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Metro bekennt sich zum Klimaschutz
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Mittwoch, 04 Juni 2008
Das Thema Klimaschutz ist zurzeit in aller Munde. Der Düsseldorfer Handelskonzern Metro Group veröffentlichte am Mittwoch erstmals eine umfassende Klimabilanz. Außerdem kündigte das Unternehmen an, die klimaschädlichen Emissionen in den kommenden Jahren deutlich reduzieren zu wollen.

Nach eigenen Angaben ist der Konzern das erste deutsche Handelsunternehmen, das auf diese Weise für Transparenz in seinen Verfahrensabläufen sorgt. Die nun vorgelegte Klimabilanz wurde in Zusammenarbeit mit dem renommierten Öko-Institut aus Freiburg erstellt. Untersucht wurden dafür Daten aus dem Jahr 2006. In diesem Zeitraum betrug die Klimawirkung des Unternehmens demnach 406 Kilogramm CO2-Äquivalente je Quadratmeter Verkaufsfläche. Dies entsprach einer Gesamtemission von 4,15 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten.

In die Berechnung wurden der Energieverbrauch, die Logistik, die Kältemittel-Emissionen, der Papierverbrauch für Werbemittel sowie die Dienstreisen der Mitarbeiter einbezogen. Die größte Klimarelevanz hatten dabei der Energieverbrauch mit einem Anteil von 60 Prozent an den Gesamtemissionen, die Logistik mit 21 Prozent und die Kältemittel-Emissionen mit 9 Prozent.

Für die Zukunft setzt sich der Düsseldorfer Handelsriese ehrgeizige Ziele: Bis zum Jahr 2015 will die Metro-Gruppe ihre Treibhausgas-Emissionen um 15 Prozent senken. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Umweltschutzprogrammen sollen zu diesem Zweck weitere Maßnahmen ergriffen werden. Der Konzern nannte als Schwerpunkte „Energiesparmaßnahmen, die Verringerung der Kältemittelverluste, eine optimierte Bündelung der Warenströme sowie die Senkung des Papierverbrauchs für Werbemittel“.

Foto: Metro AG


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