| Marc Cain drängt auf den indischen Markt |
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| Montag, 23 Juli 2012 | |
Das Bodelshausener Modeunternehmen Marc Cain ist optimistisch angesichts seiner Marketingstrategie in Indien. Nach seinem Einstieg mit zwei exklusiven Geschäften in Mumbai sind weitere in Großstädten wie Delhi, Hyderabad und
Bangalore geplant. Punit Agarwal, Eigentümer der Marc Cain Lizenzgeschäfte in Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, erläuterte die Pläne der Firma: “Wir haben zur Zeit zwei Geschäfte in Mumbai – eins im Stadtteil Juhu und eins in Bandra. Wir planen, mit Investitionen von circa 30-40 Millionen Indischen Rupien (450.000-600.000 Euro) auch in anderen Großstädten zu expandieren. Also haben wir 200 Millionen Indische Rupien (3 Millionen Euro) für die fünf Geschäfte eingeplant und erwarten Umsätze von 50-60 Millionen Indischen Rupien (750.000-900.000 Euro) innerhalb der ersten fünf Jahre pro Geschäft. Wir halten außerdem Ausschau auf internationalen Märkten wie Kuwait und Qatar, um unsere Tätigkeiten weiter auszuweiten.” Agarwal sagte, die indische Modebranche sei erst im Entstehen gewesen, als Marc Cain im Jahr 2007 in Indien Fuß fasste. Zu dem Zeitpunkt gab es große Lücken zwischen Luxusmarken wie Louis Vuitton und solchen wie Mango. Marc Cain erkannte die Möglichkeit, diese Lücke zu füllen und das Modebedürfnis der Kunden zu befriedigen. Marc Cain ist auf den unteren Luxusmarkt ausgerichtet und bietet Artikel im Preisrahmen zwischen 5.000 und 35.000 Indischen Rupien (75-500 Euro) und darüber an. In den Jahren 2009 und 2010 investierte die Firma circa 36 Millionen Euro in ein neues Produktions- und Verwaltungsgebäude mit modernster Einrichtung und Maschinen. “Marc Cains Credo stellt die höchsten Ansprüche an Design, Qualität, Materialien, die neuesten Produktionstechniken und die richtige Passform. Marc Cains Innovationsgeist und die charakteristischen Produktlinien basieren auf der deutschen Produktionsanlange. Besonderen wichtig sind die hochmoderne Strickwerkstatt, die Textilmaschinen und die Druckerei. Zudem legt Marc Cain großen Wert auf Forschung und Entwicklung”, erklärte Agarwal. Das Unternehmen wurde von Geschäftsführer Helmut Schlotterer 1973 gegründet. Heute werden die weltweiten Geschäfte vom Stammsitz Bodelshausen im Landkreis Tübingen betreut. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen inzwischen 800 Mitarbeiter und hatte im Jahr 2012 ein Umsatzvolumen von 184 Millionen Euro. Weltweit betreibt die Firma 127 eigene Marc Cain Geschäfte, 243 Shop-in-Stores in 59 Ländern und vertreibt die Artikel auch über 1.460 gehobene Fachhandelsgeschäfte. Foto: Marc Cain |


Das Bodelshausener Modeunternehmen Marc Cain ist optimistisch angesichts seiner Marketingstrategie in Indien. Nach seinem Einstieg mit zwei exklusiven Geschäften in Mumbai sind weitere in Großstädten wie Delhi, Hyderabad und
Bangalore geplant. Punit Agarwal, Eigentümer der Marc Cain Lizenzgeschäfte in Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, erläuterte die Pläne der Firma: “Wir haben zur Zeit zwei Geschäfte in Mumbai – eins im Stadtteil Juhu und eins in Bandra. Wir planen, mit Investitionen von circa 30-40 Millionen Indischen Rupien (450.000-600.000 Euro) auch in anderen Großstädten zu expandieren. Also haben wir 200 Millionen Indische Rupien (3 Millionen Euro) für die fünf Geschäfte eingeplant und erwarten Umsätze von 50-60 Millionen Indischen Rupien (750.000-900.000 Euro) innerhalb der ersten fünf Jahre pro Geschäft. Wir halten außerdem Ausschau auf internationalen Märkten wie Kuwait und Qatar, um unsere Tätigkeiten weiter auszuweiten.”
sagte, die indische Modebranche sei erst im Entstehen gewesen, als Marc Cain im Jahr 2007 in Indien Fuß fasste. Zu dem Zeitpunkt gab es große Lücken zwischen Luxusmarken wie Louis Vuitton und solchen wie Mango. Marc Cain erkannte die Möglichkeit, diese Lücke zu füllen und das Modebedürfnis der Kunden zu befriedigen. Marc Cain ist auf den unteren Luxusmarkt ausgerichtet und bietet Artikel im Preisrahmen zwischen 5.000 und 35.000 Indischen Rupien (75-500 Euro) und darüber an. 

