| Bulgari bremst Abwärtstrend |
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| Freitag, 29 Januar 2010 | |
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Mit einem massiven Umsatzrückgang hat der italienische Luxusgüterkonzern Bulgari das Krisenjahr
2009 abgeschlossen. Im vierten Quartal zeigte sich aber ein Silberstreif am Horizont.
Insgesamt belief sich der Konzernumsatz im vergangenen Jahr auf 926,5 Millionen Euro. Er blieb damit um 13,8 Prozent (währungsbereinigt -18,1 Prozent) unter dem Niveau von 2008. Fast überall auf der Welt fiel der Rückgang deutlich aus. In Italien sanken die Umsätze um 13,5 Prozent auf 108,7 Millionen Euro, in ganz Europa um 16,6 Prozent auf 351,5 Millionen Euro. Noch schlechter schlugen sich die Region Americas (-27,3 Prozent, währungsbereinigt -31,6 Prozent, auf 112,2 Millionen Euro) und Japan (-23,2 Prozent, währungsbereinigt -34,0 Prozent, auf 176,1 Millionen Euro). Zulegen konnte Bulgari hingegen im restlichen Asien (+4,3 Prozent, währungsbereinigt -0,1 Prozent, auf 215,6 Millionen Euro) sowie im Mittleren Osten und dem Rest der Welt (+12,4 Prozent auf 71,1 Millionen Euro). Im vierten Quartal sank der Konzernumsatz zwar weiter, aber nicht mehr so dramatisch wie in den Vorquartalen. Er gab lediglich um 5,1 Prozent (währungsbereinigt -2,7 Prozent) nach und erreichte eine Höhe von 297,0 Millionen Euro. In Europa wurde in diesem Zeitraum das Vorjahresniveau sogar wieder leicht übertroffen. CEO Francesco Trapani freute sich vor allem über deutliche Zuwächse im eigenen Einzelhandel während des vierten Quartals. Zudem erklärte er, es sei angesichts der wirtschaftlichen Aussichten durchaus vernünftig, anzunehmen, dass es 2010 besser ausfallen werde als das gerade beendete Jahr. |
