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Schuhhandel rechnet mit Umsatzpari
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Dienstag, 28 August 2012
Der Schuheinzelhandel musste im ersten Halbjahr 2012 hart um seine Umsätze kämpfen. Grund waren die schlechten Witterungsverhältnisse, die sich negativ auf die Kundenfrequenz auswirkten. Ein Umsatzplus von ein bis zwei Prozent konnte nur erreicht werden, weil die Kunden pro Paar mehr Geld ausgaben.

Trotz des Umsatzwachstums dürften die Vielzahl kleinerer Fachgeschäfte Umsatzeinbußen erlitten und im Durchschnitt nur ein knappes Pari erreicht haben. In einer aktuellen Untersuchung des Bundesverbands des Deutschen Schuheinzelhandels e.V. gaben 45 Prozent der befragten Unternehmen des Schuhfachhandels an, im ersten Halbjahr 2012 das Umsatzniveau des Vorjahres nicht erreicht zu haben. Nur knapp 39 Prozent konnten ein Umsatzplus erzielen. Auffällig sei, dass die größeren Unternehmen eine bessere Umsatzentwicklung aufweisen als die kleineren. Ein Teil dieses überproportionalen Wachstums geht laut BDSE auf die Verkaufsflächenexpansion einiger großer Schuh-Filialisten zurück.

Die besten Geschäfte wurden mit einem Umsatzplus von zehn bis elf Prozent im ersten Quartal erzielt. Vor allem der März stellte sich als ein Monat mit guten Abverkäufen heraus. Die positive Entwicklung kehrte sich danach allerdings um. Im April mussten die Händler teilweise einen Umsatzrückgang von rund 20 Prozent hinnehmen. Die Nachfrage belebte sich aufgrund sommerlicher Temperaturen erst wieder im Juli, als viele der Kollektionen bereits reduziert waren. Fast 45 Prozent der Unternehmen müssen deshalb höhere Preisabschläge vornehmen als im Vorjahr.

Für das zweite Halbjahr rechnen 35 Prozent der Unternehmen mit einer Umsatzbelebung. 48 Prozent erwarten ein Pari und nur 17 Prozent gehen von einer negativen Umsatzentwicklung aus. Wenn das Wetter mitspielt, dürfte laut BDSE ein kleines Umsatzplus in der zweiten Jahreshälfte möglich sein.

Foto: GDS/Messe Düsseldorf


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