| Mango bleibt Osten treu und nimmt Irak ins Visier |
|
| Montag, 08 Juni 2009 | |
Ungeachtet der Tatsache, dass Osteuropa und die neuen Märkte in den ehemaligen Sowjetrepubliken derzeit besonders stark unter den Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise zu leiden haben, engagieren sich internationale Modeunternehmen weiterhin in der Region.
Allen voran die spanische Fashion-Marke Mango, die ihre Präsenz in der Region sogar noch weiter ausbaut.
Erst Ende Mai hat Mango seinen Markteintritt in Weißrussland gefeiert, und auch in Georgien ist das Unternehmen erst seit wenigen Monaten aktiv. Der neue Shop in der weißrussischen Hauptstadt Minsk verfügt über eine Ladenfläche von insgesamt 220 Quadratmeter und liegt im Einkaufszentrum Independence Square, einem der angesagtesten Shoppingcenter der Metropole. Wie das Unternehmen mittlerweile bekannt gab, soll im Laufe der Herbst-/Wintersaison 2009 ein zweiter Shop in Minsk eröffnen.
Weiter wachsen will der in der katalanischen Hauptstadt Barcelona ansässige Modefilialist jedoch nicht nur in Osteuropa, sondern auch in anderen Regionen der Welt. So wird es ab Mitte Juni 2009 auch einen markeneigenen Shop in Guatemala geben, einem Land, das bislang eher als Rohstofflieferant und Produktionsstätte und weniger als lukrativer Absatzmarkt aufgefallen ist. Trotzdem eröffnet Mango hier einen 400 Quadratmeter großen Laden in der Hauptstadt Guatemala. Überhaupt scheint die derzeit allgegenwärtige Konsumflaute dem spanischen Unternehmen nichts anhaben zu können, im Gegenteil: Während die Konkurrenz unter der Kaufzurückhaltung der Verbraucher weltweit zu leiden hat, beschäftigt sich das Mango-Management weiter unbeirrt mit dem Ausbau der hauseigenen Expansionsbestrebungen. Nicht nur, dass mit Weißrussland, Georgien und Guatemala bereits neue Märkte erschlossen wurden, es sollen im Laufe des restlichen Jahres noch einige folgen. So sei geplant, erstmals auch im Irak und Neukaledonien eigene Stores zu eröffnen, und das noch 2009. Isak Halfon, Vorstandsmitglied bei Mango und zugleich „Expansionsdirektor“ der Marke, gibt sich derzeit als Berufsoptimist. Die Worte „Krise“ oder „Konsolidierung“ kommen ihm nicht über die Lippen, im Gegenteil. Geht es nach ihm, so hat das Unternehmen sein Geschäftspotential noch lange nicht ausgeschöpft. Die aktuellen Neueröffnungen beschreibt Halfon als „Teil unserer Expansionsstrategie“ die „sehr wichtig für die Marke“ sei. „Ziel ist es, weltweit mit einem Produkt präsent zu sein, das zu erschwinglichen Preisen Qualität und Design vereint und damit die moderne urbane Frau anspricht,” so der Manager. Und moderne urbane Frauen scheint es viele zu geben. Mango kündigte bereits an, 2009 insgesamt 150 neue Läden weltweit eröffnen zu wollen, darunter in Belgrad, Dubai, Kuwait, Johannesburg, Manila, Moskau, Neu-Delhi, New York, Paris, Peking und Tokio. Rund 100 Millionen Euro Investitionsvolumen stehen dem Konzern eigenen Angaben zufolge zur Verfügung, um neue Läden zu eröffnen, alte zu renovieren und seine Logistik- und Informationssysteme zu erneuern. Zudem erwartet das Unternehmen für die Mango-Kette einen Jahresumsatz von über 1,5 Milliarden Euro, was einer Steigerung von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr gleichkommen würde. Foto: Mango |

Ungeachtet der Tatsache, dass Osteuropa und die neuen Märkte in den ehemaligen Sowjetrepubliken derzeit besonders stark unter den Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise zu leiden haben, engagieren sich internationale Modeunternehmen weiterhin in der Region.
Allen voran die spanische Fashion-Marke Mango, die ihre Präsenz in der Region sogar noch weiter ausbaut.
Der Store in Tiflis ist mit einer Ladenfläche von 240 Quadratmeter etwas größer als seine Geschwister in Weißrussland und erstreckt sich über zwei Etagen. Er ist in der Chavchavadze Avenue angesiedelt, einer der geschäftigsten Gegenden der Georgischen Hauptstadt.