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Ludwig Beck meldet stabiles Wachstum
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Donnerstag, 25 Oktober 2012
Der Münchner Modekonzern Ludwig Beck AG kann auch in einem schwankenden gesamtwirtschaftlichen Umfeld seinen Erfolgskurs beibehalten das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit erneut verbesserten Zahlen abschließen. So erwirtschaftete das Unternehmen von Januar bis September 2012 einen Bruttoumsatz in Höhe von 70,4 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 69,6 Millionen entspricht.

LudwigBeck hatte sich in den Jahren 2011 und 2012 von seinen Filialen in Augsburg und im Olympiaeinkaufszentrum (Esprit-Filiale) getrennt. Filialbereinigt stieg der Umsatz daher deutlich um 3,6 Prozent. Allein das Stammhaus am Münchner Marienplatz verzeichnete hier einen Umsatzsprung von 4,1 Prozent auf 68,8 Millionen Euro.

Der Nettorohertrag lag mit 29,6 Millionen Euro trotz der inzwischen geschlossenen Filialen um etwa 100.000 über dem Vergleichswert von 2011. Die Nettorohertragsquote lag bei 50 Prozent. Für die geringfügig bessere Nettorohertragsmarge im Vorjahr seien vor allem Einmaleffekte sowie Ergebnisbeiträge von Lieferanten im Zusammenhang mit dem 150-jährigen Firmenjubiläum verantwortlich, so das Management.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) machte im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls Boden gut: 7,6 Millionen Euro stehen hier 6,2 Millionen gegenüber, was einem beachtlichen Anstieg um 22,7 Prozent gleichkommt. Die EBIT-Marge nahm zugleich um 2,2 Prozentpunkte auf 12,8 Prozent zu. Das EBIT des Vorjahres sei allerdings mit Sondereffekten aufgrund des 150-jährigen Jubiläums von saldiert 700.000 Euro einmalig belastet gewesen, heißt es aus der Münchener Firmenzentrale.

Das Finanzergebnis weist in den ersten neun Monaten 2012 ein Minus von 1,4 Millionen Euro aus, das sind 200.000 Euro mehr Verlust als im Vergleichszeitraum 2011. Alledings sei das Vorjahr noch durch den Anteil anderer Gesellschafter am Konzernergebnis aufgrund einer steuerlichen Betriebsprüfung mit 300.000 Euro positiv beeinflusst gewesen. Eine ausgesprochen positive Entwicklung nahm das Ergebnis vor Steuern (EBT), das in den ersten drei Quartalen 2012 um 23,7 Prozent auf 6,2 Millionen Euro gesteigert werden konnte. Zum Vergleich: 2011 hatte es im gleichen Zeitraum noch bei fünf Millionen Euro gelegen.

. Für die kommenden Monate erwartet Unternehmensvorstand Dieter Münch, „dass sich die überaus erfolgreiche Entwicklung von Ludwig Beck weiter fortsetzen wird“. Eine Unsicherheit im Kaufverhalten aufgrund einer sich eintrübenden Konjunktur habe man schließlich nicht feststellen können. Allerdings habe München auch „eine Ausnahmestellung und ist in vielerlei Hinsicht das Maß der Dinge“.

Jedenfalls sei das vierte Quartal ist bei Ludwig Beck traditionell das stärkste. „Es gibt also allen Grund anzunehmen, dass die bisherigen Ergebnisse mit dem Herbst- und Weihnachtsgeschäft noch einmal übertroffen werden könnten“, so Münch. Man halte daher weiterhin an den kommunizierten Prognosen fest, die eine filialbereinigte Umsatzsteigerung zwischen zwei und drei Prozent und einen Zuwachs des Ergebnisses vor Steuern (EBT) zwischen zehn und zwölf Millionen Euro vorsehen. Dabei werde weiterhin ein neues Rekordergebnis im EBT angepeilt, das den Wert aus dem Jubiläumsjahr 2011 mit 11,3 Millionen Euro nochmals „ganz klar toppen“ soll.

Foto: Ludwig Beck AG


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