| Ahlers spürt die Krise |
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| Mittwoch, 15 Juli 2009 | |
Der in Herford ansässige Bekleidungskonzern Ahlers AG musste im ersten Halbjahr 2008/2009 deutliche Rückgänge bei Umsatz und Gewinn hinnehmen. Am Dienstag teilte das Unternehmen mit, dass sich die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten des Jahres auf insgesamt 123,0 Millionen
Euro beliefen. Das Vorjahresniveau von 129,6 Millionen Euro wurde damit um 5,1 Prozent verfehlt. Bereinigt um Wechselkursveränderungen sanken die Umsätze um 3,7 Prozent. Vor allem der Kursverfall des polnischen Zloty machte dem Unternehmen zu schaffen.
Auch die Ergebnisse litten unter den sinkenden Umsätzen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank um 75,0 Prozent von 3,2 auf 0,8 Millionen Euro, bereinigt um Sondereffekte rutschte es um 54,5 Prozent von 2,2 auf 1,0 Millionen Euro ab. Der Konzernüberschuss für das erste Halbjahr brach um 88,2 Prozent von 1,7 auf 0,2 Millionen Euro ein. Das Unternehmen begründete die negative Entwicklung bei Umsatz und Gewinn mit der weltweiten Wirtschaftskrise. Trotz nach wie vor schwieriger Rahmenbedingungen sind die Herforder für das zweite Halbjahr grundsätzlich optimistisch. Der Vorstand erwartet zwar „einen ähnlichen Umsatztrend wie im ersten Halbjahr“, aber auch ein „deutlich positives Ergebnis“. Die Einschätzungen beruhen auf den vorliegenden Orderzahlen für die Herbst/Winter-Kollektion und der Tatsache, dass das eingeleitete Kostensenkungsprogramm in der zweiten Jahreshälfte „voll wirken“ werde. Bild: Ahlers AG |

Der in Herford ansässige Bekleidungskonzern Ahlers AG musste im ersten Halbjahr 2008/2009 deutliche Rückgänge bei Umsatz und Gewinn hinnehmen. Am Dienstag teilte das Unternehmen mit, dass sich die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten des Jahres auf insgesamt 123,0 Millionen
Euro beliefen. Das Vorjahresniveau von 129,6 Millionen Euro wurde damit um 5,1 Prozent verfehlt. Bereinigt um Wechselkursveränderungen sanken die Umsätze um 3,7 Prozent. Vor allem der Kursverfall des polnischen Zloty machte dem Unternehmen zu schaffen.
Gut behaupten konnte sich das Segment Premium Brands, das die Marken Baldessarini, Otto Kern und Pierre Cardin umfasst. Hier stiegen die Umsätze sogar leicht um 0,3 Prozent von 59,3 auf 59,5 Millionen Euro. Die Bereiche Jeans & Workwear (-8,3 Prozent auf 32,0 Millionen Euro) und Men’s & Sportswear (-11,0 Prozent auf 31,5 Millionen Euro) mussten hingegen Federn lassen.