| Gute Aussichten für Gap |
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| Freitag, 18 Mai 2012 | |
Angesichts erfreulicher Zahlen im ersten Quartal 2012/13 hat der US-amerikanische Bekleidungskonzern Gap Inc. seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr angehoben. Die Korrektur nach oben fiel allerdings nur moderat
aus, denn die Konzernspitze gibt sich weiterhin vorsichtig: „Wir freuen uns über die erreichten Zahlen, haben aber im Unternehmen noch eine Menge Arbeit vor uns“, sagte Konzernchef Glenn Murphy in einer Telefonkonferenz mit Analysten. „Wir feiern jetzt unseren kleinen Sieg im ersten Quartal, es wird jedoch noch ein langes Jahr.“ Murphy betonte, dass die in den vergangenen Monaten vorgenommenen Veränderungen im Kreativ- und Marketingbereich bereits Erfolge gezeigt hätten.
Im Aufgrund höherer Marketingausgaben und Produktionskosten blieb das Nettoquartalsergebnis mit 233 Millionen US-Dollar auf Vorjahresniveau. Der verwässerte Gewinn pro Aktie stieg allerdings um 18 Prozent von 0,40 auf 0,47 US-Dollar. Diese unerwartet deutliche Verbesserung nahm die Konzernleitung zum Anlass, die Jahresprognose anzuheben: Sie rechnet nun mit einem verwässerten Ergebnis je Aktie im Bereich von 1,78 bis 1,83 US-Dollar, was eine Steigerung um 14 bis 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeuten würde. Analysten rechnen derzeit mit einem deutlich höheren Resultat, Finanzchefin Sabrina Simmons verteidigte aber den recht bescheidenen Ansatz: Sie sei zwar „sehr zuversichtlich“, was die Entwicklung des Unternehmens angehe, angesichts der Tatsache, dass noch „drei sehr wichtige Quartale“ bevorstünden, habe man sich aber für eine „maßvolle“ Anhebung entschieden.
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Angesichts erfreulicher Zahlen im ersten Quartal 2012/13 hat der US-amerikanische Bekleidungskonzern Gap Inc. seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr angehoben. Die Korrektur nach oben fiel allerdings nur moderat
aus, denn die Konzernspitze gibt sich weiterhin vorsichtig: „Wir freuen uns über die erreichten Zahlen, haben aber im Unternehmen noch eine Menge Arbeit vor uns“, sagte Konzernchef Glenn Murphy in einer Telefonkonferenz mit Analysten. „Wir feiern jetzt unseren kleinen Sieg im ersten Quartal, es wird jedoch noch ein langes Jahr.“ Murphy betonte, dass die in den vergangenen Monaten vorgenommenen Veränderungen im Kreativ- und Marketingbereich bereits Erfolge gezeigt hätten.
Auftaktquartal, das am 28. April endete, konnte Gap, der drittgrößte Bekleidungsanbieter der Welt, seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent von 3,3 auf 3,5 Milliarden US-Dollar steigern. Auf vergleichbarer Fläche wuchsen die Einzelhandelserlöse um vier Prozent. Dabei konnte der Konzern vor allem in Nordamerika punkten: Die flächenbereinigten Umsätze der drei großen Marken Gap (+5 Prozent), Banana Republic (+5 Prozent) und Old Navy (+4 Prozent) legten dort allesamt zu. Im internationalen Geschäft sanken sie hingegen um vier Prozent. Allerdings konnte der Konzern seine ausgewiesenen Umsätze außerhalb Nordamerikas deutlich steigern: Dank der Expansion mit Franchise-Filialen und Online-Shops stiegen sie um 13 Prozent auf 511 Millionen US-Dollar. Weltweit wuchsen die Umsätze im Internet dabei um 18 Prozent auf 410 Millionen US-Dollar. 

