| Noch kein Durchbruch im Weihnachtsgeschäft |
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| Donnerstag, 17 Dezember 2009 | |
Große Hoffnungen hatten die deutschen Einzelhändler in das vergangene Wochenende gesetzt. „Das dritte Adventswochenende hat die Chance, zum stärksten zu werden," hatte Hubertus Pellengahr, der Sprecher der Branchenorganisation
Handelsverband Deutschland (HDE) im Vorfeld erklärt. Doch die Rechnung ging offenbar nicht auf. Am Mittwoch sprach der Verband offen von einem „schwachen dritten Advent“ – weckte aber umgehend neue Hoffnungen für das nun bevorstehende vierte und letzte Adventswochenende. „Der Trend geht ganz klar zum späten Geschenkeeinkauf,“ so Pellengahr. Und so setzt der Handel darauf, dass die Ladenkassen kurz vor dem Fest doch noch kräftig klingeln werden. „Das vierte Adventswochenende könnte der Höhepunkt des Weihnachtsgeschäfts werden. Die Verbraucher, die am dritten Advent nicht in die Städte gekommen sind, werden am kommenden Wochenende ihre Geschenke besorgen,“ versicherte der HDE-Sprecher.Das scheint auch nötig, denn bislang konnte das für den Einzelhandel so wichtige Weihnachtsgeschäft offenbar noch nicht die erhofften Resultate liefern. Trotz einer „starken zweiten Adventswoche“ seien die Erwartungen der Händler „bisher nicht ganz erfüllt“ worden, räumte Pellengahr ein. Einer Umfrage zufolge seien „vor allem kleinere Facheinzelhandelsunternehmen mit dem Weihnachtsgeschäft eher unzufrieden, während sich größere und große Händler mehrheitlich zufrieden zeigen würden“. Gut liefen demnach bisher die Geschäfte mit Möbeln und Haushaltswaren, weniger erfreulich sah es hingegen bei Mode- und Spielwarenhändlern aus. Hoffnungen setzt der HDE nun auf den Wintereinbruch, der sich rechtzeitig vor dem Fest abzuzeichnen scheint. Damit würde das Interesse an warmer Bekleidung und Wintersportartikeln anziehen, so Pellengahr. Aber auch wenn das vierte Adventswochenende wieder die Erwartungen enttäuschen würde, ist für den Handel noch nicht alles verloren. Immerhin stehen in der kommenden Woche bis zum Heiligen Abend noch dreieinhalb Verkaufstage für Kurzentschlossene bevor. Und wenn auch das nicht helfen sollte, bleibt noch die Zeit unmittelbar nach dem Weihnachtsfest als letzte Chance, um die Umsatzzahlen vor dem Jahreswechsel aufzupolieren: „Die Tage zwischen den Jahren gehören für viele Handelsunternehmen zu den wichtigsten im ganzen Jahr,“ betonte der HDE-Sprecher. Zahlreiche Menschen hätten dann Urlaub und könnten die Zeit nutzen, „um Geldgeschenke und Gutscheine in Geschenke umzusetzen oder in aller Ruhe Bekleidung zu kaufen und größere Anschaffungen zu tätigen“. Die Hoffnung auf einen Endspurt in allerletzter Minute ist also noch nicht erloschen. Foto: ©Land Berlin/Thie |

Große Hoffnungen hatten die deutschen Einzelhändler in das vergangene Wochenende gesetzt. „Das dritte Adventswochenende hat die Chance, zum stärksten zu werden," hatte Hubertus Pellengahr, der Sprecher der Branchenorganisation
Handelsverband Deutschland (HDE) im Vorfeld erklärt. Doch die Rechnung ging offenbar nicht auf.
Am Mittwoch sprach der Verband offen von einem „schwachen dritten Advent“ – weckte aber umgehend neue Hoffnungen für das nun bevorstehende vierte und letzte Adventswochenende. „Der Trend geht ganz klar zum späten Geschenkeeinkauf,“ so Pellengahr. Und so setzt der Handel darauf, dass die Ladenkassen kurz vor dem Fest doch noch kräftig klingeln werden. „Das vierte Adventswochenende könnte der Höhepunkt des Weihnachtsgeschäfts werden. Die Verbraucher, die am dritten Advent nicht in die Städte gekommen sind, werden am kommenden Wochenende ihre Geschenke besorgen,“ versicherte der HDE-Sprecher.