Gemischte Gefühle in der Maschenindustrie
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Dienstag, 06 Dezember 2011
Das Stimmungsbarometer der Maschenindustrie ist im dritten Quartal 2011 deutlich gefallen. Zu diesem Ergebnis kommt die Geschäftsklima-Umfrage von Gesamtmasche im Oktober. Als Grund wird die zunehmende Verunsicherung über die konjunkturelle Entwicklung genannt, die sich bei den Endverbrauchern durch Kaufzurückhaltung bemerkbar macht. Trotzdem blicken die Unternehmen der deutschen Maschen- und Miederindustrie optimistischer auf den Jahresausklang.

Der Gesamtmasche-Geschäftsklimaindex ging nach einem guten Sommerwert von 4,95 auf 3,91 Punkte zurück. Der Teil-Index für Wäsche verminderte sich sogar von 13,37 Punkten im Juli auf aktuell 5,71 Punkte. Die Branche musste im dritten Quartal vor allem bei den Auftragseingängen Abstriche machen. Trotz alledem geht ein Viertel der Befragten von einer Verbesserung der Auftragslage im vierten Quartal 2011 aus, vor drei Monaten waren es nur zehn Prozent. Ein Fünftel der Unternehmen glaubt sogar wieder an steigende Erträge, nicht zuletzt dank der momentan stabilen Beschaffungspreise.

Bei der Kapazitätsauslastung zeigen sich die Maschenfirmen allerdings pessimistisch. Zwar beurteilen noch 90 Prozent ihre Lage als gut oder befriedigend, für die Zukunft rechnet aber ein Viertel der Befragten mit einer sinkenden Auslastung. Auch hinsichtlich der Umsatzentwicklung herrscht Skepsis: Während aktuell 80 Prozent mit ihren Umsätzen zufrieden sind, befürchten knapp 30 Prozent einen Umsatzrückgang. Insbesondere die Wäschehersteller gehen von einer spürbaren Abschwächung aus.

Der Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie e.V. vertritt die Interessen der deutschen Hersteller von Maschenbekleidung, Dessous und Maschenstoffen auf nationaler und internationaler Ebene. Ihm gehören aktuell 181 Unternehmen an.

Foto: Rolf van Melis / Pixelio


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