| Puma meldet Gewinneinbruch |
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| Freitag, 26 Oktober 2012 | |
Der Sportartikelhersteller Puma konnte zwar umsatzseitig auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zulegen, muss aber einen erheblichen Rückgang beim Konzernergebnis verkraften. So stiegen die Umsätze um sechs,
währungsbereinigt um 0,5 Prozent auf 892,2 Millionen Euro, vor allem begünstigt durch gute Textilverkäufe. Während das Geschäft mit Schuhen nur um 2,5 Prozent auf 441,9 Millionen Euro stieg, wuchs das Textilgeschäft um 5,6 Prozent auf 311,2 Millionen Euro. Accessoires legten aufgrund der guten Ergebnisse unseres amerikanischen Geschäfts mit Socken und Bodywear sowie im Bereich Golf um 20,1Prozent auf 139,1 Millionen Euro zu.
Die In den ersten neun Monaten dieses Jahres verbesserten sich die Umsätze um 7,8 Prozent auf Euro-Basis bzw. währungsbereinigt um 3,3 Prozent auf 2,46 Milliarden Euro. Das Geschäft mit Schuhen verbesserte sich in Euro um 2,2 Prozent, während Textilien aufgrund der starken Umsätze im Bereich Running sowie der anderen Performance-Bereiche in Euro um 9,8 Prozent stiegen. Die Umsätze im Segment Accessoires erhöhten sich aufgrund der guten Nachfrage nach Golf-Produkten sogar um 23,4 Prozent. Im Verlauf des ersten Dreivierteljahres gingen die Umsätze in der Region EMEA um 2,5 Prozent zurück. Grund dafür seien die anhaltenden Herausforderungen in den meisten Märkten in Europa, wobei Deutschland und die Türkei immerhin zufriedenstellende Geschäftsergebnisse hätten erzielen können, so das Konzernmanagement. Dagegen stiegen die Umsätze in der Region Amerika um 18,3 Prozent stark an und sowohl Nord- als auch Südamerika trugen positiv zur Geschäftsentwicklung bei. Nordamerika profitierte dabei insbesondere vom anhaltenden Wachstum der Puma-Tochter mit Socken und Bodywear sowie von Cobra Puma Golf. Die Region Asien/Pazifik verzeichnete einen Anstieg von 14,9 Prozent, vor allem gestützt durch gute Geschäftsergebnisse aus Indien und Korea. Gut lief es im Abrechnungszeitraum für Puma vor allem im Einzelhandelsgeschäft. Hier betrugen die Umsätze im dritten Quartal 164,9 Millionen Euro und lagen damit um 22,7 Prozent über dem Vorjahreswert, was einem Anteil von 18,5 Prozent am Gesamtumsatz entspricht. In den ersten neun Monaten nahmen die Einzelhandelsumsätze um 20,4 Prozent zu und erreichten 436,7 Millionen Euro. Weniger gut sieht es jedoch derzeit gewinnseitig aus: Aufgrund eines starken Rückgangs der Rohertragsmarge sowie der durch das Transformations-Programm gestiegenen operativen Aufwendungen ist das operative Ergebnis vor Sondereffekten im dritten Quartal 2012 nämlich um 16,7 Prozent auf 98,8 Millionen Euro zurückgegangen. Im Zeitraum von Januar bis September reduzierte sich das operative Ergebnis vor Sondereffekten um 13 Prozent auf 247,9 Millionen, was einer Quote von 10,1Prozent entspricht. Zudem hat Puma im dritten Quartal Sondereffekte, die im Zusammenhang mit dem Transformations-Programm stehen, in Höhe von insgesamt 80 Millionen Euro verbucht. Diese seien hauptsächlich durch die Restrukturierung der Region Europa, die Optimierung des Einzelhandelsgeschäfts-Portfolios sowie die Reorganisation der globalen Funktionen verursacht worden, heißt es aus dem Herzogenauracher Firmensitz. . Kein Wunder also, dass Pumas Gewinn vor Steuern im dritten Quartal um 81,7 Prozent auf nur noch 21,3 Millionen Euro zurückging. Auch in den ersten neun Monaten reduzierte sich der Wert von 281,1 Millionen auf 167,7 Millionen Euro, was einem Rückgang von 40,3 Prozent entspricht. Zugleich verringerte sich auch der Konzerngewinn radikal um 85,1 Prozent auf 12,2 Millionen Euro im dritten Quartal. In den ersten neun Monaten ging der Konzerngewinn um 42,8 Prozent auf 112,8 Millionen Euro zurück. Vor dem Hintergrund eines insbesondere in Europa schwierigen Geschäftsumfeldes hat das Puma Management sein Transformations-Programm 2010-2015 nun eigenen Angaben zufolge um „sofortige Kosteneinsparungsmaßnahmen“ ergänzt. Die eingeleiteten Maßnahmen hätten so zu einmaligen Kosten von zirka 80 Millionen Euro. geführt, die jedoch bereits im dritten Quartal verbucht wurden. Man erwarte, dass sich diese Einmalkosten innerhalb von zwei bis drei Jahren amortisiert haben werden und gehe unverändert von einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich auf Euro-Basis aus. Der Konzerngewinn soll aber aufgrund der genannten Einmalaufwendungen deutlich unter dem Vorjahreswert liegen. Foto: Puma |


Der Sportartikelhersteller Puma konnte zwar umsatzseitig auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zulegen, muss aber einen erheblichen Rückgang beim Konzernergebnis verkraften. So stiegen die Umsätze um sechs,
währungsbereinigt um 0,5 Prozent auf 892,2 Millionen Euro, vor allem begünstigt durch gute Textilverkäufe. Während das Geschäft mit Schuhen nur um 2,5 Prozent auf 441,9 Millionen Euro stieg, wuchs das Textilgeschäft um 5,6 Prozent auf 311,2 Millionen Euro. Accessoires legten aufgrund der guten Ergebnisse unseres amerikanischen Geschäfts mit Socken und Bodywear sowie im Bereich Golf um 20,1Prozent auf 139,1 Millionen Euro zu.
Umsätze in der Region EMEA gingen aufgrund der deutlich verlangsamten konjunkturellen Entwicklung in Europa sowie der gedämpften Verbrauchernachfrage um 3,4 Prozent auf 396,7 Millionen Euro zurück. Gute Geschäftsergebnisse aus Deutschland und Russland konnten dabei laut Puma den Rückgang in anderen Ländern nicht vollständig ausgleichen. In Amerika konnte das Unternehmen hingegen seine außergewöhnlich gute Entwicklung auch im dritten Quartal mit einem Umsatzwachstum von 20,5 Prozent auf 283,2 Millionen Euro fortsetzen. Argentinien, Brasilien und Mexiko verzeichneten einen starken Umsatzanstieg im zweistelligen Prozentbereich und auch das Wachstum in Nordamerika setzte sich fort. Die Region Asien/Pazifik erzielte auf der Basis guter Geschäftsergebnisse aus Korea und Indien einen Anstieg auf Euro-Basis von 8,3 Prozent auf 212,3 Millionen Euro. Das Wachstum in China hat sich jedoch aufgrund des allgemein schwierigen Marktumfeldes und hoher Warenbestände im Markt deutlich abgeschwächt. 

