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Metro spürt die Krise
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Montag, 08 Oktober 2012
Der Düsseldorfer Handelskonzern Metro Group hat seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigieren müssen. Das Unternehmen erwartet nun ein niedrigeres operatives Ergebnis als im Vorjahr.

Wie der Konzern in einer Ad-Hoc-Mitteilung bekanntgab, rechnet das Management nun nur noch mit einem um Sonderfaktoren bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von „rund zwei Milliarden Euro“. Bisher war erwartet worden, dass bei dieser Kennzahl „in etwa“ das Vorjahresniveau von 2,372 Milliarden Euro erreicht werden könnte.

Zur Begründung wurden die widrigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angeführt. Aufgrund der krisenbedingt steigenden Arbeitslosigkeit in der Eurozone und der Sparmaßnahmen in einigen Ländern habe sich „in den vergangenen Wochen das Konsumumfeld in Europa noch stärker eingetrübt“, heißt es in der Meldung. Darunter leiden auch die Geschäfte des Konzerns: „Trotz der erfolgreichen Maßnahmen zur Umsatz- und Effizienzsteigerung beginnen diese Umfeldbedingungen auch den Geschäftsverlauf der Metro Group, insbesondere in Süd- und Teilen Osteuropas, spürbar zu beeinträchtigen.“

Ungeachtet der vorsichtigeren Erwartungshaltung beim Ergebnis strebt der Konzern weiterhin eine „nachhaltige Umsatzsteigerung“ in diesem Jahr an. „Auch die Zielsetzungen zur Stärkung des Cash Flows und zur Reduzierung der Nettoverschuldung bleiben unverändert bestehen“, hieß es aus Düsseldorf.

Foto: Metro AG


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