| Bijou Brigitte bleibt Krisenopfer |
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| Freitag, 06 Juli 2012 | |
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Der Hamburger Modeschmuckkonzern Bijou Brigitte modische Accessoires AG leidet schon seit
geraumer Zeit unter den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise in Südeuropa. In Spanien und Portugal, Ländern, in denen das Unternehmen stark vertreten ist, laufen die Geschäfte schon länger schlecht, inzwischen bereitet auch Italien Probleme. Der deutsche Markt blieb indessen stabil.
Auf der Jahreshauptversammlung, die am Donnerstag in Hamburg stattfand, nannte das Unternehmen aktuelle Zahlen. Demnach ging der Umsatz im ersten Halbjahr aufgrund der Probleme in Südeuropa verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 174,3 auf 163,3 Millionen Euro zurück. Vorstandschef Roland Werner äußerte sich auch zu den Aussichten für das Gesamtjahr: Angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sei „eine Ergebnisprognose für das laufende Jahr äußerst schwierig“, erklärte er. Besonders erfreulich werden die Zahlen offenbar nicht ausfallen. Angesichts der vorliegenden Halbjahreszahlen rechnet Werner mit einem „Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich“ und einem Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 40 bis 45 Millionen Euro. 2011 hatte Bijou Brigitte noch einen Vorsteuergewinn in Höhe von 75,1 Millionen Euro erzielt – und damit das Vorjahresniveau bereits deutlich verfehlt. |




