Der Bekleidungskonzern Gerry Weber International AG übernimmt die deutsche Tochter des
israelischen Modekonzerns Castro.
Wie das Unternehmen aus Halle in Westfalen am Dienstag mitteilte, geht die Castro Deutschland GmbH & Co. KG mit ihren acht Einzelhandelsstandorten – je zwei in Köln und Weiterstadt sowie je ein Shop in Stuttgart, Nürnberg, Münster und Leverkusen – zum 1. April an Gerry Weber. Damit verschwindet die Marke vom deutschen Markt.
Gerry Weber nutzt die Akquisition zur Erweiterung des eigenen Retail-Netzes. So sollen die Castro-Shops in der Kölner Schildergasse und in der Königstraße in Stuttgart zu „House of Gerry Weber“-Flagships umgebaut werden. „Wir investieren in die beiden Standorte einen siebenstelligen Betrag“, kündigte Thomas Kronefeld, der Retail-Geschäftsführer von Gerry Weber, an.