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Lederwarenbranche rechnet mit Umsatzplus
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Dienstag, 27 September 2011
Der deutsche Lederwarenfachhandel blickt optimistisch in das letzte Quartal 2011. Aufgrund guter Umsätze rechnet der Bundesverband des Deutschen Lederwareneinzelhandels e.V. (BLE), dass der Fachhandel per Ende August 2011 um etwa 5,0 Prozent über dem Vorjahresumsatz liegen wird. Gestützt wird diese Berechnung durch das Statistische Bundesamt, das in seiner amtlichen Stichprobe sogar ein vorläufiges Umsatzplus von 7,9 Prozent prognostiziert.

Fast alle Warenbereiche konnten zu diesem guten Ergebnis beitragen. Nicht nur Taschen und Kleinlederwaren wurden von den Konsumenten gut angenommen, auch der Umsatz mit Reisegepäck konnte dank der zunehmenden Reisefreudigkeit der Deutschen zulegen. Etwas schwerer tat sich hingegen der traditionelle Businessbereich, da klassische Aktentaschen und Rucksäcke mittlerweile durch modischere Modelle ersetzt werden. Selbstläufer, die sich über Jahre problemlos verkaufen lassen, gibt es laut BLE immer weniger.

Trotz der guten Zwischenbilanz schätzt der Verband, dass rund ein Drittel der Unternehmen in diesem Jahr Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Betroffen sind vor allem kleinere Geschäfte in schlechteren Lagen. Auch die aktuellen Unsicherheiten rund um den Euro und die damit verbundene Staatsverschuldung wirken sich negativ auf das Geschäft aus. Allerdings bildet die momentane Beschäftigungsquote eine solide Basis für ein gutes Weihnachtsgeschäft, das immerhin rund 15 Prozent des Gesamtumsatzes des Lederwarenfachhandels ausmacht. Der BLE schätzt das Marktvolumen von Lederwaren in Deutschland auf rund 2,2 Milliarden Euro.

Foto: Messe Düsseldorf/GDS


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