Gerry Weber im Wachstums-Rausch E-Mail
Dienstag, 25 September 2007
Das Modeunternehmen Gerry Weber AG konnte im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis erwirtschaften.

So stiegen die Umsätze im Abrechnungszeitraum eigenen Angaben zufolge um satte 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Des weiteren erreichte der Konzern eine EBIT Steigerung um 23,3 Prozent in den ersten neun Monaten 2006/2007 und sieht so "seine hervorragende Unternehmenskonjunktur" bestätigt. "Die kräftige Umsatzsteigerung bei stark überproportionaler Verbesserung unserer Ertragskraft beweist, dass wir bestens aufgestellt sind, um unsere Ziele für das laufende Geschäftsjahr zu erreichen: 500 Millionen Euro Umsatz und eine zweistellige EBIT-Marge", so der Vorstandsvorsitzende und Namensgeber des Unternehmens, Gerhard Weber.

"Auch der Anstieg um 14,8 Prozent bei den Auftragseingängen für die ersten beiden Kollektionen zur Frühjahr/Sommer-Saison 2008 zeigt, dass wir weiterhin auf Expansionskurs bleiben." Tatsächlich hat Gerry Weber allen Grund für optimistische Zukunftsprognosen. Schließlich erreichte das Unternehmen mit einem Plus von 17,4 Prozent auf 144 Millionen Euro die höchste Order-Zuwachsrate in der Unternehmensgeschichte auf. Die Konzernumsätze stiegen in den ersten neun Monaten von 305,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 344,0 Millionen Euro im laufenden Jahr, was einem Zuwachs von 12,5 Prozent entspricht. Die Kernmarke Gerry Weber legte um 14,9 Prozent auf 217,6 Millionen Euro zu und macht so einen Umsatzanteil von 73,3 Prozent aus. Sie habe so "erneut eindrucksvoll ihre herausragende Bedeutung für das Unternehmen" unter Beweis gestellt, so Gerry Weber.

Als weitere Umsatztreiber entpuppten sich die Sublabels Gerry Weber Edition und G.W. nur die Taifun-Kollektion blieb hinter den Vorjahreswerten zurück und hofft nun auf ein viraleres Herbst- und Wintergeschäft. Für das Firmenmanagement jedoch kein Grund zur Panik. Schließlich verbesserten sich nicht nur die Konzernumsätze signifikant, auch die anderen Ergebniszahlen lassen die Verantwortlichen jubeln. So kletterte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27,0 Prozent von 27,0 Millionen Euro auf 34,3 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) nahm von 21,9 Millionen auf 27,1 Millionen Euro zu, was einen Zuwachs von 23,3 Prozent bedeutet. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) lag mit 23,8 Millionen Euro sogar um 24,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Und in diesem Tempo soll es weitergehen. So plant die Gerry Weber-Gruppe für das gesamte Geschäftsjahr 2007/2008 zweistellige Zuwachsraten bei Umsatz und Ertrag. In fünf Jahren sollen sich die Umsätze dann verdoppeln, und die EBIT-Marge soll auf 15 Prozent gesteigert werden.

Das Unternehmen will daher seine ebenso imagebildenden wie einträglichen Einzelhandelsaktivitäten weiter forcieren und die Zahl der "Houses of Gerry Weber" auf 300 bis 400 erhöhen. Gleichzeitig soll der Ausbau der Monomarken-Stores für Taifun- Col lection, Samoon- Col lection und Gerry Weber Edition vorangetrieben werden. Im laufenden Geschäftsjahr wurden laut Unternehmensführung außerdem bereits 130 zusätzliche Shop-in-Shops eingerichtet, bis Ende Oktober 2007 sollen weitere 260 folgen. Mittelfristig habe sich die Gerry Weber-Gruppe das Ziel gesetzt, etwa 40 Prozent ihrer Produkte in eigenen oder von Franchise-Partnern betriebenen Geschäften zu vertreiben, so das Management. "Der Schlüssel für unser zukünftiges Wachstum liegt eindeutig im Retail- Bereich. Nach den hohen Investitionen und Anfangsverlusten unserer Flagship-Stores in der Vergangenheit werden wir nun die Früchte unserer Arbeit einfahren und auch hier schwarze Zahlen schreiben", so Gerhard Weber. "Dies ist der entscheidende Impuls für eine nachhaltige Steigerung unserer EBIT-Marge." Foto: Gerry Weber AG


 
Home
Marken
Designer
STELLENMARKT
Kollektionen
Forum
Video
Messekalender
Organisationen
Verzeichnis
Newsletter
Archiv

 RSS

Aktuelle News
Financial
Wetter
Verkehrsinfo