| Metro zeigt sich weitgehend stabil |
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| Dienstag, 12 Januar 2010 | |
Der Düsseldorfer Handelskonzern Metro konnte sich im vergangenen Jahr einigermaßen gegen die Auswirkungen der globalen Rezession behaupten und seine Umsätze immerhin währungsbereinigt um 0,2 Prozent steigern. Allerdings drückten negative
Währungseffekte vor allem aus Osteuropa auf die Einnahmen der Düsseldorfer, so dass in Euro ein Negativwachstum in Höhe von 3,6 Prozent zubuche steht.
In Deutschland blieb der Umsatz mit einem leichten Minus von 0,6 Prozent weitgehend stabil, was für die verantwortlichen Manager durchaus einen Grund zur Freude darstellt. So sprach Metro-Chef Cordes sprach von einem zufriedenstellenden Jahr für sein Unternehmen und konstatierte: „In diesem beispiellosen Krisenjahr haben wir unsere Marktposition in vielen Ländern weiter ausgebaut."
Ein mittlerweile schon in der Pubertät angekommenes Sorgenkind hat sich auch im vergangenen Geschäftsjahr erneut nicht aus der Krise manövrieren können: die Warenhauskette Galeria Kaufhof. Sie musste gegenüber 2008 einen Umsatzrückgang von 1,9 Prozent hinnehmen und scheint es sich in ihrer Krisenecke gemütlich gemacht zu haben, wenn das Metro-Management hier auch einen positiven Trend erkannt haben will. So sei der Umsatz bei Kaufhof im vierten Quartal besser als in den vorherigen neun Monaten, beflügelt vor allem durch einen Jahresendspurt Ende Dezember. Insbesondere hochwertige Spielwaren, Parfümerieartikel und saisonale Sportartikel seien stark gefragt gewesen, heißt es aus Düsseldorf. Insgesamt sieht sich Metro auf dem richtigen Weg aus der Krise und setzt in diesem Jahr weiter voll auf Expansion. "Wir gehen davon aus, dass auch 2010 die Rahmenbedingungen weiterhin herausfordernd bleiben. Dennoch sehen wir für unsere starken Formate viele Chancen. Wir werden unser internationales Wachstum nun wieder deutlich beschleunigen,“ so Konzernchef Cordes, der zugleich ankündigte, das Investitionsbudget von 1,6 Milliarden Euro auf rund 1,9 Milliarden zu erhöhen. Er versprach: „Die Zahl der Neueröffnungen wird 2010 deutlich steigen“ Der Schwerpunkt liege dabei weiterhin auf den Wachstumsregionen Osteuropa und Asien. So soll die Elektrofachhandelskette Media Markt ihre ersten Filialen in China eröffnen, während Cash & Carry den Markteintritt in Ägypten vollziehen will. Dabei hatte Metro bereits im Krisenjahr 2009 weltweit 80 neue Standorte eröffnet. Foto: Metro Group |


Der Düsseldorfer Handelskonzern Metro konnte sich im vergangenen Jahr einigermaßen gegen die Auswirkungen der globalen Rezession behaupten und seine Umsätze immerhin währungsbereinigt um 0,2 Prozent steigern. Allerdings drückten negative
Währungseffekte vor allem aus Osteuropa auf die Einnahmen der Düsseldorfer, so dass in Euro ein Negativwachstum in Höhe von 3,6 Prozent zubuche steht.
Allerdings konnte der Konzern zum Ende des vergangenen Jahres nicht vom traditionell starken Weihnachtsgeschäft profitieren, im Gegenteil: Im letzten Quartal 2009 sank der Umsatz real um 3,4 Prozent. Metro konnte zwar im Dezember mit fast allen Vertriebslinien flächenbereinigte Umsatzzuwächse generieren, verlor aber mit seinen Cash & Carry Märkten signifikant.

