| Metro setzt auf Schwellenländer |
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| Mittwoch, 28 Oktober 2009 | |
Der Großhandelskonzern Metro Cash & Carry will seine internationale Präsenz weiter ausbauen und setzt dabei derzeit vor allem auf Regionen, die bislang nicht gerade durch einen besonderen Wirtschaftsboom aufgefallen sind. Man habe kürzlich den ersten Markt in
Kasachstan eröffnet und zugleich Grundsteinlegung für einen weiteren Standort in Ägypten gefeiert, ließ das Unternehmen unlängst wissen.
Dabei böten sowohl Kasachstan als auch Ägypten bieten mit ihrer dynamisch wachsenden Mittelschicht sowie einer rasanten Entwicklung im Hotel-, Gastronomie- und Dienstleistungssektor „enormes Potenzial für unseren Selbstbedienungsgroßhandel,“ so Frans W. H. Muller, der CEO von Metro Cash & Carry International. Er sei „fest davon überzeugt, dass wir in beiden Märkten nicht nur eine langfristige Perspektive für unser B2B-Geschäftsmodell haben, sondern auch signifikant zur weiteren positiven Entwicklung der Wirtschaft beitragen können.“ Ein neu eröffneter Supermarkt für Selbständige soll zur positiven Entwicklung eines ganzen Landes beitragen? Das klingt selbst für Staaten wie Kasachstan oder Ägypten recht vermessen. Geht es nach den Verantwortlichen bei Metro, soll es aber längst nicht bei nur einem Markt bleiben. Wenn alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind - insbesondere der Erwerb von Grundstücken sowie der Erhalt aller erforderlichen Lizenzen - sieht Metro Cash & Carry in Kasachstan eigenen Angaben zufolge ein Potenzial für insgesamt zehn bis 15 Großmärkte mit einem Investitionsvolumen von jeweils 15 bis 20 Millionen Euro. In Ägypten soll der erste Großmarkt seine Türen im Frühsommer 2010 öffnen. Mittelfristig sieht der Großhändler in dem nordafrikanischen Land jedoch ebenfalls eine Perspektive für rund zehn Märkte, schätzt das gesamte Marktpotenzial langfristig sogar auf über 20 Standorte. Allerdings sollen die ägyptischen Großmärkte aufgrund bereits bestehender Namensrechte unter dem Markennamen „Makro" betrieben werden. Der Unternehmensführung geht es bei der Expansion jedoch nicht nur um die Binnenmärkte der beiden Länder, sondern vielmehr um die strategische Ausrichtung der hauseigenen Wachstumsbestrebungen in bestimmten Regionen. So vollziehe man mit der Eröffnung des ersten Großmarktes in Kasachstans Hauptstadt Astana sowie der Grundsteinlegung für den ersten Standort in Kairo den Gang in die wichtigen Zukunftsregionen Zentralasien und Middle East / North Africa, so das Unternehmen. Der Großhändler ist damit in 31 Märkten aktiv und damit selbsternannter Branchenprimus. „Unternehmerische Weitsicht, eine einzigartige Erfahrung und Kompetenz in der Internationalisierung sowie Pioniergeist haben Metro Cash & Carry zur internationalen Nummer Eins in der Branche gemacht", betonte Muller mit breiter Brust. Und: „Wir sind stolz auf diese Stellung und werden diesen Weg konsequent weitergehen." |

Der Großhandelskonzern Metro Cash & Carry will seine internationale Präsenz weiter ausbauen und setzt dabei derzeit vor allem auf Regionen, die bislang nicht gerade durch einen besonderen Wirtschaftsboom aufgefallen sind. Man habe kürzlich den ersten Markt in
Kasachstan eröffnet und zugleich Grundsteinlegung für einen weiteren Standort in Ägypten gefeiert, ließ das Unternehmen unlängst wissen.


