Adidas und Metro holen sich frisches Geld

Dienstag, 07 Juli 2009

Der Sportartikelkonzern Adidas und das Handelsunternehmen Metro haben sich durch Anleihen etwas Luft bei ihren bestehenden Finanzierungen beschafft. Unternehmensangaben zufolge spült die Adidas-Emission 500 Millionen, die von Metro 600 Millionen Euro in die Kassen der beiden Firmen.

Mit dem Geld sollen nun vor allem kurzfristig fällige Kredite abbezahlt und defizitäre Unternehmensbereiche stabilisiert werden. „Mit der erfolgreichen Platzierung dieser Anleihe haben wir unsere Abhängigkeit vom Bankensektor reduziert und unsere Finanzierungsstruktur weiter in Richtung marktgehandelter Finanzierungsinstrumente verschoben", so etwa Thomas Unger, Finanzvorstand der Metro Group.

Ähnlich äußerte sich auch Adidas-Finanzvorstand Robin Stalker, der konstatierte: „Mit dieser Platzierung können wir das Laufzeitprofil unserer bestehenden Finanzinstrumente zugunsten längerfristiger Verbindlichkeiten verbessern."

Beide Anleihen laufen über fünf Jahre und wurden vor allem von Banken und Investmentfirmen gezeichnet.