Die Umsätze der deutschen Einzelhändler lagen im Juli
real um 1,6 Prozent und nominal um 0,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Das geht aus vorläufigen Resultaten hervor, die das Statistische Bundesamt am Mittwoch vorlegte. Die Wiesbadener Behörde wies aber darauf hin, dass der vergangene Monat einen Verkaufstag weniger umfasste als der Juli 2010. Gegenüber dem Vormonat Juni stagnierten die Umsätze. Bereinigt um Saison- und Kalendereffekte sanken die Erlöse nominal um 0,2 Prozent, real blieben sie konstant.
Für den Umsatzrückgang im Jahresvergleich war der Lebensmitteleinzelhandel verantwortlich (nominal -1,6 Prozent, real -3,5 Prozent). Die Umsätze mit Nicht-Lebensmitteln stiegen hingegen trotz des fehlenden Verkaufstages nominal um 0,5 Prozent und real um 0,2 Prozent. Überdurchschnittlich entwickelte sich erneut der Online-Handel: „Unternehmen, die den größten Teil ihrer Waren über das Internet- und den Versandhandel vertreiben, hatten mit nominal +6,5 Prozent und real +5,5 Prozent die höchsten Umsatzzuwächse gegenüber dem Vorjahresmonat“, teilte das Statistische Bundesamt mit.