst eine andere Atomsphäre
geschaffen wurde als in den rauheren Hallen für Denim und Streetwear, ging
es sehr viel ruhiger zu. Nicht nur weniger, sondern auch ein im Schnitt älteres
und gediegeneres Publikum interessierte sich für Kollektionen von Turnover,
St. Emile, Marc Cain und Max Mara Weekend, so die Beobachtung eines Ausstellers
auf der Milk & Honey.
"Es ist halt eine Denimmesse", sagt Karin Schulte, vom Berliner Label
Robert. Auch wenn es ruhiger gewesen sei, als in den vorderen Hallen - das Feedback
auf die Kollektion sei gut gewesen. "Die, die da waren, waren sehr interessiert."
Für das kleine designorientierte Label wäre auch die Premium in Frage
gekommen. "Es ist ja so etwas wie die letzte Chance, die B&B auszuprobieren."
Denn in Barcelona wird Robert wohl schon aus Kostengründen nicht ausstellen.
Was in der nächsten Saison passieren wird, wollen viele Aussteller erst
einmal abwarten - diese hat in Berlin auf jeden Fall hoffungsvoll begonnen.
24.1.2005
PF Flyers präsentiert die Compost Bread & Butter Party
Die amerikanische Turnschuhmarke PF Flyers lädt am Berliner Modewochenende
gleich zwei Mal ein. Neben der Standpräsenz auf der Messe, wo die neue
PF Flyers Textilkollektion präsentiert wird, gibt es am Messesamstag eine
Party anlässlich der Bread & Butter im Watergate. Für den richtigen
Sound sorgt das Münchner Label Compost Records: Von Jazz bis Detroit, von
gestern bis morgen. Das Line Up: Trüby Trio, Alex Attias presents Mustang,
Michael "Soulpatrol" Rütten, Fauna Flash, Beanfield, Michael
Reinboth, Martin Peter, Trickski. Samstag, 22. Januar 2005 ab 23.00 Uhr im Watergate,
Falckensteinstraße 49a, Berlin-Kreuzberg.
13.1.2005
Bread and Butter: Im Sommer in Barcelona
Die
Bread and Butter (B&B) will zur übergeordneten Marketingplattform für
junge Mode in Europa werden. Und dieses Projekt soll nicht in Berlin weiter
entwickelt werden, sondern an wechselnden Standorten in Europa. Ab Sommer 2005
soll die Bread & Butter in jeder Saison in einer anderen europäischen
Metropole stattfinden. Den Anfang macht Barcelona. Vom 8. bis 10. Juli 2005
laden die Veranstalter Karl-Heinz Müller, Ahlers und Kristyan Geyr in die
spanische Stadt. Auf dem Messegelände steht mit rund 90.000 Quadratmetern
fast doppelt soviel Ausstellungsfläche zur Verfügung.
"Inzwischen ist es egal, wo die Bread and Butter stattfindet, die Leute steigen selbstverständlich ins Flugzeug", sagte Organisator Karl-Heinz Müller auf einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag in Berlin. Durch das neue Konzept sollen Marken aus Übersee, etwa Japan, Kanada und Australien, dazu animiert werden, ihren großen europäischen Auftritt auf die Bread & Butter zu fokussieren.
Für die internationale Modemesse wünscht sich Müller zukünftig einen olympischen Wettbewerb. Schon jetzt gäbe es Anfragen von Städten wie Zürich und Lissabon. Weitere mögliche Standorte seien Wien, Budapest, Prag und Dublin. Drei Voraussetzungen müssen die Ausstellungsorte erfüllen: Sie sollten über eine relevante Jugend- und Kulturszene und die geeignete Infrastruktur für eine Modemesse verfügen, sowie gut und günstig mit dem Flugzeug erreichbar sein.
