| Hennes & Mauritz: Gewinn geschrumpft |
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| Freitag, 27 Januar 2012 | |
Der schwedische Bekleidungskonzern Hennes & Mauritz AB (H&M) musste im Geschäftsjahr 2010/11 einen Ergebnisrückgang hinnehmen. Neben den gestiegenen Rohstoffpreisen machte das Unternehmen dafür höhere Investitionen,
Kosten für ein neu aufgelegtes Förderprogramm für Mitarbeiter sowie Währungseffekte verantwortlich. Trotzdem wollen die Schweden weiterhin kräftig expandieren und diesem Jahr zahlreiche neue Märkte erschließen.
Insgesamt In Deutschland, dem wichtigsten nationalen Einzelmarkt des Konzerns, gingen die Erlöse in der Berichtswährung um 3 Prozent auf 29,8 Milliarden SEK zurück. In Euro wuchsen sie allerdings um 4 Prozent. Deutlich zulegen konnte H&M hingegen nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Neueröffnungen in wichtigen Märkten wie den USA (+9 Prozent, währungsbereinigt +21 Prozent), China (+42 Prozent, währungsbereinigt +55 Prozent) und Russland (+65 Prozent, währungsbereinigt +78 Prozent). Insgesamt erweiterte der Konzern sein Filialnetz um 266 Standorte – 296 Neueröffnungen standen 30 Schließungen gegenüber – und verfügte damit am Ende des Geschäftsjahres (30. November 2011) über 2.472 Läden. Noch etwas dynamischer soll die internationale Expansion im laufenden Geschäftsjahr vorangetrieben werden: Konzernchef Karl-Johan Persson kündigte „etwa 275 Netto-Neueröffnungen“ an. Die meisten neuen Filialen sollen nach seinen Worten in China, den USA und Großbritannien hinzukommen. Den Markteintritt plant H&M in diesem Jahr in Bulgarien, Lettland, Malaysia und Thailand, sowie für den Herbst in Mexiko – damit eröffnet der Konzern seine ersten Shops in Lateinamerika. Foto: Hennes & Mauritz |


Der schwedische Bekleidungskonzern Hennes & Mauritz AB (H&M) musste im Geschäftsjahr 2010/11 einen Ergebnisrückgang hinnehmen. Neben den gestiegenen Rohstoffpreisen machte das Unternehmen dafür höhere Investitionen,
Kosten für ein neu aufgelegtes Förderprogramm für Mitarbeiter sowie Währungseffekte verantwortlich. Trotzdem wollen die Schweden weiterhin kräftig expandieren und diesem Jahr zahlreiche neue Märkte erschließen.
sank der Überschuss der Konzerns gegenüber dem Vorjahr um 15,3 Prozent von 18,7 auf 15,8 Milliarden Schwedische Kronen (SEK), also knapp 1,8 Milliarden Euro. Der Umsatz inklusive Mehrwertsteuer stieg leicht um ein Prozent von 127,0 auf 128,8 Milliarden SEK (14,5 Milliarden Euro). Hier machten sich die Wechselkursveränderungen, namentlich die starke Kursentwicklung der Schwedischen Krone, negativ bemerkbar: Währungsbereinigt meldete H&M ein Wachstum um 8 Prozent. Besonders gut entwickelte sich nach Angaben des Unternehmens die Linie COS: Sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis seien „die hohen Erwartungen übertroffen“ worden. 

