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Adidas-Outdoor steigt um 40%
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Montag, 09 Juli 2012
Die Zahlen von Sportartikelhersteller Adidas sprechen für sich: Der Umsatz der Firma im Outdoor-Bereich stieg im letzten Jahr um 40% auf 300 Millionen Euro. Erst vor drei Jahren hatte sich das Unternehmen aus dem fränkischen Herzogenaurach ernsthaft in dieses Segment gewagt und seitdem zu seinen Ergebnissen geschwiegen. Jetzt gab die Firma Zahlen bekannt: Die neuen Outdoormarken Salewa und Mammut erwirtschafteten im Jahr 2011 Erlöse von 175 Millionen Euro und die Marke Schöffel 93,5 Millionen Euro. Damit kommt das Unternehmen dem deutschen Marktführer im Outdoor-Bereich, Jack Wolfskin, schon gefährlich nah. Dieser verzeichnete zuletzt Einnahmen von 355 Millionen Euro.

Bereits zweimal hatte sich Adidas am Outdoor-Geschäft versucht: im Jahr 1991 mit der Gründung des Segments und dann im Jahr 2005. Erst seit Rolf Reinschmidt vor zehn Jahren Outdoor-Chef wurde, geht es aufwärts. Er hat preisgekrönte und technisch ausgereifte Schuhe und Kleidungsstücke in die Läden gebracht und den Umsatz fast verdoppelt.

Im Gespräch mit der Wirtschaftszeitung Handelsblatt betonte Reinschmidt angesichts des Erfolgs auch den weltweiten Vertrieb, zu dem inzwischen auch die ersten Outdoor-Geschäfte in China gehören. "Kein Wettbewerber hat ein so großes Vertriebsnetz wie wir", sagte er. Der Konzern will sich jedoch nicht auf dem Erfolg ausruhen, sondern verfolgt ehrgeizige Ziele: In spätestens drei Jahren will das Unternehmen Im Outdoor-Bereich eine halbe Milliarde Umsatz verzeichnen.

Die 1949 gegründete Adidas AG ist nach Nike der zweitgrößte Sportkonzern der Welt. Das Unternehmen ging 1995 an die Börse und übernahm im Januar 2006 den Konkurrenten Reebok International Ltd., um Marktführer Nike näher zu kommen. Der Umsatz des Unternehmens betrug letztes Jahr 13,34 Milliarden Euro.

Foto: Adidas

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