| Maschenbranche setzt auf Export |
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| Freitag, 03 August 2012 | |
Die deutsche Maschenbranche rechnet in diesem Jahr mit stabilen Umsätzen bei schmaleren Margen. Zu diesem Ergebnis kommt der Verband Gesamtmasche in seiner Geschäftsklima-Umfrage im Juli. Nach der Wachstumsdelle im
ersten Halbjahr hoffen die Unternehmen nun auf eine Stabilisierung ihrer Umsätze. Die Auftragseingänge haben sich nach einem schwierigen ersten Halbjahr zwar leicht erholt, doch die Firmen haben weiterhin mit steigen Kosten zu kämpfen. Hoffnungsträger bleibt der Export.
In den Hoffnung weckt der Export. Für das kommende Quartal erwarten über 85 Prozent der befragten Unternehmen zufriedenstellende Exportumsätze. Im Bereich Wäsche glauben sogar 90 Prozent der Firmen an diese Entwicklung. Wichtiges Exportland bleibt China mit einem Plus von 15 Prozent von Januar bis Mai 2012. Auch der Absatzmarkt Russland entwickelte sich mit einem Wachstum von über zehn Prozent erfreulich. Grafik: Gesamtmasche |


Die deutsche Maschenbranche rechnet in diesem Jahr mit stabilen Umsätzen bei schmaleren Margen. Zu diesem Ergebnis kommt der Verband Gesamtmasche in seiner Geschäftsklima-Umfrage im Juli. Nach der Wachstumsdelle im
ersten Halbjahr hoffen die Unternehmen nun auf eine Stabilisierung ihrer Umsätze. Die Auftragseingänge haben sich nach einem schwierigen ersten Halbjahr zwar leicht erholt, doch die Firmen haben weiterhin mit steigen Kosten zu kämpfen. Hoffnungsträger bleibt der Export.
ersten Monaten des Jahres bereitete der Branche die verhaltende Auftragsentwicklung Sorgen. Das Inlandsgeschäft wird von den befragten Unternehmen als zufriedenstellend beurteilt, allerdings werden die Margen schmaler als erwartet ausfallen. Mit dem Sinken der Kapazitätsauslastung rechnet nur noch jedes zehnte Unternehmen. Entwarnung kann der Verband aber trotzdem nicht geben. Neben der Eurokrise drücken vor allem steigende Kosten die Erträge. Die Garnpreise befinden sich auf ein nachhaltig höheres Niveau und die Produktionskosten sind trotz aller Effizienzbemühungen weiterhin gestiegen. Hinzu kommen negative Signale von wichtigen Händlern, die die Schraube bei den Einkaufspreisen noch weiter anziehen wollen. 