Im Januar (21. bis 23. Januar) soll die Modemesse Bread & Butter in Berlin zum letzten Mal in großem Stil mit rund 650 Marken stattfinden. Im Sommer wollen die Organisatoren um Karl-Heinz Müller etwa zwei Wochen nach der Hauptveranstaltung in Barcelona dann eine kleinere, mehr auf den deutschen Markt ausgerichtete Bread and Butter in Berlin auf etwa 35.000 Quadratmetern im Spandauer Kabelwerk veranstalten. "Wir wollen Berlin nicht plattschwatzen oder vernachlässigen", sagte Karl-Heinz Müller. Der deutsche Markt sei weiterhin wichtig für die auf der Bread and Butter präsenten Marken. "Die Berliner Veranstaltung wird sicher ruhiger, und es wird hoffentlich mehr geordert." Das B&B-Büro, das inzwischen auf 1000 Quadratmeter erweitert wurde, soll, ebenso wie die rund 40 Mitarbeiter, in Berlin-Mitte bleiben. Freudig werden die Neuigkeiten der Bread and Butter in Berlin wohl nicht aufgenommen werden, denn gerade das erwartete Ausbleiben einiger internationaler Besucher könnte die anderen Modemessen, wie die Premium Exhibitions und die neue, von der Berliner Messe veranstaltete B-in-Berlin, erheblich schwächen.
www.breadandbutter.com
20.12.2004
Bread & Butter verschärft Besucherregelung
Die
Veranstalter der Berliner Modemesse Bread & Butter wollen noch stärker
den Zugang zur Messe reglementieren. Nachdem das Ausstellerportfolio neu zusammengestellt
und einigen Firmen die Teilnahme zur nächsten Veranstaltung vom 21. bis
23. Januar verwehrt wurde, soll nun das gleiche bei den Besuchern geschehen.
So sollen Kaufhausketten und Handelshäuser sowie Versandhäuser, Vertikale
oder überwiegend vertikal arbeitende Einzelhandelsunternehmen keine Akkreditierung
mehr bekommen. In einem Brief an die Branche teilte Karl-Heinz Müller,
President der Bread & Butter, mit, die B&B wolle gewährleisten,
dass es sich bei den Besuchern auch wirklich um deren Kunden bzw. um Personen
handele, die im Kontext Bread & Butter relevant für unsere Aussteller
bzw. die Veranstaltung selbst seien. "Die Aussteller unserer Veranstaltung
haben klar den zeitgemäßen Independent-Retailer sowie den hochwertigen
internationalen Department Store im Fokus. (...) Wir und unsere Aussteller sind
nicht an irrelevanten Besuchern interessiert", schreibt Karl-Heinz Müller
weiter. Die Bread & Butter verstehe sich als "Inner Circle Business
Meetingpoint", grundsätzlich sei man an Besucherrekorden nicht interessiert.
Zu der neuen, selektiveren Ausrichtung passt auch das Motto der Januar-Veranstaltung:
"BREAD & BUTTER BERLIN - tradeshow for striking brands Selected".
www.breadandbutter.com
24.11.2004
B-in-Berlin gibt Aussteller bekannt
Die Veranstalter der Berliner Modemesse B-in-Berlin, die vom 21. bis 23. Januar auf dem Berliner Messegelände unterm Funkturm stattfinden wird, sind mit der Resonanz der Aussteller zufrieden. Wie die Organisatoren am vergangenen Mittwoch mitteilten, habe man im Bereich der Menswear das erste Etappenziel erreicht. So sei die Menswear in allen Segmenten von Jeans bis Klassik im Januar in Berlin vertreten. Zu den Ausstellern gehören: 4You, Alberto, Atelier Torino, Bäumler, Benvenuto, Blacky Dress, Brax, Jacques Britt, Brühl, Bugatti, Camel Active, Campione, Pierre Cardin, Casamoda, Conception4, Cross Jeans, Doris Hartwich, Féraud, Finn Karelia, Gina B., Greystone, Hucke, Jupiter, Odermark, Offsett, Olymp, Passigatti, Pelo, Pioneer, Prime Shoes, Punch, Ragman, Sandwich, Schuchard & Friese, Seidensticker, Signum, Tessitore und Willvorst.
www.breadandbutter.com
22.11.2004
Bread & Butter baut um
Die Berliner Modeveranstaltung Bread & Butter wird ihre jetzige Fläche
von über 40.000 Quadratmetern für die vom 21. bis 23. Januar erstmals
parallel zur Hauptveranstaltung stattfindende Milk & Honey nicht vergrößern.
