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BTE für gemeinsamen Schlussverkauf
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Montag, 20 Juni 2011
Der Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels (BTE) will eine Aufhebung des allgemeinen Schlussverkaufs-Rhythmus verhindern und plädiert für eine Beibehaltung der bisherigen, bi-saisonalen Aufteilung für den gesamten Handel. Trotz der in den letzten Jahren geschwundenen Bedeutung des Schlussverkaufs plädiere das Verbandspräsidium mehrheitlich für die weitere Propagierung eines gemeinsamen Termins, so der BTE.

Schließlich wünsche eine Mehrheit der Händler nach wie vor diese gemeinsame Branchenaktivität, und außerdem verkennten manche Kritiker die veränderte Funktion des Schlussverkaufs nach der UWG-Reform. Dieser markiere nämlich nicht eine „normale“ Reduzierungsphase von – im Winter – etwa Anfang Dezember bis Mitte Januar (meist als „Sale“ beworben), sondern eben deren Endphase, so die Verbandsspitze.

Für den nächsten Winterschlussverkauf empfiehlt der BTE bereits einen Start am 30. Januar 2012. „Dies ist der letzte Montag im Januar und damit der ehemals gesetzlich vorgeschriebene Termin“, heißt es in einem Schreiben der Interessensvertreter. Für den laufenden Sommer hat der BTE natürlich ebenfalls längst einen Wunschtermin für den allgemeinen Schlussverkauf festgelegt. Der liegt beim 25. Juli 2011.

Was den Verbandsoberen dabei in die Karten spielt: Das Geschäft im textilen Einzelhandel entwickelte sich in den vergangenen Wochen und Monaten recht ordentlich. Neben guten Umsätzen und zum Teil erfolgreichen Kostensenkungsmaßnahmen sei dafür auch eine weitgehende Zurückhaltung an der Preisfront verantwortlich, so der BTE. Zwar habe es bis Ende Mai schon begrenzte Rabattaktionen gegeben, breite Reduzierungen seien aber noch die Ausnahme gewesen.

So freut sich der Verband natürlich über die meist ordentliche Auslieferungsquote der Ware für die laufende Frühjahr/Sommer Saison. „Obwohl im Vorfeld u.a. wegen Missernten bei der Baumwolle und verstärkter asiatischer Binnennachfrage größere Ausfälle befürchtet wurden, gab es in der Regel nur vereinzelte Probleme bei der Auslieferung“, so BTE-Präsident Steffen Jost, der dies auch auf verstärkte Sensibilisierungs-Gespräche des Handels mit seinen Lieferanten zum Jahresanfang zurückführt. Da sich die Beschaffungssituation aktuell nicht durchgreifend geändert hat, empfiehlt das BTE-Präsidium, das Thema auch weiterhin im Auge zu behalten und in der nächsten Orderrunde anzusprechen.

Einem geplanten Sommerschlussverkauf des gesamten Textilhandels zum 25. Juni
steht also wohl nichts mehr im Wege.

Foto: NKD


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