Boss Black: Die größte Show der Stadt E-Mail
Sonntag, 11 Juli 2010
Der Metzinger Modekonzern Hugo Boss setzte auch in dieser Saison seine Wanderschaft durch Berlin fort. Am Donnerstag zeigte er während der Fashion Week die Linie Boss Black in einer gigantischen Zeltstadt am Gleisdreieck in Kreuzberg. In den vergangenen Jahren hatte der Konzern unter anderem den Hamburger Bahnhof, die Rathenauhallen in Oberschöneweide und das Große Tropenhaus im Botanischen Garten bespielt.

Zwei riesige Zirkuszelte und diverse kleine Begleitpavillons hatte Hugo Boss errichten lassen. In einem der Zelte fand die Modenschau statt, im anderen das anschließende Dinner für die etwa 1.200 geladenen Gäste. Der Gigantismus hat Methode, sind die Auftritte während der Berliner Fashion Week doch die größten Veranstaltungen, die der Konzern weltweit auf die Beine stellt. Da muss man den Gästen, unter denen auch Weltstars wie Ewan McGregor und Jessica Alba waren, schon etwas bieten.

Mode wurde auch gezeigt: Die Hauptlinie Boss Black präsentierte ihre Kollektion für Frühjahr/Sommer 2011. Die war einmal mehr clever kalkuliert. Alle Bedürfnisse der potentiellen Käufer wurden bedient. Von lockerer Freizeitmode bis zum extrovertierten knallroten Anzug war für Männer alles dabei, für Frauen reichte das Spektrum von cleanen, sportlichen Basics bis zu festlicher Abendmode, etwa einer tiefblauen Robe und einem golden schimmernden Cocktailkleid. Aktuelle Trendthemen tauchten in marktgängig domestizierten Varianten auf. Boss-Black-Chef Kevin Lobo ließ nichts unversucht, den potentiellen Kunden und Kundinnen möglichst vielfältige Angebote zu machen.

Foto: Mercedes-Benz Fashion Week


 
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