Eigentlich war geplant, für die "Womenswear"-Plattform eine noch
nicht erschlossene Halle auf dem Gelände des ehemaligen Siemens-Kabelwerks
in Berlin-Spandau herzurichten. Nun soll die Halle, in der bei der letzten Sommerveranstaltung
noch die "Mens Area" untergebracht war, für die Milk & Honey
zur Verfügung gestellt werden. Karl-Heinz Müller kündigte gegenüber
der Zeitschrift "Textilwirtschaft" an, dass mindestens 60 der bisherigen
Marken bei der nächsten Bread & Butter nicht mehr dabei sein werden.
www.breadandbutter.com
24.10.2004
Funktionalität mit modischem Anspruch
Auf der Bread & Butter in Berlin gab es Mitte Juli nicht nur die Kollektionen etablierter Modefirmen zu sehen, sondern auch Entwürfe des Design-Nachwuchses. So verlieh das internationale Textil-Technologie-Unternehmen W.L. Gore & Associates im Rahmen einer großen Modenschau gemeinsam mit der Modeschule Esmod München und mehreren Partnerfirmen erstmals den WINDSTOPPER® Fashion Award 2004. Die Jury, bestehend unter anderem aus den Designern Jean-Charles de Castelbajac und François Girbaud, sowie Thierry Prevost, Director Galeries Lafayette, wählte Alexandra Plesner zur Gewinnerin des Awards. Mit ihrem Outfit, kreiert für die Firma Marithé + François Girbaud, überzeugte die Esmod-Studentin die Jury.
Die gezeigten Entwürfe waren im Rahmen eines WINDSTOPPER® Workshops mit dem Thema "Smart Clothing" entstanden. Die Schüler aus dem zweiten Ausbildungsjahr der Esmod München sollten Bekleidung entwerfen, die Funktionalität mit einem hohen modischen Anspruch und avantgardistischem Design verbindet. Unterstützt wurden sie dabei von den Gore-Partnerfirmen Bogner Fire & Ice, Brax, Bugatti, Escada Sport, Fuchs+Schmitt, Puma und Windsurfing Chiemsee sowie von Dirk Schönberger, Firma, G-Star und Marithé + François Girbaud, die jeweils Patenschaften für vier bis fünf Schüler übernommen hatten.
Die Aufgabe der Design-Schüler bestand darin, eine Mini-Kollektion für die Patenfirma zu kreieren, aus der ein Outfit, ausgewählt von den Paten, realisiert werden sollte. Bild Gewinneroutfit von Alexandra Plesner, kreiert für die Firma Marithé + François Girbaud
28.7.2004
Bread
& Butter mit Besucherrekord
Bescheiden war gestern - die Modemesse Bread & Butter (B&B) verkündet einen neuen Besucherrekord: 34.000 Besucher und 6.000 Mitarbeiter kamen ins Siemens Kabelwerk, um sich über die Mode für den nächsten Sommer zu informieren.
Für
den Rundgang mussten sich die Besucher diesmal deutlich mehr Zeit nehmen: Mit
rund 550 Ausstellern und 600 Marken ist die Messe fast doppelt so groß
wie bei der ersten Veranstaltung im Januar 2003. Ganz neu war die "Mens
Area". Mit einem über 300 Quadratmeter großen Stand mit einer
deckenhohen Installation dominierte das Modeunternehmen Hugo Boss die gesamte
Halle. Der Stand, auf dem Boss zum ersten Mal seine Linien Boss Orange und Boss
Green auf der B&B zeigte, war eine reine Präsentationsplattform, "eine
Machtdemonstration", wie es ein Mitbewerber ausdrückte.
Während sich im Hallenkomplex mit Ausstellern von Jeans-, Sport- und Streetwear die Besuchermassen drängten, war es in den Hallen "Superior Area", "Fashion Gallery" und "Mens Area" sehr viel ruhiger. "Ich habe das Gefühl, dass die Leute einfach viel Zeit brauchen, bis sie bei uns ankommen", sagt Aleksandar Bojkoski von Ana Alcazar. "Der Freitag war sehr ruhig. Aber das Umfeld hier in der Fashion Gallery sagt uns zu."
