| Einzelhandelsumsätze offenbar deutlich gesunken |
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| Donnerstag, 07 Januar 2010 | |
Die deutschen Einzelhändler mussten im Jahr 2009 vermutlich den erwarteten Umsatzrückgang hinnehmen. Besser konnte sich hingegen offenbar die Modebranche behaupten. Am Donnerstag veröffentlichte das Statistische Bundesamt
eine erste entsprechende Prognose. Demnach sanken die Einzelhandelsumsätze im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2008 nominal um 2,5 bis 2,7 Prozent und real um 1,9 bis 2,1 Prozent. Die Schätzung beruht auf den vorliegenden Zahlen für die Monate Januar bis November. In diesem Zeitraum sanken die Umsätze nach Angaben der Behörde nominal um 2,6 Prozent und real um 1,8 Prozent.
Sollte sich die nun vorgelegte Prognose für das Gesamtjahr bestätigen, läge das Ergebnis in etwa im Bereich der Erwartungen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) war bis zuletzt von einem nominalen Umsatzrückgang um zwei Prozent ausgegangen, hatte dabei aber bereits eingerechnet, dass 2009 zwei Verkaufstage weniger bot als das Vorjahr. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass die Dezember-Umsätze noch nicht in der vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Schätzung berücksichtigt werden konnten. Kurz vor den Feiertagen hatte der HDE eine deutlich positivere Geschäftsentwicklung registriert. Besser als in der gesamten Einzelhandelsbranche sah es 2009 offenbar im Modehandel aus. Das ist zumindest das Resultat einer Umfrage, die das Fachmagazin Textilwirtschaft (TW) durchgeführt hat. Demnach konnten die Modehändler das Vorjahresniveau halten. Damit habe sich die Branche „selbst überrascht“, teilte die TW mit. Zu Jahresbeginn habe angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise noch großer Pessimismus geherrscht. Der schien zwischenzeitlich auch berechtigt zu sein: Nach sechs Monaten waren die Umsätze im Jahresvergleich um drei Prozent zurückgegangen. Angesichts dieser Ausgangslage sei das letztlich erreichte Pari „ein gefühltes Plus“, analysierte das Magazin. Foto: Kemper’s Jones Lang LaSalle |

Die deutschen Einzelhändler mussten im Jahr 2009 vermutlich den erwarteten Umsatzrückgang hinnehmen. Besser konnte sich hingegen offenbar die Modebranche behaupten. Am Donnerstag veröffentlichte das Statistische Bundesamt
eine erste entsprechende Prognose. Demnach sanken die Einzelhandelsumsätze im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2008 nominal um 2,5 bis 2,7 Prozent und real um 1,9 bis 2,1 Prozent. Die Schätzung beruht auf den vorliegenden Zahlen für die Monate Januar bis November. In diesem Zeitraum sanken die Umsätze nach Angaben der Behörde nominal um 2,6 Prozent und real um 1,8 Prozent.
Für den November liegen aber derzeit noch keine endgültigen Resultate vor. Für seine Prognose bezog sich das Bundesamt auf Daten aus sieben Bundesländern. Demnach sanken die Umsätze im vorletzten Monat des Jahres nominal um 3,1 Prozent und real um 2,8 Prozent. Im Vergleich zum Oktober entspricht das unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten einem Rückgang um nominal 1,2 Prozent und real 1,1 Prozent.