| Calida mit Gewinnrückgang |
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| Freitag, 27 Februar 2009 | |
Der schweizerische Wäschehersteller Calida Holding AG hat im Jahr 2008 deutlich weniger verdient, war aber insgesamt trotzdem zufrieden. Am Freitag teilte das Unternehmen mit, dass der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf 229,6 Millionen Schweizer Franken
(154,6 Millionen Euro) zurückging. Calida machte die Abschwächung des Euro gegenüber dem Schweizer Franken für den Rückgang verantwortlich. Währungsbereinigt habe man ein Umsatzwachstum um 1,4 Prozent erzielt.
Schlechter sah es beim Gewinn aus: Das Betriebsergebnis (EBIT) sank um 16,8 Prozent von 19,1 auf 15,5 Millionen Schweizer Franken, das Unternehmensergebnis sogar um 30,7 Prozent von 15,3 auf 10,6 Millionen Schweizer Franken (7,1 Millionen Euro). Insgesamt zeigte sich der Konzern mit den vorgelegten Zahlen aber zufrieden. Man habe die Erwartungen vom Juli vergangenen Jahres übertreffen können. Das sei möglich gewesen, „weil Calida bereits im Frühjahr 2008 konsequent auf die sich abzeichnende Krise reagiert“ habe. „Die Absatzpläne wurden angepasst und die Beschaffungspläne der sich schon in der Produktion befindlichen Herbst/Winter-Kollektion gekürzt. Damit konnte das Jahr 2008 mit deutlich weniger Vorräten als 2007 abgeschlossen werden,“ teilte der Konzern mit. Hinsichtlich der Aussichten für das laufende Jahr gab sich Calida vorsichtig: Die Zukunft sei „mit beträchtlichen Unsicherheiten verbunden“, hieß es aus Sursee. So gebe es Anzeichen, dass sich die Konsumnachfrage in 2009 nochmals kräftig abschwächen werde, „mit direkten Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragslage der Gruppe“. Die Unternehmensstrategie sei jedoch langfristig ausgerichtet und habe sich bewährt, deshalb werde „auch in einem wirtschaftlich schwierigen Jahr an der Umsetzung der Langfristziele weitergearbeitet“.
Foto: Calida AG |


Der schweizerische Wäschehersteller Calida Holding AG hat im Jahr 2008 deutlich weniger verdient, war aber insgesamt trotzdem zufrieden. Am Freitag teilte das Unternehmen mit, dass der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf 229,6 Millionen Schweizer Franken
(154,6 Millionen Euro) zurückging. Calida machte die Abschwächung des Euro gegenüber dem Schweizer Franken für den Rückgang verantwortlich. Währungsbereinigt habe man ein Umsatzwachstum um 1,4 Prozent erzielt.
Während sich die Kernmarke Calida mit einem Umsatzplus von 0,7 Prozent (währungsbereinigt +2,6 Prozent) auf 158,5 Millionen Schweizer Franken gut behauptete, musste das Luxuslabel Aubade einen Rückgang um 1,2 Prozent hinnehmen. Der Mutterkonzern begründete das unter anderem mit der starken Abhängigkeit vom schwächelnden französischen Markt. Außerdem hätten sich Dessous und Lingerie insgesamt als krisenanfälliger erwiesen als Tag- und Nachtwäsche. 
