Vergängliches für die Ewigkeit E-Mail
Samstag, 05 November 2005

Am vergangenen Freitag wurde im Berliner Kunstgewerbemuseum die Modeausstellung "Laufsteg Mode: Die Sammlung Kamer/Ruf - Mode vom 18. bis 20. Jahrhundert" eröffnet. Schon der enorme Publikumsandrang an diesem Abend zeigte: Berlin scheint ein guter Ort zu sein um historische und moderne Mode zu pr äsentieren.

Denn die Museumsleute haben große Pläne: Eine kulturelle Plattform für die Mode soll das Kunstgewerbemuseum werden. Und mit der Modesammlung, die das Museum 2003 von dem Sammler Martin Kamer in Vermittlung des Textilhändlers Wolfgang Ruf, der 60 Stücke beisteuerte, kaufte dürfte dies mit Leichtigkeit gelingen: Insgesamt umfasst die Sammlung 1572 Stücke - von der Galarobe aus dem 18. Jahrhundert bis zum Abendkleid von Versace aus den 90er Jahren. Noch bis zum 5. Februar werden nun 50 Kostüme und rund 30 Accessoires im Kulturforum gezeigt. Nicht chronologisch ist die Präsentation angeordnet, die Kuratorin Christine Waidenschlager gruppierte die Kostüme nach ähnlichen Merkmalen: Nach Ähnlichkeiten im Material, wie Spitze oder Metall, oder des Entwurfs, wie Opulenz oder Antike. Da steht dann eine aus Metallplättchen und -ösen zusammen gesetzte Hot Pants von Paco Rabanne neben einem über und über mit Metallfäden besticktes Rokokokleid. Wie rasant die Mode sich innerhalb weniger Jahrzehnte veränderte und weiterentwickelte, kann man so wunderbar an den Gegenüberstellungen ablesen.


 
Home
Marken
Designer
STELLENMARKT
Kollektionen
Forum
Video
Lookbook
Messekalender
Organisationen
Verzeichnis
Newsletter
Archiv

 RSS

Aktuelle News
Financial
Wetter
Verkehrsinfo