| Gap kippt Euro-Design-Team |
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| Montag, 11 August 2008 | |
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Das US-Modeunternehmen Gap hat sein seit 2006 laufendes Designprojekt in Europa weitgehend beerdigt. Mit viel Enthusiasmus gestartet,
sollte eine ganze Schar von Designern in Frankreich und England der Marke einen europäischen Touch verleihen und so auf dem alten Kontinent für steigende Umsatzzahlen sorgen.
Nun hat das Unternehmen eine Kehrtwende vollzogen und wickelt das in London ansässige fast vollständig ab, entlässt rund 80 Mitarbeiter und setzt künftig ganz auf die selbstläuferische Wirkung des US-Designs. Getrieben von einem soeben verkündeten Umsatzrückgang von elf Prozent beim Auslandsgeschäft, regiert bei den Amerikanern nun der Sparfuchs. So sollen vor allem in Europa weiter Stellen abgebaut werden, als nächstes wohl in der Abteilung Marketing. Obwohl sich die Firmenleitung vom Potential ihres US-Designs auf den europäischen Märkten überzeugt zeigt, hat sie sich nun ein Stück Europa in komprimierter Form ins Haus geholt. Neuer Chefdesigner des Labels ist nämliche der Brite Patrick Robinson, der zuvor bereits für Paco Rabanne und Giorgion Armani entworfen hat.
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