| Gerry Weber setzt Rekordkurs fort |
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| Mittwoch, 25 Juni 2008 | |
Auch in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 2007/2008 konnte der im westfälischen Halle ansässige Bekleidungskonzern Gerry Weber International AG neue Höchstwerte bei Umsatz und Gewinn erzielen. Am Mittwoch meldete das Unternehmen,
dass der Konzernumsatz im Berichtszeitraum, der am 30. April endete, eine Höhe von 268,5 Millionen Euro erreichte. Er übertraf das entsprechende Vorjahresniveau von 236,7 Millionen Euro damit um 13,4 Prozent. Vor allem der eigene Einzelhandel und die Kernmarke Gerry Weber erwiesen sich erneut als Wachstumstreiber.
Nicht ganz so dynamisch entwickelten sich die beiden kleineren Marken des Konzerns: Taifun steigerte seine Umsätze um 4,1 Prozent von 45,8 Millionen Euro auf 47,7 Millionen Euro. Der Anteil an den Markenerlösen des Konzerns lag damit bei 20,3 Prozent. Das Anschlussgrößen-Label Samoon musste hingegen einen Umsatzrückgang von 14,9 Millionen Euro auf 14,0 Millionen Euro hinnehmen. Die Umsätze im eigenen Einzelhandel, den Gerry Weber derzeit stark ausbaut, stiegen um 23,1 Prozent von 42,9 Millionen Euro auf 52,8 Millionen Euro. Das Unternehmen führte die positive Entwicklung sowohl auf die Eröffnung neuer „Houses of Gerry Weber“ als auch auf Zuwächse auf vergleichbarer Fläche zurück. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten 40 „Houses of Gerry Weber“ eröffnet, von denen 11 in Eigenregie geführt werden. Für das gesamte Geschäftsjahr plant das Unternehmen insgesamt 90 Neueröffnungen, die jeweils zur Hälfte in Eigenregie oder als Franchise geführt werden sollen. Beim Ergebnis konnte Gerry Weber die Steigerungsraten der Umsätze sogar noch übertreffen. So wuchs der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Jahresvergleich um 24,9 Prozent von 20,8 Millionen Euro auf 26,0 Millionen Euro. Der Halbjahresüberschuss stieg um 49,2 Prozent von 10,7 Millionen Euro auf 15,9 Millionen Euro. Angesichts der vorgelegten Zahlen und der Auftragsbestände für die Winterkollektionen, die um 13,5 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen, bestätigte das Unternehmen seine bestehenden Prognose für das Gesamtjahr, die Umsätze in Höhe von 575 bis 580 Millionen Euro vorsieht. Foto: Gerry Weber AG |

Auch in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 2007/2008 konnte der im westfälischen Halle ansässige Bekleidungskonzern Gerry Weber International AG neue Höchstwerte bei Umsatz und Gewinn erzielen. Am Mittwoch meldete das Unternehmen,
dass der Konzernumsatz im Berichtszeitraum, der am 30. April endete, eine Höhe von 268,5 Millionen Euro erreichte. Er übertraf das entsprechende Vorjahresniveau von 236,7 Millionen Euro damit um 13,4 Prozent. Vor allem der eigene Einzelhandel und die Kernmarke Gerry Weber erwiesen sich erneut als Wachstumstreiber.
So wuchsen die Markenumsätze um 12,8 Prozent von 208,3 Millionen Euro auf 235,0 Millionen Euro. Die Kernmarke Gerry Weber, die dazu einen Anteil von 73,7 Prozent beitrug, konnte ihre Umsätze um 17,4 Prozent von 147,6 Millionen Euro auf 173,3 Millionen Euro steigern. Dabei entwickelten sich die beiden Sublabel Gerry Weber Edition und G.W. überdurchschnittlich. Die Einzelteile-Linie Gerry Weber Edition wuchs um 33,2 Prozent von 37,0 Millionen Euro auf 49,3 Millionen Euro, das im niedrigeren Preissegment angesiedelte Label G.W. um 42,2 Prozent von 6,4 Millionen Euro auf 9,1 Millionen Euro.