Das
Modeunternehmen Marc O'Polo ist zum zweiten Mal auf der B&B. "Der Auftritt
im Januar war ein voller Erfolg", sagt Renate Reiner, PR-Leiterin bei Marc
O'Polo. Wichtig sei vor allem die internationale Aufmerksamkeit: "Hierher
kommen viele internationale Händler, die wir sonst nicht erreichen."
Die Internationalität war auch für die italienische Firma Patrizia Pepe ein wichtiges Kriterium für die B&B. Mit der neu geschaffenen Struktur der "Fashion Gallery" ist Simone Nickels, deutsche Vertriebsleiterin, zufrieden: "Die Messe ist professionell aufgestellt."
Dass die Bread & Butter die richtige Messe ist, um sich zu informieren und Neues zu entdecken, aber nicht, um zu ordern, war keine Neuigkeit mehr - Argumente, warum man in Berlin keine Geschäfte macht, wurden auch dieses Mal zur Genüge genannt: zu früh, zu heiß, zu laut, zu groß.
www.breadandbutter.com
19.7.2004
Mode für alle
Auch
wenn die Modemessen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, gibt
es doch an diesem Berliner Modewochenende einige Mode-Events für alle:
Am Freitagabend ab 22. 00 Uhr zeigen sieben Nachwuchsdesigner beim Beck's Fashion
Experience ihre Kollektionen im Museum für Kommunikation in der Leipziger
Straße 16. Nadia Amiralai aus Antwerpen, Gunhild Kranz aus London, Hartmann
Nordenholz und Katrin Reinfurt aus Wien, Tonja Zeller aus Hamburg und die beiden
Berliner Labels Kaviar Gauche und Pulver wurden von einer Fach-Jury für
die Modenschau ausgewählt. Als Gast wird unter anderem die belgische Modedesignerin
Veronique Branquinho erwartet. Die Moderation übernimmt Jana Pallaske vom
Musiksender MTV. Aber Achtung: Die Veranstaltung ist restlos ausverkauft!
Umsonst und draußen ist am Samstag um 18.00 Uhr der "Walk Of Fashion"
in Berlin Mitte. Zehn Designer werden je zehn Models eingekleidet in ihre Entwürfe
über die Straßen rund um die Heckmann-Höfe schicken.
Noch mehr Designermode gibt es am Samstagabend um 19 und 22 Uhr von den Absolventen
der Kunsthochschule Weißensee zu sehen, in der Bützow Brauerei, Prenzlauer
Allee 242-247.
Eine Musikperformance veranstaltet der Little-Red-Riding-Shop in der Friedrichstraße
148 am Samstag ab 16.00 Uhr.
Auch im Nachtleben kann man am Wochenende der Modebranche nicht entkommen: Viele
Modelabels laden in Clubs überall in der Stadt ein.
breadandbutter.com/events
15.7.2004
Milk & Honey im September abgesagt
Die
Bread & Butter-Organisatoren haben die Mode-Veranstaltung Milk & Honey
- "all she wants today" abgesagt. Die Plattform für feminine
Marken sollte vom 10 bis 12. September im ehemaligen Kabelwerk in Berlin stattfinden.
Stattdessen werde die Milk & Honey zusammen mit der Bread & Butter im
nächsten Jahr vom 21. bis zum 23. Januar präsentiert. Ein wichtiger
Grund für die Verlegung sei, dass die Organisatoren in vielen Gesprächen
festgestellt hatten, dass der eigentliche Mitbewerber der Milk & Honey,
die Bread & Butter selbst sei. Dazu käme, dass viele Aussteller ihre
Kollektionen schon zu dem früheren Termin fertig hätten.
Auch für feminin orientierte Marken wie Strenesse Blue, Escada Sport, St.Émile,
Toni Gard Woman und Baum & Pferdegarten werde die Bread & Butter immer
interessanter.
