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Premium verzeichnet Besucherrekord
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Montag, 25 Januar 2010
Die Berliner Ordermesse Premium konnte mit ihrer am vergangenen Freitag zu ende gegangenen Ausgabe einen neuen Besucherrekord verzeichnen. Damit konnte die Schau, die zeitgleich zur Mercedes-Benz Fashion Week und zur Bread&Butter stattfand, ein weiteres Mal vom aktuellen Berlin-Hype profitieren. Zu sehen waren in den Hallen der „Station“ am U-Bahnhof Gleisdreieck über 900 Kollektionen an drei Veranstaltungstagen. Zudem feierte das neue Herrensegment „Premium Men“ bereits einen Tag vor dem offiziellen Messestart erfolgreich Premiere.

Insgesamt zählten die Organisatoren von der Premium Exhibitions GmbH rund 41.800 Besucher, das sind über 10.000 mehr als im vergangenen Sommer, als sich die Zahl der Einkäufer schon einmal nahezu verdoppelt hatte. Trotz Krise, Konkurrenz und unzähligen Events zur Modewoche konnte die Premium also noch einmal kräftig zulegen und so vorerst als erfolgreichste Ausgabe ihrer Art in die Geschichte eingehen. Kein Wunder also, dass sich die Veranstalter in ihrer strategischen Ausrichtung bestätigt sehen und den zahlreichen Schwarzsehern der letzten Jahre den Wind aus den Segeln nehmen wollen, wenn sie konstatieren: „Wir sind mehr als zufrieden. 
Vor 15 Saisons, im Januar 2003, haben wir mit 70 Designern angefangen, jetzt zählen wir weit über 900 Kollektionen aus dem Premium Segment, die sich in unser Location Station Berlin präsentieren.“ Messe-Chefin Anita Tillmann ist sich sicher: „Die Beständigkeit und die harte Arbeit, Berlin als Modestandort zu etablieren, hat sich gelohnt und wir sind unserem Konzept Qualität vor Quantität dabei immer treu geblieben.

Qualität ist sowieso ein wichtiges Stichwort, wenn es um das Selbstverständnis der Orderplattform geht. Schließlich legen die Veranstalter eigenen Angaben zufolge besonderen Wert auf Hochwertigkeit und Exklusivität, und das sowohl auf Seiten der Aussteller, als auch der Besucher. Besonders stolz ist Co-Organisator Norbert Tillmann daher auch auf die Auswahl der anwesenden Einkäufer, die auch von den ausstellenden Marken gelobt worden sei. „Die Stände waren voll, und es wurde drei Tage lang geordert“, so Tillmann.

Mit 48 Prozent kam knapp die Hälfte der Premium-Besucher aus dem deutschsprachigen Raum, gefolgt von den Italienern, die 21 Prozent des Publikums ausmachten. 13 Prozent kamen aus den Benelux-Ländern, elf Prozent aus dem englischen Sprachraum und vier Prozent aus Skandinavien.

Zufrieden geben sich die Macher mit dem bislang Erreichten jedoch noch lange nicht. Auch im kommenden Sommer soll die Premium daher wieder zeitgleich mit der Bread&Butter über die Bühne gehen und so weitere Interessenten anlocken. Schließlich ist damit zu rechnen, dass zu dem für Anfang Juli festgesetzten Fashion Week Termin noch einmal tausende von zusätzlichen Besuchern in die Hauptstadt strömen, um sich über die Trends der nächsten Saison zu informieren. Und die Premium ist dafür zweifelsohne eine der ersten Adressen.


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