| Bulgari erwartet Ergebniseinbruch |
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| Freitag, 30 Januar 2009 | |
Nach einem deutlichen Umsatzrückgang im vierten Quartal rechnet der italienische Luxusgüterkonzern Bulgari S.p.A. auch mit einem massiven Gewinneinbruch für das gesamte Geschäftsjahr 2008. Am Donnerstag teilte der Konzern mit, dass sich der Umsatz im abgelaufenen
Geschäftsjahr auf insgesamt 1,075 Milliarden Euro belief. Er lag damit um 1,5 Prozent (währungsbereinigt -0,9 Prozent) unter dem Vorjahresniveau. In Europa gaben die Umsätze um 1,4 Prozent auf 421,5 Millionen Euro nach, was vor allem auf einen deutlichen Rückgang auf dem italienischen Heimatmarkt (-11,1 Prozent) zurückzuführen war. In der Region Americas sank der Umsatz um 12,5 Prozent (währungsbereinigt -6,7 Prozent) auf 154,4 Millionen Euro, in Japan um 1,1 Prozent (währungsbereinigt -8,5 Prozent) auf 229,1 Millionen Euro. Im restlichen Asien entwickelten sich die Geschäfte deutlich besser: Hier stiegen die Umsätze um 4,7 Prozent (währungsbereinigt +8,4 Prozent) auf 206,8 Millionen Euro. Im Mittleren Osten und dem Rest der Welt legten die Umsätze um 9,1 Prozent auf 63,3 Millionen Euro zu.
Hinsichtlich der zu erwartenden Ergebnisse erklärte CEO Francesco Trapani, dass nach den schlechten Umsatzzahlen im vierten Quartal mit einem Gewinnrückgang für das Gesamtjahr zu rechnen sei, der noch deutlicher ausfallen werde als nach neun Monaten. Nach Abschluss der ersten drei Quartale hatte Bulgari beim Nettoergebnis das entsprechende Vorjahresniveau bereits um 22,1 Prozent verfehlt. Die endgültigen Resultate für das abgelaufene Geschäftsjahr wird der Konzern am 11. März veröffentlichen. Trapani verwies darauf, dass man im Gegensatz zu bestimmten Mitbewerbern auf Preissenkungen verzichtet habe, um die Integrität der Marke langfristig zu sichern. Da man ein „sehr schwieriges“ Jahr erwarte, werde sich das Unternehmen weiterhin bemühen, seine Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. Foto: Bulgari |


Nach einem deutlichen Umsatzrückgang im vierten Quartal rechnet der italienische Luxusgüterkonzern Bulgari S.p.A. auch mit einem massiven Gewinneinbruch für das gesamte Geschäftsjahr 2008. Am Donnerstag teilte der Konzern mit, dass sich der Umsatz im abgelaufenen
Geschäftsjahr auf insgesamt 1,075 Milliarden Euro belief. Er lag damit um 1,5 Prozent (währungsbereinigt -0,9 Prozent) unter dem Vorjahresniveau. In Europa gaben die Umsätze um 1,4 Prozent auf 421,5 Millionen Euro nach, was vor allem auf einen deutlichen Rückgang auf dem italienischen Heimatmarkt (-11,1 Prozent) zurückzuführen war. In der Region Americas sank der Umsatz um 12,5 Prozent (währungsbereinigt -6,7 Prozent) auf 154,4 Millionen Euro, in Japan um 1,1 Prozent (währungsbereinigt -8,5 Prozent) auf 229,1 Millionen Euro. Im restlichen Asien entwickelten sich die Geschäfte deutlich besser: Hier stiegen die Umsätze um 4,7 Prozent (währungsbereinigt +8,4 Prozent) auf 206,8 Millionen Euro. Im Mittleren Osten und dem Rest der Welt legten die Umsätze um 9,1 Prozent auf 63,3 Millionen Euro zu.
Beunruhigend war vor allem die Tendenz im vierten Quartal: Im Zuge der sich verschärfenden Wirtschafts- und Finanzkrise musste Bulgari hier einen Umsatzrückgang um 9,8 Prozent (währungsbereinigt -15,5 Prozent) auf 312,6 Millionen Euro hinnehmen. Der Abwärtstrend betraf alle wichtigen Märkte. In Europa sanken die Umsätze um 16,8 Prozent, in Asien um 6,9 Prozent (währungsbereinigt -20,0 Prozent) und in der Region Americas um 4,8 Prozent (währungsbereinigt -9,3 Prozent). Lediglich im Mittleren Osten legten sie noch einmal zu (+11,1 Prozent). Vor allem das traditionelle Kerngeschäft mit Schmuck (-12,8 Prozent, währungsbereinigt -17,3 Prozent) und Uhren (-21,2 Prozent, währungsbereinigt -28,0 Prozent) musste Federn lassen. 