Dies bedeute allerdings nicht, dass die Milk & Honey nun zu einer Art Womenswear-Abteilung der Bread & Butter werde: Die Milk & Honey bleibe eine eigene Veranstaltung, dafür wird im Januar eine eigene Halle hergerichtet, so die B&B-Veranstalter. "Das feminine Konzept "Milk & Honey - all she wants today" ist wichtig, absolut richtig und bleibt bestehen beziehungsweise wird weiterentwickelt. Selbstverständlich wissen wir, dass zu unserem früheren Termin nicht alle DOB-Kollektionen fertig sein werden. Wir wissen aber auch, dass viele relevante Anbieter schon Mitte Januar beziehungsweise im Juli fertig sind", so Karl-Heinz Müller in der Pressemitteilung vom Montag.
6.7.2004
Promostyl
präsentiert Stylvision
Die internationale Modeberatungs- und Trend-Agentur Promostyl aus Paris hat sich für ihre erste Teilnahme an der Modemesse Bread & Butter in Berlin etwas Besonderes ausgedacht: In der eigens entworfenen Stylvisionlounge wird sie einen Film vorführen, der "die Einflüsse der heutigen Mode, die Vorstellungen der Konsumenten und die Bedürfnisse und Einstellung der Menschen" in einer "visionären und rasanten" Bildsprache visualisiert.
Die 1957 gegründete Agentur Promostyl verfügt über Büros in Paris, London, New York und Tokio sowie ein weltweites Netz von Mitarbeitern. Sie bietet Unternehmen Informationen über aktuelle Trends und weitere Beratungs- und Serviceleistungen an.
1.7.2004
Auch Bread and Butter mit neuer Veranstaltung
Und noch mehr Modemessen für Berlin: Nachdem die Premium die zwei neuen
Veranstaltungen "femme+" und "shoe to" ankündigte,
zieht nun auch die Bread and Butter nach. Ebenfalls vom 10. bis 12. September
wollen die Organisatoren auf 18.000 Quadratmetern eine Messe mit Prêt-à-Porter-
und Haute-Couture-Kollektionen veranstalten. Geplant sei "ein Angebot von
Kopf bis Fuß, inklusive Dessous, Accessoires und Schuhen", sagte
Karl-Heinz Müller, einer der Bread-and-Butter-Macher, dem Fachblatt Textilwirtschaft.
Erstmals zeitgleich zu den Hauptveranstaltungen von Premium und Bread and Butter
wird die traditionelle Berliner Modemesse "Durchreise" vom 16. bis
18. Juli stattfinden.
6.4.2004
Von der Straße auf den Laufsteg - Mode und Berlin
Die Mode ist in Berlin angekommen - und sie wird bleiben. Aus dem Experiment ist eine Tatsache geworden. Über 20.000 Besucher konnten die beiden Modemessen Bread & butter und Premium an diesem Wochenende anlocken und was entscheidend ist - auch international fanden die Veranstaltungen Anklang, wie die Premium-Chefin Anita Anic versicherte: "Einkäufer von Fred Segal aus New York, Colette aus Paris und Fidelio aus Zürich waren da und haben geordert."
Fast
doppelt so groß ist diesmal die Bread & butter in Berlin-Spandau.
Nicht nur die Siemens-Kabelwerk-Halle bietet Platz für Jeans, Pullover
und Turnschuhe, sondern auch die benachbarte Pirelli-Halle, auf insgesamt 45.000
qm zeigen rund 380 Aussteller. In der Pirelli-Halle haben junge Designer wie
FKK aus Hamburg, Hartbo'lwig aus Berlin und Marken wie die junge Linie von Max
Mara, Max Sport Code und French Connection ihre Stände aufgebaut.
Die drei Veranstalter, Karl-Heinz Müller, Kristyan Geyr und Wolfgang Ahlers, haben die Kabelwerk-Halle erst kurz vor diesem Wochenende gekauft. Aus dem lockeren Arrangement ist also eine feste Bindung geworden. Und was bei der ersten Messe im vergangenen Jahr noch einem euphorischen Branchen-Ausflug glich, ist spätestens jetzt zu einer ernsthaften, wirtschaftlichen relevanten Angelegenheit geworden. Daher hat sich die Messe professionalisiert. Das sieht man schon am Standaufbau, die Zeit der Offenheit ist vorbei: Gerade die großen Hersteller wie Levis oder Adidas haben ihre Stände mit hohen Wänden begrenzt, die den Blick auf die Kleider verstellen wer rein will muss sich ausweisen. In der Modebranche soll wieder Geld verdient werden - gerade nach dem letzten schlechten Jahr.
