| Burberry: Schwache Zahlen verunsichern Luxusbranche |
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| Mittwoch, 12 September 2012 | |
Am Dienstag veröffentlichte das britische Modehaus Burberry in einer Zwischenmitteilung ernüchternde Resultate für das eigene Einzelhandelsgeschäft und eine recht pessimistische Gewinnprognose. Umgehend sackte
nicht nur der Aktienkurs des Unternehmens selbst deutlich ab, auch die Papiere zahlreicher anderer Firmen aus der Branche verloren an Wert. Experten hatten die Burberry-Zahlen als Indiz dafür verstanden, dass der Boom der Luxusgüterindustrie zu Ende gehen könnte. Schwache Wirtschaftsdaten aus China, einem der wichtigsten Wachstumsmärkte, hatten bereits zuvor solche Befürchtungen geweckt.
Konkret „Wir haben bereits im Juli festgestellt, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwieriger werden“, sagte CEO Angela Ahrendts. „Daher hat sich die Wachstumsrate im zweiten Quartal abgeschwächt.“ Sie verwies allerdings darauf, dass die Vergleichswerte aus dem vergangenen Jahr auf Rekordniveau gelegen hätten. Die negative Tendenz im Einzelhandel dürfte auch Auswirkungen auf das Ergebnis haben. Der Konzern teilte mit, dass der bereinigte Gewinn vor Steuern im laufenden Geschäftsjahr angesichts der jüngsten Zahlen voraussichtlich nur „das untere Ende der Markterwartungen“ erreichen werde. Eine Einschätzung, die eine ganze Branche in Unruhe versetzte. Foto: Burberry |


Am Dienstag veröffentlichte das britische Modehaus Burberry in einer Zwischenmitteilung ernüchternde Resultate für das eigene Einzelhandelsgeschäft und eine recht pessimistische Gewinnprognose. Umgehend sackte
nicht nur der Aktienkurs des Unternehmens selbst deutlich ab, auch die Papiere zahlreicher anderer Firmen aus der Branche verloren an Wert. Experten hatten die Burberry-Zahlen als Indiz dafür verstanden, dass der Boom der Luxusgüterindustrie zu Ende gehen könnte. Schwache Wirtschaftsdaten aus China, einem der wichtigsten Wachstumsmärkte, hatten bereits zuvor solche Befürchtungen geweckt.
meldete Burberry, dass der Umsatz im eigenen Einzelhandel in den zehn Wochen vor dem 8. September währungsbereinigt nur um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen sei. Und auch das nur, aufgrund der Eröffnung neuer Filialen: Auf vergleichbarer Fläche erreichten die Erlöse der Burberry-Boutiquen lediglich das Vorjahresniveau, wobei sich die Tendenz in den vergangenen Wochen zunehmend verschlechtert habe. Im ersten Quartal hatte der Konzern im eigenen Einzelhandel noch ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum um 14 Prozent erzielt, flächenbereinigt waren die Erlöse um sechs Prozent gewachsen. 

