| CPD trotzt dem Abwärtstrend |
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| Montag, 18 Januar 2010 | |
Die Düsseldorfer Modemesse CPD kann sich anscheinend leicht erholen und erstmals seit langer Zeit wieder Zuwächse bei den Ausstellern verbuchen. Grund genug für die Organisatoren von der Düsseldorfer Messe-Tochter Igedo Company, kurz vor
Beginn der Berliner Modewoche mitzuteilen: „Die CPD ist bestens auf ihr internationales Publikum vorbereitet“. Auf die kommende Ausgabe der Messe vom 7. bis 9. Februar 2010 sollen 1.010 Kollektionen zu sehen sein, immerhin 95 mehr als im Sommer des vergangenen Jahres. Vor einem Jahr waren es allerdings noch 1.450 Kollektionen, die auf der CPD gezeigt wurden. Trotzdem scheint das von den Veranstaltern angestoßene Restrukturierungs- und Neuausrichtungs-Konzept zu fruchten. Alle Messebereiche seien überarbeitet worden, und man präsentiere sich in einem „vollständig weiterentwickelten, zeitgemäßen Design“, heißt es in einer Pressemiteilung der Igedo. Neu geschaffene Stilwelten wie Luxury Woman’s Wear, Maternity und Big is Beautiful, sowie Concept 11, Gallery und Decorate, sollen künftig „die modischen Strömungen der gesamten Womensworld“ abbilden und so neben mehr Ausstellern auch wieder mehr Besucher in die Düsseldorfer Messehallen locken. Igedo-Geschäftsführer Philipp Kronen zeigt sich anlässlich der Auftaktpressekonferenz im InterContinental Düsseldorf überzeugt vom Erfolg des neuen Konzepts und konstatierte: „Die CPD wird unseren Gästen zeigen, dass wir unser Gesicht verändert haben“. Ein Umstand, der zugleich als Einladung gedacht war, denn „Einkäufer, die die CPD schon länger nicht mehr besucht haben, sollten sich unbedingt ein eigenes Bild über die Veränderungen machen.“ Schließlich habe man die Messe im vergangenen Jahr neu aufgestellt und sei nun sehr zufrieden, „dass wir das Angebot trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds haben halten können“. Und: „Die Resonanz aus dem Markt ist positiv und wir werden definitiv eine CPD erleben, auf der wir im Juli weiter aufbauen werden,“ so Kronen. Punkten will die CPD dabei vor allem mit ihren neuen Segmenten „Luxury Womas’s Wear“, „Maternity“ und „Big is Beautiful“, die drei große Trends der vergangenen Monate abbilden: Krisenresistenter Luxus, Best Ager-Business und Mode für Übergewichtige. Die Düsseldorfer setzten damit im Gegensatz zu den meisten anderen Modemetropolen auf die tatsächlichen Bedürfnisse des Massenmarktes: weniger Couture und junge Mode, dafür mehr Nüchternheit im Umgang mit Größen, Form und Preis. Ob die CPD damit die richtige Nische gefunden hat um sich im stark umkämpften Standortgerangel der europäischen Modestädte zu behaupten, muss sich erst noch beweisen. Gerade für deutsche Anbieter dürfte sie Messe jedoch eine ernstzunehmende Alternative sein. Foto: CPD |


Die Düsseldorfer Modemesse CPD kann sich anscheinend leicht erholen und erstmals seit langer Zeit wieder Zuwächse bei den Ausstellern verbuchen. Grund genug für die Organisatoren von der Düsseldorfer Messe-Tochter Igedo Company, kurz vor
Beginn der Berliner Modewoche mitzuteilen: „Die CPD ist bestens auf ihr internationales Publikum vorbereitet“.


