| Luxusmarken unbeeindruckt von China-Slowdown |
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| Mittwoch, 01 August 2012 | |
Luxuslabels wie LMVH, Hermès und PPR verzeichnen trotz der wirtschaftlichen Verlangsamung in China Umsatzzuwächse im zweistelligen Bereich. Die Umsätze von Hermès stiegen im zweiten Quartal um 13,4 Prozent, angeführt von
einem Wachstum von 26,9 Prozent des asiatisch-pazifischen Raums. Die französische Aktiengesellschaft LVMH Moët Hennessy – Louis Vuitton S.A., bekannt durch Luxusmarken wie Louis Vuitton, Givenchy und Fendi, verzeichnete ein Wachstum von 20 Prozent, das direkt durch Expansionen in Schwellenländern vorangetrieben wurde. Ähnlich wuchsen die Einkünfte in diesem Bereich für die auf Luxusgüter spezialisierte französische Holdinggesellschaft PPR. Das für Tochtergesellschaften wie Gucci und Yves Saint Laurent bekannte Unternehmen verzeichnete einen Umsatzzuwachs von 17 Prozent. “In einer Welt, in der Unternehmen mit abnehmendem Bedarf in Europa kämpfen und die Medien von schlechten Nachrichten überflutet sind, scheinen Luxusgüter-Anbieter wie LVMH und PPR von einem anderen Stern zu kommen,” sagte Luca Solca, weltweiter Leiter für europäisches Firmenkapital bei CA Cheuvreux. “Die Umsatz- und Gewinnleistung von PPR und LVMH sind sehr zufriedenstellend,” ergänzte er. Das britische Modeunternehmen Burberry, das im ersten Quartal dieses Jahres eher enttäuschende Umsätze verzeichnete, setzt massiv auf die Verbesserung bestehender Geschäfte nicht nur in China, sondern auch in den Reisezielen wohlhabender chinesischer Touristen. Zudem ist der Online-Auftritt des Unternehmens weit erfolgreicher als das anderer Luxusmarken, mit Ausnahme von Louis Vuitton. Wie berichtet zementierte Louis Vuitton seinen Auftritt in China mit der Eröffnung seines ersten “Maison”-Ladenkonzepts in Shanghai. Deutsche Luxusmarken setzen ebenfalls seit ein paar Jahren auf China und erhoffen sich von diesem Markt gute Gewinne. Das Müncher Modehaus Escada ist bereits seit drei Jahren in China vertreten; Jil Sander im asiatischen Raum seit den 90er Jahren und mit ihrer +J-Kollektion speziell in China, Japan, Hongkong und Südkorea. Laut Managementberatung Bain & Company wird der Luxusmarkt im asiatisch-pazifischen Raum in diesem Jahr noch bis zu 16 Prozent wachsen; China sogar bis zu 22 Prozent. Foto: Laure Wayaff |


Luxuslabels wie LMVH, Hermès und PPR verzeichnen trotz der wirtschaftlichen Verlangsamung in China Umsatzzuwächse im zweistelligen Bereich. Die Umsätze von Hermès stiegen im zweiten Quartal um 13,4 Prozent, angeführt von
einem Wachstum von 26,9 Prozent des asiatisch-pazifischen Raums.
französische Aktiengesellschaft LVMH Moët Hennessy – Louis Vuitton S.A., bekannt durch Luxusmarken wie Louis Vuitton, Givenchy und Fendi, verzeichnete ein Wachstum von 20 Prozent, das direkt durch Expansionen in Schwellenländern vorangetrieben wurde. Ähnlich wuchsen die Einkünfte in diesem Bereich für die auf Luxusgüter spezialisierte französische Holdinggesellschaft PPR. Das für Tochtergesellschaften wie Gucci und Yves Saint Laurent bekannte Unternehmen verzeichnete einen Umsatzzuwachs von 17 Prozent. 

