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H&M verzichtet auf FKW
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Dienstag, 04 September 2012
Der schwedische Modefilialist H&M verbietet im Rahmen seiner umweltfreundlichen Initiative die Verwendung von Fluorkohlenwasserstoffe (FKW). Ab dem 1. Januar 2013 gibt das Unternehmen nur noch Bestellungen auf, die ohne das schädliche Chemikal produziert werden.

Fluorkohlenwasserstoffe werden verwendet, um Kleidungsstücke wie Jacken oder Mäntel mit einer wasserabweisenden Funktion auszustatten. Sie sind jedoch schädlich für die Umwelt, die Fortpflanzung und im Wasser lebende Organismen. Mittlerweile gibt es laut H&M Alternativen, die durch die Händler auf alle gegenwärtigen Gewebearten der Schweden angewendet werden können. Das Unternehmen arbeitet bereits seit 1995 daran, die Nutzung und Auswirkungen von gefährlichen Schadstoffen zu reduzieren. Mithilfe der Chemical Restrictions beschränkt H&M immer stärker die Verwendung von Chemikalien, die potenziell schädlich für die Gesundheit oder die Umwelt sind. Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als 30.000 chemische Tests durchgeführt.

H&M ist Teil der AFIRM, einer internationalen Arbeitsgruppe der führenden Unternehmen innerhalb der Textil- und Schuhindustrie, die sich für ein gutes Chemikalien-Management einsetzt. Ziel der Gruppe ist, die Nutzung und Wirkung von Schadstoffen in der Bekleidungs- und Schuhindustrie zu reduzieren.

Foto: H&M Concious Collection


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