| Billabong: Bieter zieht zurück |
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| Donnerstag, 20 September 2012 | |
Das Bietergefecht um den australischen Sportswearkonzern Billabong International Ltd. ist vorerst abgeblasen worden. Am Donnerstag teilte das Unternehmen mit, dass einer der beiden bisherigen Übernahmeinteressenten
sein Angebot zurückgezogen habe. Es handelt sich dabei um den nicht offiziell identifizierten zweiten Bieter, der Anfang September in den Poker eingestiegen war. Spekulationen zufolge soll es sich um den US-amerikanischen Finanzinvestor Bain Capital gehandelt haben.
Damit Billabong hatte das vergangene Geschäftsjahr, das am 30. Juni endete, mit einem Nettofehlbetrag in Höhe von 275,6 Millionen Australischen Dollar abgeschlossen. Vor allem Wertberichtigungen und Restrukturierungskosten hatten das Unternehmen in die roten Zahlen gedrückt. Mit Sparmaßnahmen wie der Schließung zahlreicher unprofitabler Läden und einem umfassenden Sanierungsplan, der im August vorgestellt wurde, versucht der Konzern inzwischen, den Abwärtstrend zu stoppen. Foto: Billabong |

Das Bietergefecht um den australischen Sportswearkonzern Billabong International Ltd. ist vorerst abgeblasen worden. Am Donnerstag teilte das Unternehmen mit, dass einer der beiden bisherigen Übernahmeinteressenten
sein Angebot zurückgezogen habe. Es handelt sich dabei um den nicht offiziell identifizierten zweiten Bieter, der Anfang September in den Poker eingestiegen war. Spekulationen zufolge soll es sich um den US-amerikanischen Finanzinvestor Bain Capital gehandelt haben.
ist ein anderes amerikanischen Investmenthaus nun wieder der einzige Interessent. Bereits im Frühjahr hatte TPG International LLC ein erstes Angebot abgegeben, das aber seinerzeit von der Konzernleitung abgelehnt worden war. Nachdem der Aktienkurs des kriselnden Surfsportspezialisten abgesackt war, unterbreitete der Investor im Juli eine neue, deutlich niedrigere Offerte. TPG bietet seither 1,45 Australische Dollar je Aktie. Eine vollständige Übernahme zu diesen Konditionen würde etwa 695 Millionen Australische Dollar, also rund 557 Millionen Euro, kosten. 

