Calida erzielt Rekordergebnis

Freitag, 29 Februar 2008

Der im schweizerischen Sursee ansässige Wäschekonzern Calida schloss das Geschäftsjahr 2007 mit deutlichen Umsatzzuwächsen und einem Rekordüberschuss ab.

Wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab, erreichte der Gruppenumsatz eine Höhe von 232,0 Millionen Schweizer Franken. Er lag damit um 4,8 Prozent über dem Vorjahresniveau von 221,3 Millionen Schweizer Franken. Vor allem im Auslands- und Einzelhandelsgeschäft konnte der Konzern deutlich zulegen und damit seine strategischen Hauptziele erreichen.

Der Betriebsgewinn (EBIT) wuchs um 218 Prozent auf 19,1 Millionen Schweizer Franken, das Unternehmensergebnis um 150,8 Prozent auf einen Rekordwert von 15,3 Millionen Schweizer Franken. Die außergewöhnlich hohen Zuwachsraten resultierten nicht zuletzt aus Restrukturierungsausgaben, die das Ergebnis im Vorjahr belastet hatten. Angesichts der vorgelegten Zahlen beschloss der Vorstand eine Erhöhung der Dividende von 5 auf 8 Schweizer Franken.

Das Unternehmen bekräftigte, dass die Restrukturierung der Gruppe, die die vergangenen Jahre geprägt hatte, nunmehr abgeschlossen sei. Die französische Luxuswäschemarke Aubade, die 2005 übernommen worden war, habe man mittlerweile erfolgreich integriert. Damit sei nun die Basis für ein nachhaltiges Wachstum des Konzerns gelegt, hieß es weiter. „Im vergangenen Jahr haben wir viel erreicht. Heute präsentiert sich die Calida Gruppe als kerngesundes Unternehmen mit intakten Wachstumschancen", erklärte Felix Sulzberger, der CEO des Konzerns. „Wir legen den strategischen Fokus bei unseren beiden Marken Calida und Aubade auf den Ausbau der Retail-Netze und auf die weitere Internationalisierung".