| Gap: Zuversicht trotz magerer Zahlen |
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| Freitag, 24 Februar 2012 | |
Der US-amerikanische Bekleidungskonzern Gap Inc. hat im Geschäftsjahr 2011/12, das Ende Januar abgeschlossen wurde, erwartungsgemäß deutlich weniger verdient. Trotzdem zog CEO Glenn Murphy ein zuversichtliches Fazit: „Obwohl
unser Ergebnis unter dem Vorjahresniveau lag, sind wir mit den Fortschritten zufrieden, die wir bei der Umsetzung unseres langfristigen strategischen Plans gemacht haben, insbesondere beim Ausbau des Onlinegeschäfts und der internationalen Expansion,“ sagte er am Donnerstag. Ziel des Konzerns ist es, durch den Ausbau dieser Segmente die Abhängigkeit vom stagnierenden stationären Geschäft in Nordamerika zu verringern.
Im Geschäfts Auf vergleichbarer Fläche sanken die Erlöse einschließlich der entsprechenden Online-Umsätze um 4 Prozent. Hier blieben alle Segmente unter dem Vorjahresniveau: In Nordamerika gingen die flächenbereinigten Umsätze von Gap (-4 Prozent), Old Navy (-3 Prozent) und Banana Republic (-1 Prozent) zurück, im internationalen Geschäft sanken sie sogar um 7 Prozent. Positiv entwickelten sich das weltweite Online-Geschäft, dessen Umsätze um 20 Prozent wuchsen, und die in Franchise-Partnerschaften geführten internationalen Shops (+45 Prozent). Beide Bereiche hatte Gap im vergangenen Jahr gezielt ausgebaut. Bis 2013 sollen im Auslands- und Online-Geschäft insgesamt 30 Prozent des Konzernumsatzes erwirtschaftet werden. 2011/12 waren es bereits 26 Prozent. Im Ausland setzt das Unternehmen bei der Erweiterung seiner stationären Präsenz auf lokale Partnerschaften. Auf diese Weise wurden im vergangenen Jahr acht neue Märkte erschlossen, darunter auch China. Hier hat das Unternehmen mittlerweile bereits 14 Franchise-Stores der Kernmarke Gap eröffnet, bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres sollen es 45 werden. Durch den Ausbau des Franchise-Netwerkes ist der Konzern mittlerweile in 39 Ländern mit Shops seiner Marken vertreten. Im laufenden Geschäftsjahr plant der Konzern die Fortsetzung des eingeschlagenen Kurses, der vor allem die Expansion im Ausland vorsieht. Im Gegenzug sollen erneut zahlreiche Filialen in Nordamerika geschlossen werden. Auf dem Heimatmarkt setzt der Konzern vor allem auf Investitionen in die Produkte, das Marketing und den E-Commerce. „Es besteht kein Zweifel daran, dass die Verbesserung unserer Leistungen – insbesondere in unserem Kerngeschäft – auch im laufenden Jahr die höchste Priorität genießen wird. Wir werden vernünftig investieren, um Kunden zurückzugewinnen,“ sagte Murphy. Dabei sollen auch neue Führungskräfte helfen. Nachdem bereits im vergangenen Jahr zahlreiche Spitzenposten umbesetzt worden waren, gab der Konzern nun die Verpflichtung von Jill Stanton als Creative Advisor für die Niedrigpreismarke Old Navy und Liz Meltzer als Senior Vice President of Gap International Merchandising bekannt. |


Der US-amerikanische Bekleidungskonzern Gap Inc. hat im Geschäftsjahr 2011/12, das Ende Januar abgeschlossen wurde, erwartungsgemäß deutlich weniger verdient. Trotzdem zog CEO Glenn Murphy ein zuversichtliches Fazit: „Obwohl
unser Ergebnis unter dem Vorjahresniveau lag, sind wir mit den Fortschritten zufrieden, die wir bei der Umsetzung unseres langfristigen strategischen Plans gemacht haben, insbesondere beim Ausbau des Onlinegeschäfts und der internationalen Expansion,“ sagte er am Donnerstag. Ziel des Konzerns ist es, durch den Ausbau dieser Segmente die Abhängigkeit vom stagnierenden stationären Geschäft in Nordamerika zu verringern.
jahr belief sich der Konzernumsatz auf 14,5 Milliarden US-Dollar (10,9 Milliarden Euro). Damit ging er im Vergleich zum Vorjahr (14,7 Milliarden US-Dollar) um ein Prozent zurück. Der Jahresüberschuss sank um 17 Prozent von 1,2 Milliarden auf 833 Millionen US-Dollar (622 Millionen Euro). 
