| Louis Vuitton eröffnet erste ‘Maison’ in Shanghai |
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| Mittwoch, 25 Juli 2012 | |
Die französische Luxusmarke Louis Vuitton, die zu Branchenführer LVMH gehört, wird am Samstag in Shanghai ihr bisher größtes Geschäft in China eröffnen. Der vierstöckige, zum ‘Maison’-Konzept der Firma gehörende Laden mit Edelstahlskulpturen,
vergoldeter Wendeltreppe und Privatetage für speziell eingeladene Exklusivkunden, befindet sich im höchsten Gebäude Shanghais: der bekannten Plaza 66 Mall, in der auch die Konkurrenten Chanel und Prada zu finden sind. Als Neuerung bietet die Marke vom Kunden selbst gestaltete und individuell angepasste Handtaschen und Schuhe an.“Das ‘Made-to-Order’-Konzept ist der ultimative Luxus”, sagte Louis Vuitton-Chef Yves Carcelle. “Es ist das gleiche wie in der Kunst. Wer an Kunst interessiert ist, der wird lieber ein Kunstwerk in Auftrag geben, als ein fertiges zu kaufen”, ergänzte er. In Anpassung an den chinesischen Markt gehören zum Angebot des Geschäfts in Shanghai auchTragetaschen für Teesets und Mahjong-Spielsteine. Das neue Luxusgeschäft, das 100 Mitarbeiter beschäftigt, ist zur Zeit das einzige in China, das maßgeschneiderte Schuhe und Handtaschen anbietet. “Der Made-to-Order-Markt braucht anspruchsvolle Kunden, die wissen, wovon sie reden und die einige, wenn nicht Dutzende von Handtaschen besitzen”, sagte Carcelle. “So lange wir den Platz nicht hatten, um sie unseren Kunden vorzustellen, hätten wir in einer Welt, die sich so schnell ändert, unsere besten Geschütze verpasst.” Carcelle wies auch auf die Geschwindigkeit hin, mit der sich der Trend zur Maßanfertigung in China durchgesetzt hat: “Vielleicht brauchte dieser Trend im Westen 20 Jahre, aber hier dauert es nur fünf Jahre vom ersten Kauf bis zur Bereitschaft, raffiniertere Produkte und Dienstleistungen zu verlangen”, sagte er. Derzeit gibt es weltweit nur 16 Louis Vuitton Maisons und das Unternehmen hofft, mit dem neuesten in Shanghai seinen Stand auf dem chinesischen Luxusmarkt zu festigen. Auch wenn der Zeitpunkt angesichts rückläufiger Ausgaben für Luxusartikel und einer schwächelnden chinesischen Wirtschaftslage nicht optimal gewählt ist, ist die Firma doch zuversichtlich, dass weitere Maisons in Beijing und Hangzhou folgen werden. Nach Japan und den USA ist China derzeit der drittgrößte Luxusmarkt der Welt. Sein Volumen von 160 Milliarden Yuan (20,7 Milliarden Euro) könnte sogar auf 180 Milliarden Yuan (23,3 Milliarden Euro) steigen und damit weltweit den Spitzenplatz einnehmen. Fotos: Achim Hepp/Mingli Yuan |


Die französische Luxusmarke Louis Vuitton, die zu Branchenführer LVMH gehört, wird am Samstag in Shanghai ihr bisher größtes Geschäft in China eröffnen. Der vierstöckige, zum ‘Maison’-Konzept der Firma gehörende Laden mit Edelstahlskulpturen,
vergoldeter Wendeltreppe und Privatetage für speziell eingeladene Exklusivkunden, befindet sich im höchsten Gebäude Shanghais: der bekannten Plaza 66 Mall, in der auch die Konkurrenten Chanel und Prada zu finden sind. Als Neuerung bietet die Marke vom Kunden selbst gestaltete und individuell angepasste Handtaschen und Schuhe an.
‘Made-to-Order’-Konzept ist der ultimative Luxus”, sagte Louis Vuitton-Chef Yves Carcelle. “Es ist das gleiche wie in der Kunst. Wer an Kunst interessiert ist, der wird lieber ein Kunstwerk in Auftrag geben, als ein fertiges zu kaufen”, ergänzte er. In Anpassung an den chinesischen Markt gehören zum Angebot des Geschäfts in Shanghai auchTragetaschen für Teesets und Mahjong-Spielsteine. 

