Konsumklima bleibt stabil
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Donnerstag, 26 März 2009
Die deutschen Konsumenten lassen sich von den Krisenmeldungen aus der Wirtschaft nach wie vor nicht sonderlich beeindrucken.

Das geht aus der aktuellen Konsumklimastudie des Nürnberger Forschungsinstituts GfK hervor. Die Konsumforscher prognostizierten für den April einen Indexstand von 2,4 Punkten und damit nur einen marginalen Rückgang im Vergleich zum Vormonat, in dem der Indikator bei 2,5 Punkten gelegen hatte.

Die Einzelindikatoren, aus denen die GfK das Konsumklima errechnet, verschlechterten sich ebenfalls kaum. Die Konjunkturerwartung sank von -27,9 Punkten im Februar auf -32,8 Punkte im März. Nach Angaben des Instituts dämpfte die positive Wirkung des Konjunkturpakets II den Abwärtstrend. Die individuelle Einkommenserwartung erreichte fast das Niveau des Vormonats. Sie gab lediglich geringfügig von -11,0 auf -11,4 Punkte nach. Die GfK begründete die stabile Entwicklung mit der niedrigen Inflationsrate und moderaten Energiepreisen. Auch Rabattaktionen im Einzelhandel hätten sich positiv auf den Indikator ausgewirkt, erklärte das Institut. Die Anschaffungsneigung der Konsumenten profitierte ebenfalls von diesen Faktoren: Der entsprechende Indikator sank nur leicht von 14,6 auf 13,9 Punkte.

In der Summe blieb das allgemeine Konsumklima damit nahezu konstant, wenn auch auf niedrigem Niveau. „Damit wird der Konsum in diesem Jahr den überaus scharfen Konjunktureinbruch, der bei Exporten und Investitionen zu erwarten ist, lediglich etwas abmildern, aber aller Voraussicht nach nicht ganz kompensieren können,“ bilanzierte die GfK. Entscheidend für die weitere Entwicklung sei nun die Lage auf dem Arbeitsmarkt: „Sollte die Arbeitslosigkeit im weiteren Verlauf dieses Jahres über das erwartete Maß hinaus ansteigen, würde dies auch dem Konsumklima einen herben Dämpfer verpassen,“ warnten die Forscher.


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