| PPR will Fnac an die Börse bringen |
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| Dienstag, 09 Oktober 2012 | |
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Der französische Konzern PPR will sich nun endgültig auf Mode und Luxusgüter konzentrieren.
Daher soll der Elektronik- und Medienhändler Fnac durch einen Börsengang in die Unabhängigkeit entlassen werden. Zuvor hatte sich PPR bereits von den Handelsunternehmen Conforama und CFAO getrennt. Auch die Versandhaussparte Redcats hat keine Zukunft im Konzern.
Wie PPR im Anschluss an eine Sitzung des Boards mitteilte, soll die Ausgliederung von Fnac durch die Ausgabe von neuen Aktien des Einzelhändlers an die Anteilseigner des Konzerns vonstatten gehen. „Durch die Unabhängigkeit und den Zugriff auf eigene Ressourcen wird Fnac in die Lage versetzt, sein Wachstumspotenzial vollständig zu realisieren“, erklärte PPR-Chef François-Henri Pinault, „gleichzeitig wird dieses Projekt unserem Konzern ermöglichen, seine Transformation fortzusetzen und sich ganz auf die Entwicklung der Bekleidungs- und Accessoiresmarken zu konzentrieren.“ Die Trennung von Fnac soll im kommenden Jahr vonstatten gehen. Zuvor stehen noch Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern von Fnac und PPR an. Zudem will PPR auch Redcats, die neben Fnac einzige verbliebene Einzelhandelssparte, aufgeben. Der Trennungsprozess sei „im Gange“, werde aber noch mehrere Monate dauern, teilte der Konzern mit. „Alle Optionen werden untersucht“, hieß es am Dienstag aus Paris. |




