| Escada: zurück in Berlin |
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| Freitag, 21 Januar 2011 | |
Als das Aschheimer Modehaus Escada sich zum letzten Mal in Berlin zeigte, hing bereits ein Hauch von Abschied in der Luft. Im Sommer 2009 präsentierte die Marke keine neue Kollektion, sondern eine Retrospektive – und das passenderweise
in einem Museum.
Angesichts dieser optimistischen Aussichten war es nur passend, dass Escada nun zur Mercedes-Benz Fashion Week in die Hauptstadt zurückkehrte. Das Wiedersehen fand allerdings in vergleichsweise bescheidenem Rahmen statt. Weder das zentrale Zelt am Bebelplatz noch eine der großen Alternativlocations bot am Mittwoch den Rahmen für die Show, sondern die Galerie Me Collectors Room in Berlin-Mitte. Dort gab es auch nicht die neue Hauptkollektion, sondern die der jüngeren, urbanen Zweitlinie Escada Sport zu sehen. Die passt von ihrer Ausrichtung her aber wohl ohnehin besser in die Hauptstadt, in der ja alles etwas lockerer zugeht. Megha Mittal war persönlich dabei, um sich die durchgehend tragbare, von effektvollen Prints und überraschenden Farb- und Materialeffekten geprägte Kollektion vorführen zu lassen. Foto: Mercedes-Benz Fashion Week Berlin |


Als das Aschheimer Modehaus Escada sich zum letzten Mal in Berlin zeigte, hing bereits ein Hauch von Abschied in der Luft. Im Sommer 2009 präsentierte die Marke keine neue Kollektion, sondern eine Retrospektive – und das passenderweise
in einem Museum.
Kurz nach der Schau schien das Traditionsunternehmen – einst eines der weltweit erfolgreichsten Luxushäuser – selbst nur noch ein Relikt aus der Vergangenheit zu sein. Es musste Insolvenz anmelden. Was dann folgte, ist bekannt. Nach monatelangem Poker kaufte schließlich die Inderin Megha Mittal die Marke. Vorstandschef Bruno Sälzer hatte sie mit seinem Konzept überzeugt und durfte bleiben. Mittlerweile gibt er sich optimistisch, was die Zukunft des Unternehmens angeht. Die Neuausrichtung sei gelungen, erklärte er bereits im vergangenen Jahr. 