Und die Besucher strömen nach Spandau - schon eine Stunde nach der Eröffnung am Freitag sind die Hallen voll mit Italienern, Franzosen, Holländern und Japanern. Um zu zeigen, wie ernst es den Veranstaltern ist, haben sie zum ersten Mal eine Modenschau organisiert. Und dafür extra in einer Halle Tribünen, Beleuchtung und einen Laufsteg aufgebaut. Das alles für eine einzige Multilabel-Modenschau. Unter anderem zeigen dort Marken wie Etienne Ozeki, Juicy Couture und Punk Royal. Die Show soll nur ein Vorgeschmack sein: "Wenn wir in die Champions League mit Mailand, Paris und London wollen, brauchen wir internationale Designer-Schauen", sagt Karl-Heinz Müller. Deshalb habe er auch schon mit dem Antwerpener Fashion-Institute gesprochen. Sein Wunsch wären fünf bis sechs Designer wie Ann Demeulemesster, Dries van Noten und Frank Leder, die ihre Kollektionen im Sommer in Berlin zeigen - natürlich nicht auf der Messe, sondern in historischen Gebäuden in der Stadt. Oberbürgermeister Klaus Wowereit hat schon seine Unterstützung zugesagt - so lange sie nichts kostet, den Berlin ist arm. Er besuchte am Samstag die Messe, um sich mit eigenen Augen zu vergewissern, dass die Mode sich auch ohne staatliche finanzielle Hilfe zu einem wichtigen Standortfaktor in Berlin entwickelt.
Mit
diesen Ambitionen, aus Berlin eine wichtige Modestadt zu machen, steht die Bread
& butter nicht allein - mitten in der Stadt findet zur gleichen Zeit die
Premium im U-Bahntunnel unterm Potsdamer Platz statt. Die kann sich schon jetzt
mit Herren-Kollektionen von Marc Jacobs und Hussein Chalayan schmücken.
Als Plattform für hochwertige Streetwear ins Leben gerufen, orientiert
sich die Premium mit einer parallelen Veranstaltung, der Premium plus, nun in
Richtung Design.
Die Entwürfe von Designern wie Rubin Chapelle aus New York oder den jungen
Berlinern von Kaviar Gauche oder Maisonanti haben mit Sport- und Streetwear
von Ausstellern wie Evisu-Jeans, Duffer of St.George, Closed oder Stone Island
nicht mehr viel zu tun. Anita Anic findet, dass Casual und Avantgarde gut zusammen
passen: "Den Mix wollen wir beibehalten." Auch die Premium hat mit
Modenschauen einzelner Aussteller ihr Spektrum erweitert. Die Schauen, bei denen
das Produkt im Mittelpunkt stand, funktionierten - die Models, die Musik und
die Inszenierung reflektierten die konzentrierte Atmosphäre der Premium.
Auch Anita Anic möchte sich nicht mit Deutschlands größter Modemessen-Stadt
Düsseldorf vergleichen, sondern mit den Modemetropolen von Mailand bis
Paris. Noch geschieht das in Berlin auf zwei getrennten Schauplätzen in
Spandau und am Potsdamer Platz, die weit davon entfernt sind, miteinander zu
kooperieren.
Mode ist in Berlin noch kein echter Wirtschaftsfaktor. Berlin ist Hype, die
Modeleute sind neugierig auf die Stadt. Oder, wie es eine heimische Designerin
formuliert: "Die kommen schlicht und ergreifend, weil es hier die besten
Parties gibt."
Und wirklich sorgen sich die Messeveranstalter rührend um die Aussteller
und Besucher nach Messeschluss werden die Bread & butter Besucher mit einem
Busshuttle direkt ins Cafe Moskau an der Karl-Marx-Allee kutschiert. Die Premium-Gäste
dürfen am Samstagabend im hippen Club Cookies feiern.
