| Nike: Gewinnrückgang im ersten Quartal |
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| Freitag, 28 September 2012 | |
Der US-amerikanische Sportartikelkonzern Nike Inc. konnte im ersten Quartal 2012/13 seinen Umsatz auf ein neues Rekordniveau steigern. Das Ergebnis fiel allerdings aufgrund höherer Kosten niedriger aus als im Vorjahr.
Der Ansonsten litt der Markenumsatz unter ungünstigen Währungseffekten aufgrund des starken US-Dollars und wirtschaftlichen Problemen in einigen wichtigen Märkten. In Westeuropa sanken die Erlöse um fünf Prozent (währungsbereinigt +6 Prozent) auf 1,17 Milliarden US-Dollar, in Japan sogar um sechs Prozent (währungsbereinigt -7 Prozent) auf 183 Millionen US-Dollar. Zuwächse erzielte Nike in den übrigen Regionen: In Mittel- und Osteuropa stiegen die Markenumsätze um zwei Prozent (währungsbereinigt +16 Prozent) auf 342 Millionen US-Dollar, in China um acht Prozent (währungsbereinigt +7 Prozent) auf 572 Millionen US-Dollar und in den übrigen aufstrebenden Märkten um 8 Prozent (währungsbereinigt +22 Prozent) auf 867 Millionen US-Dollar. Die kleineren Marken Converse, Hurley und Nike Golf, die der Konzern weiterführen will, kamen zusammen auf einen Umsatz von 635 Millionen US-Dollar, neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Labels Cole Haan und Umbro, die zum Verkauf stehen, steigerten ihre Umsätze um vier Prozent (währungsbereinigt +6 Prozent) auf 195 Millionen US-Dollar. Höhere Material- und Lohnkosten, aber auch zusätzliche Marketingausgaben im Rahmen von Produkteinführungen sowie im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen und der Fußball-Europameisterschaft belasteten das Ergebnis. Der Nettoquartalsgewinn sank daher im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent von 645 auf 567 Millionen US-Dollar, also rund 438 Millionen Euro. Auch die Zukunftsaussichten geben nicht gerade Anlass zur Euphorie: Die Auftragseingänge für Nike-Produkte, die vom September 2012 bis zum Januar 2013 ausgeliefert werden, lagen lediglich um sechs Prozent (währungsbereinigt +8 Prozent) über dem Vorjahresniveau. Deutlich zulegen konnten sie in Nordamerika (+13 Prozent), in Mittel- und Osteuropa (+4 Prozent, währungsbereinigt +7 Prozent), Japan (+5 Prozent, währungsbereinigt +7 Prozent) und den aufstrebenden Märkten (+9 Prozent, währungsbereinigt +14 Prozent) lagen die Wachstumsraten im einstelligen Prozentbereich. In Westeuropa (-1 Prozent, währungsbereinigt +6 Prozent) und China (-5 Prozent, währungsbereinigt -6 Prozent) blieben sie unter dem Vorjahresniveau. Foto: Nike |

Der US-amerikanische Sportartikelkonzern Nike Inc. konnte im ersten Quartal 2012/13 seinen Umsatz auf ein neues Rekordniveau steigern. Das Ergebnis fiel allerdings aufgrund höherer Kosten niedriger aus als im Vorjahr.
Konzernumsatz stieg im Quartal, das am 31. August abgeschlossen wurde, gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10 Prozent von 6,08 auf 6,67 Milliarden US-Dollar, umgerechnet rund 5,15 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkursveränderungen bedeutet das ein Wachstum um 15 Prozent. Die Kernmarke Nike erzielte eine Steigerung um 10 Prozent (währungsbereinigt +16 Prozent) auf 5,86 Milliarden US-Dollar. Vor allem in Nordamerika machte Nike gute Geschäfte: Dort stiegen die Umsätze um 23 Prozent auf 2,71 Milliarden US-Dollar. 

