| Einzelhandel will Ausbildungsplätze erhalten |
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| Freitag, 26 Juni 2009 | |
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Trotz der allgemeinen Wirtschaftskrise will die Einzelhandelsbranche
in diesem Jahr genau so viele Ausbildungsplätze anbieten wie im Vorjahr.
„Zuwächse bei den Ausbildungsverträgen dürften in diesem Jahr kaum mehr möglich sein. Aber der Einzelhandel wird sein Ausbildungsniveau wohl halten,“ erklärte Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), in dieser Woche in Berlin. „Das Ausbildungsniveau im Handel ist weit höher als das der gesamten Wirtschaft. Die Branche hat in den vergangenen Jahren ihre Ausbildungsleistungen trotz Umsatzstillstand massiv gesteigert,“ so Genth weiter. In diesem Jahr sei eine weitere Steigerung der Ausbildungsplatzzahlen nicht zu leisten, im Vergleich zur restlichen Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst werde es im Einzelhandel jedoch auch nicht zu einem Rückgang bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen kommen. Damit bleibe die Branche ein „Leistungsträger im Ausbildungspakt“, betonte der HDE-Hauptgeschäftsführer. Aktuellen Forderungen von Bundesarbeitsminister Scholz, der von der Wirtschaft 600.000 neue Ausbildungsplätze erwartet, und den Gewerkschaften, die eine Ausbildungsabgabe verlangen, erteilte Genth eine Absage. Vielmehr solle der bisherige Weg weiter beschritten werden: „Der Ausbildungspakt, seine Erfolge, seine Vereinbarungen und Ziele sind für Jugendliche, Gesellschaft und Wirtschaft zu wichtig, als dass sie kurzfristigen Wahlkampfscharmützeln geopfert werden könnten,“ betonte Genth. |