20.1.2004
Bread & butter kauft Messehalle
Deutlicher kann die Entscheidung für Berlin kaum ausfallen: Die Bread & butter-Veranstalter kaufen das 20.000 qm große Siemens Kabelwerk in Berlin-Spandau, wo schon die letzten beiden Messen stattfanden. Für den Kauf wurde die Immobiliengesellschaft Bread&butter Real Estate von Kristyan Geyr, Wolfgang Ahlers und Karl-Heinz Müller gegründet. Das Kabelwerk soll auch außerhalb der Messetage für Veranstaltungen genutzt werden. Darüber hinaus wird der Kauf der benachbarten Pirelli-Halle, in der ein Teil der Messeveranstaltung vom 16. bis 18. Januar stattfindet, erwogen.
Dagegen wurde die angekündigte Roadshow nun schon zum zweiten Mal abgesagt.
Für die Messe auf Rädern hatten sich nur rund 25 Modemarken angemeldet.
Auf der Roadshow sollten Einkäufern die Kollektionen von Ausstellern in
fünf deutschen Städten gezeigt werden, die auch auf der Hauptveranstaltung
in Berlin dabei sind. Bei der Roadshow sollte der Fokus vor allem auf der Ordertätigkeit
liegen. Ganz wollen die Veranstalter die Idee noch nicht begraben: Sollte es
in der nächsten Saison genug Interessenten geben, werde ein weiterer Versuch
gestartet, so Karl-Heinz Müller.
16.1.2004
Berliner Bread&butter wächst weiter
Die nächste Bread&butter Tradeshow (16. bis 18. Januar 04) wird fast doppelt so groß wie die Veranstaltung in diesem Sommer. Wie der Veranstalter Karl-Heinz Müller am vergangenen Freitag bei der Präsentation des neuen Messekonzeptes in Berlin mitteilte, wird die Zahl der Aussteller von zuletzt etwa 300 auf über 500 wachsen. Platz genug ist auf dem Industriegelände der Siemens Kabelwerke in Spandau - ein weiterer Hallenkomplex soll erschlossen werden.
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Konzentrierte sich die Bread&butter bisher auf das Segment Urbanwear, werden nun Casual- und Sportswear, sowie junge DOB und Haka hinzukommen. Es gibt Marken, die keine Plattform haben und nicht mehr auf Messen präsent sind, die wollen wir aufnehmen, sagte Müller. Potentielle Kandidaten wollte er nicht nennen. Aber er könne sich gut vorstellen, Zweitlinien von Luxusbrands in separaten Showrooms zu präsentieren. Viele Läden haben ihre Sortimente aufgrund des veränderten Kaufverhaltens ihrer Konsumenten erweitert. Die junge Zielgruppe kauft nicht mehr nur Jeans und Turnschuhe sondern auch mal ein Sakko oder Rahmen genähte Schuhe, so Müller. Aber staubige Zweireiher und Kostümchen werde man auch auf der nächsten Veranstaltung vergeblich suchen. Nach wie vor will die Bread & butter wie ein sehr großer Departmentstore arbeiten: Wir bleiben subjektiv.
Einige der eingeladenen Aussteller äußerten die Befürchtung, die Bread&butter würde sich zu sehr von ihren anfänglichen Idealen entfernen. Ob auch weiterhin Platz und Aufmerksamkeit für kleinere und jüngere Label vorhanden sei, wurde gefragt. Die Idee, ein eigenes Areal nur für junge Label zu schaffen, kam bei Karl Heinz Müller so gut an, dass er es noch auf dem Podium zur beschlossenen Sache erklärte.
Mitveranstalter Kristyan Geyr kündigte an, im Januar mehrmals täglich Fashionshows veranstalten zu wollen. Dafür steht eine eigene Halle mit Catwalk und Zuschauerrängen zur Verfügung. Auch die im Sommer abgesagte Roadshow quer durch Deutschland soll im Februar 2004 stattfinden. In Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, München, Leipzig und Berlin werden etwa 80 kleinere Brands die Gelegenheit bekommen ihre Kollektionen direkt vor Ort den Einkäufern zu zeigen.
1.10.2003
BREAD & butter erneut in Berlin
Der Umzug der BREAD & butter - offshow for selected brands vom Rhein an die Spree war, und darin sind sich alle einig, der richtige Schritt, zum richtigen Zeitpunkt.
Auf der BBB - tradeshow for selected brands im Kabelwerk präsentierten sich im Januar 250 Brands. Die Veranstaltung wurde von 15.000 internationalen Gästen besucht. Die BBB - offshow for street couture im Staatsratsgebäude zeigte um die 40 Designer und zählte circa 3.000 Besucher. Damit hat sich BREAD & butter im Umfang hinsichtlich Aussteller und Ausstellungsfläche, sowie der Anzahl an Besuchern, gegenüber der vorherigen Veranstaltung in Köln fast verdoppelt.
Die BREAD & butter wird dem Konzept, eine selektive Auswahl an Brands und cutting edge - Design im Rahmen eines kreativen Events zu präsentieren, treu bleiben.
Die kommende BBB findet diesmal an einem zentralen Ort, dem Gelände des Siemens Kabelwerks statt. Der Bereich "street.couture", der im Januar im Staatsratsgebäude ausgestellt wurde, wird in die Hauptveranstaltung im Kabelwerk integriert.
Aufgrund der begrenzten Ausstellungsfläche und der wandelnden Marktentwicklung wird das BBB Ausstellerportfolio zu jeder Veranstaltung neu bewertet. Die Auswahlkriterien richten sich nach der jeweiligen Bedeutung der Marke am Markt, oder dem Potential, das in einer neuen Marke gesehen wird.
Vielversprechende, außergewöhnliche Jung-Designer sind von jeher
von der Bread & butter mit besonderem Interesse und Wohlwollen aufgenommen
worden. Für die BBB im Juli wird die Bread & butter an fünf Designer
ein Stipendium vergeben, das es diesen Newcomern ermöglicht, sich auf der
BBB zu präsentieren. In einem eigens eingerichteten Bereich im Siemens
Kabelwerk dürfen die Designer ihre Kollektionen präsentieren und erhalten
hierfür eine Anschubsfinanzierung von 3000 Euro. Die Aktion wird über
internationale Pressearbeit als Wettbewerb kommuniziert werden und eine hochkarätige
Jury wird die fünf Gewinner auswählen. Dieses Ereignis wird natürlich
auch ausführlich im Bread & butter - Katalog und auf der Fashionshow
gefeatured werden.
07.07.2003
Bread & Butter prüft den Standort Berlin
Die cologne off-show for selected brands Bread & Butter sucht einen neuen Standort. In Köln kann alles, was wir tun, nur in Zusammenhang mit der KölnMesse geschehen, aber wir wollen eigenständig agieren, so Karl-Heinz Müller, geschäftsführender Gesellschafter der jungen Messe. Ausgesprochen gute Karten hat offensichtlich der Standort Berlin. Müller: "Das Büro der geschäftliche Entwicklung hat uns begrüßt. Es gibt ein Minimum von 10 verwendbaren Positionen, die gesamte Musik und junge Künstlerszene ist in Berlin. Müller fuhr fort zu verkünden, daß alle Wahlen folgende Woche überprüft würden.
Er strich vollständig, daß Bread & Butter auf den Voraussetzungen von KölnMesse stattfinden würden, "durch, egal wie viel KölnMesse das möchte. Es ist gerade, daß wir nicht uns vorstellen können, um zu sein auf irgendeinem anderen Fairground in der Welt irgendein ". Karl-Heinz Müller sagte auch, daß die einfachste Lösung eine Einladung würde annehmen sollen, nach Düsseldorf zu kommen, in dem Manfred Kronen, Kopf von Igedo ihnen eine annehmbare Position versprochen hatte, die nicht auf dem Fairground und dem freien Zügel war, aber "das Problem für uns ist, daß Düsseldorf nicht die rechten Publikum anzieht".
Die abschließende Entscheidung sollte in ungefähr zwei Wochen genommen werden, sobald Bread & Butter mit seinen wichtigsten Ausstellern gesprochen hatten, um alle betroffenen Aspekte zu koordinieren.
02-09-02